Beiträge von Bille1966

    Unser Konsumverhalten ist katastrophal. Jeder möchte jederzeit das Neueste vom Neuen. Ich erlebe das leider immer wieder in den Familien, die ich betreue. Das Handy o.ä. pfleglich behandeln? Nöö, warum, kaufen wie ein Neues. Selbst die Kinder bereits, die fragen mich warum ich schon so lange immer wieder die selben Kleider trage. Wenn ich sage, dass die noch völlig in Ordnung sind, Geld gekostet haben und entspreched Wertgeschätzt werden sollten , dann fühle ich mich wie ein Marsmännchen.... werde voller Unverständnis angesehen. Ich trage sie dennoch immer weiter, sehe mich auch in diesen Dingen als Vorbild. So und so ähnlich geht es mir immer wieder. Leider. Wo führt das wohl noch hin?

    Hier im Sauerland hat es gut geweht, aber das sind wir hier gewohnt. Ich musste beruflich einige Kilometer hinter mich bringen. Das tanzende Laub sah schon schön aus, aber ungefährlich war es nicht unbedingt.

    Dennoch sind wir glimpflich davon gekommen. Dem Herrn sei Dank!

    Da gibt es nicht viel Trost. Die Menschheit ist gemein und voller Vorurteile. Sie (Eure Tochter) kann nur selbst stark sein, so schlimm es ist. Ich spreche solche Ungerechtigkeiten offen an und zwar sofort und egal um wen es sich dreht. Ich habe so oft erlebt, dass genau dies unheimlich erleichternd ist - und zwar für viele Andere, die genau so empfinden, es aber niemals aussprechen würden/könnten.

    Allerdings bringt das auch mein Beruf so mit sich - aussprechen, offen machen und verändern sofern möglich.

    Perlen des Glaubens (und viele Lieder mehr) von Clemens Bittlinger.
    Ich konnte noch vor einiger Zeit nichts mit diesem christlichen Liedermacher anfangen. Mittlerweile mag ich seine Lieder, seine Musik sehr gerne. Sie beruhigen und trösten und geben Hoffnung in vielem Leid.

    Hier wird Verantwortung mit Hilfsbereitschaft und Achtsamkeit verwechselt.


    Natürlich soll man aufeinander achten und sich helfen. Aber Helfen hat nichts mit Verantwortung zu tun - einer Verantwortung, die die Eltern zu tragen haben!
    Achtsamkeit untereinander solllten die Kinder erlernen - als Beispiel: wenn früher einer am Boden lag, dann half man demjenigen auf. Heute steigt man oftmals über denjenigen hinweg und fragt nicht mal nach ob der am Boden liegende Hilfe (Krankenwagen o.ä.) braucht.
    Hilfsbereitschaft - jemandem in einer Notlage aushelfen, mit etwas zu Essen, Geld oder einem Werkzeug z.B.
    So sehe ich das zumindest. Und das nichtmal nur als Christ. Ich finde einfach, dass sich das so gehört.

    Hallo Zusammen,
    ich bin Sibylle, 55 Jahre alt und wohne im Sauerland. Ich bin lange nicht mehr hier gewesen, was eigentlich gar nicht meine Art ist. Bin durch meine Arbeit, Familie und Fortbildung sehr eingespannt gewesen und bin es auch noch. So, dass ich nicht sicher bin, wie oft ich hier sein kann.
    Es wird auch wieder bessere Zeiten geben, in denen man sich mit den diversen Themen hier intensiv und vernünftig auseinandersetzen kann. Auch mein Mod-Amt kann ich dann wieder besser ausfüllen.
    In diesem Sinne, wünsche ich Euch eine gute und friedliche Zeit, guten Austausch zu den diversen Themen.

    Ich glaube es geht, wie bei Allem, um das Maßhalten.
    Ich kaufe auch heute noch Discounterfleisch, esse deshalb aber nicht die ganze Packung sondern teile ein.
    Natürlich wird gegessen, was auf den Tisch kommt. Ich darf doch wählen, wenn ich etwas nicht mag, dann nehme ich davon nichts. Esse dann von den anderen Dingen. Zumeist ist etwas dabei, was ich esse.


    So erkläre ich es auch meinen Familien, wieviele Familien kenne ich, wo die Kinder in den Topf schauen, Bäh sagen und Mutter schmeißt es weg und die Kinder bekommen Cornflakes. Aber beklagen sich dann, dass nichts zu Essen da sei.
    Wer eingeschränkt essen kann hat natürlich ein Problem, es sollte aber möglich sein dies zu kommunizieren. Wo nicht, da bringe ich dann selber mit. Ich hatte vor einigen Jahren ziemliche Probleme, ich habe nie erwartet, dass Andere da für mich sorgen, sondern tat dies selbstständig. Niemand war böse, Alle verstanden was los ist und haben es akzeptiert.

    Meiner Meinung nach dürften noch verwertbare Lebensmittel nicht weggeworfen werden, sondern es sollte verpflichtend sein diese an die regionalen Tafeln weiter zu geben. Die holen ab und geben sie an Bedürftige weiter.
    Ich finde Containern einfach nicht ok, einmal da die Menschen sich einfach so bedienen und leider oftmals ja tatsächlich recht zerstörerisch ans Werk gehen - manche betreiben das Containern halt auch zur Provokation. Ich weiß, was sie mit dieser Provokation erreichen möchten, finde es aber den falschen Weg!
    Darüber hinaus finde ich die Sprüche, die hier zu diesem Thema gemacht werden echt daneben. Bleibt bitte sachlich. Alle! Dankeschön.

    Zitat: "Die Armut an Zugehörigkeit, die Armut an Zuwendung."
    Das schrieb ich bereits, dass ist das, was Du beschreibst. Dieses Kind aß 2 mal, ich glaube weniger wegen Hunger an Essen (das sicherlich auch) sondern wegen Mangel an Zugehörigkeit, das Gefühl bei Tisch zu sitzen, gemeinsam statt einsam. Diese Form der Armut macht unsicher und oftmals folgen danach Störungsbilder..


    Ich glaube aber, dass wir nicht werten sollten welche Form der Armut schlimmer ist. Jede Armut ist schlimm. Verstehst Du was ich meine? Ich habe Kinder, die wirklich alles haben was das Herz begehrt. Materielles. Diese Eltern sind völlig verstört, wenn die Kinder sagen, dass Ihnen Liebe und Zuneigung und ehrliches Interesse an Ihrer Person fehlt. Andere Kinder haben wenig, aber das was sie haben kam von Herzen. Entsprechend gehen sie auch mit den Dingen um. Sie sehen den Wert darin, den materiellen und auch ideellen Wert.
    Ja, viele Eltern schämen sich tatsächlich noch, dass sind aber die Eltern, die erst kürzlich durch Arbeitslosigkeit oder Ähnliches in solch eine Situation gerieten. Sie müssen sich nun durch den Dschungel der deutschen Bürokratie wühlen.

    Hallo Günther,
    ich sehe grade, dass Du online bist. Wie geht es Dir? Wurde die Probe heute entnommen? Wie wird es nun weiter gehen mit Dir. Wie geht es Dir und Inge, sie wird auch sehr unter dieser Situation leiden. Ich wünsche Euch Beiden viel Kraft für die kommende Zeit und die Zuversicht, dass Gott bei Euch und Euch nahe ist.