Beiträge von grimm

    Greta ist 17 Jahre alt und Autistin. Aber dumm ist sie sicher nicht. Sie hat, wie viele Autisten, für uns eigenartige Züge an sich. Sie ist durchaus begabt, die sogenannten Inselbegabungen sind im Autismus normal.


    Ähnlich sehe ich es auch. Aus meiner Sicht ist sie hoch intelligent; ihre Intelligenz (Inselbegabung) aber erfasst einen doch engen Bereich eines Diskurses: in diesem Fall dessen über die Klimakrise. Charakteristikum von Autisten sind ja der Rigorismus und somit eine wenig ausgeprägte Toleranz. So auch ihre apodiktische Forderung »Ich will, dass ihr in Panik geratet!«


    Grimm

    Hallo Dreikatendeich,


    ich habe deine Zeilen gelesen und bin davon überzeugt, dass dir eine freundliche, tolerante Gesinnung eignet; aber Formulierungen wie »Ich werde intensiv daran arbeiten, dass ihr hier ausgeschlossen werdet« und ähnliche verdrängen all dies eher. Dass Trolle in diesem Forum »ihr Unwesen« getrieben haben und dies wohl auch weiterhin tun werden, ist natürlich unstrittig. In solch einem Fall muss natürlich bedacht werden, ob sie diesem Forum schaden, sodass sie ausgeschlossen werden müssen. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass Michelle ein Troll sei.


    Ich hoffe, dass du wieder vollständig genesen bist und wünsche dir alles Gute.


    Mit herzlichem Gruß
    Grimm

    Hallo Michelle,


    Günter ist der Betreiber dieses Forums, nicht Dreikatendeich, und Günter trifft letztlich die Entscheidungen: als Administrator. Mir missfällt auch Dreikatendeichs Jetzt-komm‘-ich-Attitüde (»Ich werde intensiv daran arbeiten , dass ihr hier ausgeschlossen werdet«). Beteilige dich also weiterhin in diesem Forum, und es wird dir auch gelingen, interessante Beiträge zu veröffentlichen.


    Grimm

    Hallo Michelle,


    sich einfach in einem Forum zu verabschieden ist durchaus eine Tat: aber keine Heldentat. Sich aber konstruktiv in ein Forum einzubeziehen ist auch eine Tat: wohl keine Heldentat, aber eine anerkennungswerte. Wie wäre es, wenn du deine Beiträge erst einmal überdenken würdest, bevor du sie ins Forum setzt? Deine Auffassung »Hier will man mich nicht haben!« ist sicherlich nicht richtig.


    Grimm

    Eine Katze ist nicht »nur eine Katze« (»Es geht hier doch nur um eine Katze!!! Mal auf dem Teppich bleiben!«), sondern ein Geschöpf. Wie alle Tiere ist sie für einen Christen ein Geschöpf Gottes. Jedwedes Geschöpf hat das durch die Schöpfung festgelegte Existenzrecht, und dem Menschen obliegt eine ethische Verantwortung.


    »Eine Zivilisation kann man erst danach beurteilen, wie sie ihre Tiere behandelt.« (Mahatma Gandhi)


    Tierliebe darf nicht in egoistisches Besitzdenken gipfeln. Leidet ein Tier, so muss ihm ein sanfter Tod gewährleistet sein, muss es also eingeschläfert werden. Wie aber ist es mit dieser partiell gelähmten Katze in dem Video? Leidet sie? Allem Anschein nach nicht. Trotz der gelähmten Hinterläufe vermag sie sich schmerzlos fortzubewegen, ja, nahezu mühelos die Couch zu erklimmen. Sie lässt sich vom Frauchen kraulen und strahlt Zufriedenheit aus, schaut, sich wohlfühlend, aus dem Fenster. Lebte diese Katze in freier Natur, so hätte sie natürlich keine Chance des Überlebens; sie aber lebt in der Geborgenheit der Halterin, ist eben ein Haustier.


    Ich halte diese auf ein Haustier bezogene Aussage der Veterinärin, diese Katze lebe nicht »arttypisch« für undifferenziert. Unerhört finde ich, dass die Ärztin die Einschläferung unter Androhung einer Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erzwingen will.


    Grimm

    Ein nachdenklich stimmender Vortrag, sich deutlich abhebend von religiösem Fundamentalismus. Meiner Auffassung nach vermag Klaus Eickhoff die Bibel glaubwürdig und lebensbezogen auszulegen. Einiges seiner Biografie habe ich durch Wikipedia erfahren: einer beeindruckenden Biografie.


    Grimm

    Was ziehst du denn daraus als Erkenntnis fürs Religiöse?



    Hallo RIKU.


