Cannabis: Zwischen Legalisierung und Entkriminalisierung

    • Offizieller Beitrag

  • Ein legaler Markt kann vor allem versteuert werden. Das Cannabisverbot ist verfassungswidrig, aber alternativ könnten wir Bier und Alkohol komplett verbieten.

    "Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
    Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

  • Satan kämpft um diese Welt!!!

    Nein, Satan ist nur für Heavy Metal und Orgien zuständig. Auch Hanf ist eine Pflanze, die am dritten Tag erschaffen wurde. ;)

    "Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
    Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

  • Das wär ja noch schöner! Den Verkauf von Hasch im Laden gesetzlich zu erlauben! Rechtsstaat ade!


    Demnächst erlauben die Linksgrünen dann noch dass man LSD-Trips im Kondom-Automaten ziehen kann. :cursing:

    Sorry, aber was für ein dümmlicher Vergleich! So etwas findet man selbst in der Blöd-Zeitung und bei nsm.com nicht!

  • Satan kämpft um diese Welt!!!

    Sicherlich kämpft Satan um diese Welt, das glaube ich als Christ.


    Aber er kämpft nicht nur bei Deinen Lieblingsthemen! Er kämpft auch in vielen anderen Bereichen unseres Lebens, z. B. bei der gottlosen Lieblosigkeit und bei der grenzenlosen Gier von geldsüchtigen ausbeuterischen Großkonzernen!


    Bitte nicht immer so einseitig!

  • Legalisierung ist der richtige Weg. Damit greift man den nicht koscheren Händlern das Geschäft ab und es wird nicht mehr unsauberes und gemischtes verkauft. Das wäre gut.


    Evy, ich stimme Dir zu! Wer jetzt mit der Moralkeule kommt, der sollte auch Alkohol in jeder Form verbieten!


    Über Cannabis herziehen und gleichzeitig Veranstaltungen wie das Münchner Oktoberfest hochloben, das passt einfach nicht zusammen und ist intellektuell unredlich!


    Ich rede jetzt nicht von LSD oder so etwas, sondern nur von reinem Cannabis!


    Übrigens, nur der Vollständigkeit halber: Ich habe Cannabis nur einmal in meinem Leben geraucht. Das war vor gut 25 Jahren auf dem Otterndorfer Altstadtfest, als mich ein lieber und guter Freund dazu einlud. Es tat mir nicht so gut und es machte mich einfach nur extrem albern. "Nie wieder", sagte ich mir damals, was aber nur eine persönliche Konsequenz war und keine Moralkeule! Für mich persönlich war das das erste und einzige Mal. Ich trinke lieber Bier, Wein oder Weinbrand.


    Aber, aus meinen oben geschilderten persönlichen Erfahrungen möchte ich kein Gesetz machen und Cannabis oder Alkohol verdammen! (Jetzt spreche ich aber nicht über Cocain oder LSD!)


  • Man muss da schon differenzieren.


    Indem man Cannabis kriminalisiert hat (dahinter steckte unter anderem die amerikanische Ölindustrie, die Hanf als Konkurrenzprodukt vom Markt haben wollte), hat man es auf die gleichen Märkte wie die harten Drogen verbannt. In den USA haben wenige Jahre Prohibition den Aufstieg der Mafia ermöglicht und entsprechend haben wir es heute auch mit einer internationalen Drogenmafia zu tun. Deren Macht wird sehr schwer zu knacken sein, denn sie ist längst in legale Geschäftsfelder eingedrungen, um ihr illegales Geld waschen zu können. Diese Drogenmafia ist es jetzt auch, die konservative Politiker in allen westlichen Ländern schmiert, damit es bei einer restriktiven Gesetzgebung angeht.


    Die halbherzigen Pläne der Ampel-Regierung werden allerdings nicht viel bewirken, denn die angedachte Preisspanne für legales Cannabis liegt höher als der Schwarzmarktpreis. Aber ich setze ganz auf das Homegrowing, denn wenn es erst grundsätzlich legal ist, interessiert es auch bald niemanden mehr, was der Nachbar da im Topf heranzieht.

    "Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
    Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

  • Die halbherzigen Pläne der Ampel-Regierung werden allerdings nicht viel bewirken, denn die angedachte Preisspanne für legales Cannabis liegt höher als der Schwarzmarktpreis. Aber ich setze ganz auf das Homegrowing, denn wenn es erst grundsätzlich legal ist, interessiert es auch bald niemanden mehr, was der Nachbar da im Topf heranzieht.


    Richtig, Grubi, und vielleicht wird es ja irgendwann in unserer z. T. sehr spießigen Gesellschaft endlich mal ein Umdenken geben, denn in den vergangenen Jahrzehnten galten doch die Leute, die etwas Cannabis in einem Topf anbauten, moralisch als viel verwerflicher, als diejenigen, die Kriegswaffen produzierten oder die, wie Schalke-Tönnies, Tiere und Menschen total quälten und ausbeuteten.


    Diese elende Doppelmoral war und ist bekanntlich leider auch in vielen christlichen Kreisen anzutreffen.

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