    Die Ambivalenz der Bibelauslegung könnte sich der Interpretation eines Vexierbildes nähern: der sich der Reflexion weitgehend entziehende Biblizismus einerseits, die zur Wahrnehmung, zum Wirken Gottes als transzendenten Wesens führende Entmythologisierung (dem versteckten, zu findenden Objekt des Vexierbildes entsprechend) andererseits. Es muss also der biblische Mythos erkannt, die sich in der Symbolik verbergende Intention der Botschaft herausgearbeitet werden: all die ist vornehmlich die Aufgabe des Exegeten.


    Während bei der Interpretation des Vexierbildes, darauf du dich ja beziehst (sowohl zwei Gesichter im Profil als auch eine Amphore), beide Wahrnehmungen äquivalent sind, schließen die Wahrnehmung und die als einzig wahr aufgefasste Erkenntnis aus dem Biblizismus und die Erkenntnis aus den entmythologisierten Texten der Bibel einander aus. Man muss also beides erkennen und somit beides voneinander trennen.


    In dem Buch des Religionsphilosophen Pinchas Lapide »Ist die Bibel richtig übersetzt?« heißt es:


    Es gibt im Grunde nur zwei Arten des Umganges mit der Bibel: man kann sie wörtlich nehmen oder man nimmt sie ernst. Beides zusammen verträgt sich nur schlecht.


    Die Wörtlich-Nehmer, die das Motto »Es steht geschrieben« auf ihre Fahnen geschrieben haben, reduzieren die Schrift zum »papierenen Papst«, der auf eine leblose Dimension beschränkt bleibt.
    Die Ernst-Nehmer hingegen, die den Mut aufbringen, ihren Text zu hinterfragen, ihn kritisch zu erörtern, um zu seiner ursprünglichen Aussagekraft vorzustoßen, werden einen Hauch jenes Geistes erspüren, der zwar weht, wohin er will, aber stetig neu belebt, zu neuen Einsichten verhilft und eine Spur vom lebendigen, unverfügbaren und immer vorwärts treibenden Gott erahnen lässt.

    Grimm

    Was ziehst du denn daraus als Erkenntnis fürs Religiöse?



    Hallo RIKU.


    Die Ambivalenz der Bibelauslegung könnte sich der Interpretation eines Vexierbildes nähern: der sich der Reflexion weitgehend entziehende Biblizismus einerseits, die zur Wahrnehmung, zum Wirken Gottes als transzendenten Wesens führende Entmythologisierung (dem versteckten, zu findenden Objekt des Vexierbildes entsprechend) andererseits. Es muss also der biblische Mythos erkannt, die sich in der Symbolik verbergende Intention der Botschaft herausgearbeitet werden: all die ist vornehmlich die Aufgabe des Exegeten.


    Während bei der Interpretation des Vexierbildes, darauf du dich ja beziehst (sowohl zwei Gesichter im Profil als auch eine Amphore), beide Wahrnehmungen äquivalent sind, schließen die Wahrnehmung und die als einzig wahr aufgefasste Erkenntnis aus dem Biblizismus und die Erkenntnis aus den entmythologisierten Texten der Bibel einander aus. Man muss also beides erkennen und somit beides voneinander trennen.


    In dem Buch des Religionsphilosophen Pinchas Lapide »Ist die Bibel richtig übersetzt?« heißt es:


    Es gibt im Grunde nur zwei Arten des Umganges mit der Bibel: man kann sie wörtlich nehmen oder man nimmt sie ernst. Beides zusammen verträgt sich nur schlecht.


    Die Wörtlich-Nehmer, die das Motto »Es steht geschrieben« auf ihre Fahnen geschrieben haben, reduzieren die Schrift zum »papierenen Papst«, der auf eine leblose Dimension beschränkt bleibt. Die Ernst-Nehmer hingegen, die den Mut aufbringen, ihren Text zu hinterfragen, ihn kritisch zu erörtern, um zu seiner ursprünglichen Aussagekraft vorzustoßen, werden einen Hauch jenes Geistes erspüren, der zwar weht, wohin er will, aber stetig neu belebt, zu neuen Einsichten verhilft und eine Spur vom lebendigen, unverfügbaren und immer vorwärts treibenden Gott erahnen lässt.


    Grimm

    Nur, dass dieses arbeitsscheue Gesindel vorher noch einbricht und die Container zerstört! Also am besten gleich einlochen!


    Außerdem ist es doch meine Sache was ich mit meinen Nahrungsmittelresten mache! Das soll mir doch kein Anarchist oder Antifa vorschreiben! Eigentum ist nach dem Grundgesetz zu schützen! Wir sind hier ja nicht in der Zone!!!




    Günter, ich meine, dass es höchste Zeit ist, dass du dich als Administrator einmal mit diesen stupiden Hasstiraden dieses Gipskopfes befasst.


    Grimm

    Nur, dass dieses arbeitsscheue Gesindel vorher noch einbricht und die Container zerstört! Also am besten gleich einlochen!


    Außerdem ist es doch meine Sache was ich mit meinen Nahrungsmittelresten mache! Das soll mir doch kein Anarchist oder Antifa vorschreiben! Eigentum ist nach dem Grundgesetz zu schützen! Wir sind hier ja nicht in der Zone!!!



    Günter, ich meine, dass es höchste Zeit ist, dass du dich als Administrator einmal mit diesen hohlen Hasstiraden dieses Gipskopfes befasst.


    Grimm

    Unglaublich, was hier vernichtet werden muss an Lebensmitteln und andere hungern!

    Wer, in moralischer Verantwortung, wollte dieser Feststellung widersprechen?


    Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist sicherlich substanziell in Ordnung: nicht nur unter dem Aspekt des Eigentumsrechts, sondern auch unter dem möglicher körperlicher Gefahren für den »Containernden« (Verletzungen usw.), vor allem aber unter dem gesundheitlicher Schäden durch den Verzehr entsorgter verdorbener Lebensmittel. Einmal davon abgesehen, dass durch das Containern das Problem dieses zuweilen schon moralisch verwerflichen Entsorgens noch verzehrbarer Lebensmittel nicht gelöst wird.


    Es bedarf hierzu einer gesetzlichen Regelung dergestalt, dass Discounter und Supermärkte verpflichtet werden müssen, noch brauchbare Lebensmittel entsprechenden Institutionen kostenlos zur Verfügung zu stellen. Auch dies einmal: Es gibt nicht wenige Unternehmen, die solche Lebensmittel regelmäßig spenden. So ich richtig informiert bin, gibt es in Frankreich bereits solch ein Gesetz. Der Artikel 14, 2 des Grundgesetzes bildet meines Erachtens durchaus die Grundlage eines solchen Gesetzes: »Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.«


    Grimm

    In Deutschland sind die Kirchen (evangelische Kirche, evangelisch-reformierte Kirche; katholische Kirche; altkatholische Kirche und so weiter) keine Vereine, sondern Körperschaften des öffentlichen Rechts. Die Vereinigungen mancher Evangelikaler mögen Vereine sein: Vereine, in denen willkürlich und hoffärtig darüber entschieden wird, wer ein Christ sei und wer nicht, wer ein auserwählter Christ sei und wer nicht, wer Mitglied dieses Vereins der Selbstgerechten sein darf und wer nicht.


    Dass die Homosexualität keine Krankheit ist, sondern eine genetisch geprägte, somit dem Schöpfungsplan innewohnende Veranlagung, weiß eigentlich ein aufgeklärter Mensch, ob er nun Christ sei oder nicht; und ich bin davon überzeugt, dass Jesus sich auch für Menschen anderen Sexualempfindens eingesetzt hat, sie einfach ihrem Wesen, ihrem Menschsein nach beurteilt hat: als Geschöpfe Gottes.


    Grimm

    »Die Christen unter uns möchte ich bitten, für Inge und mich zu beten!«


    Hallo Günter,


    ich, ein religiöser Zweifler, jemand, dem das Beten nicht leicht fällt, schließe deine Frau und dich in meine Gedanken ein.


    Mit herzlichem Gruß
    Grimm

    Hallo Günter,


    leider kann ich dir keine Empfehlung geben; denn ich kenne mich weder bei den Angeboten von Webseiten aus noch in deren Gestaltung.


    Es wäre wirklich schade, wenn das Niederelbeforum nicht mehr bestünde. Die schon gegen null tendierende Beteiligung muss für dich frustrierend sein; und ich verstünde es, wenn du es schließen würdest, und dennoch solltest du es weiterhin bestehen lassen. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich Forumsmitglieder wieder beteiligten, oder sich neue anmeldeten und einen Beitrag zur Erneuerung des Forums leisteten.


    Ich wünsche dir alles Gute, dass du ein akzeptables Webseitenangebot findest, und verbleibe mit herzlichem Gruß.
    Grimm

    Eine eindrucksvolle, sinnfällige, Hoffnung gebende Auslegung dieses Psalmverses.


    »Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei
    mir, dein Stecken und dein Stab trösten mich.«


    Auch hier die Sprachgewalt Luthers; für mich sind dies Worte wie Musik.


    Und Dietrich Bonhoeffers Liedtext, ebenfalls von sprachlicher Schönheit, ist doch geradezu eine Bekräftigung dieses Verses.


    »Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und gewiss an jedem neuen Tag.«


    Grimm