Arche Gottesdienst - 31.10.2021 (60 min.)

    • Offizieller Beitrag

    Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Bochum-Linden/Hattingen, Gemeindezentrum Arche, Gottesdienst vom 31.10.2021


    Ich empfehle, diesen Online-Gottesdienst zum Reformationsfest ganz anzuschauen, nicht nur in Ausschnitten! Er beginnt ab min. 05:15 und dauert eine Stunde.


    Predigttext: Galater 5, 1 - 6



    • Offizieller Beitrag

    Sehe ich anders. Wir leben in einer Demokratie. Der "Obrigkeit untertan sein" bedeutet in unserer Situation, die Pflichten und Rechte innerhalb wahrzunehmen und somit aktiv auf die Politik Einfluss zu nehmen.


    Das bedeutet, dass ein Christ an den Wahlen teilnehmen sollte und, wenn er es für erforderlich oder sinnvoll hält, von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch macht, sei es im Gespräch mit Freunden, im Internet oder auf einer Demo. wer sich dazu berufen fühlt, darf und sollte auch aktiv Politik gestalten und sich zur Wahl stellen.


    Auch im Gottesdienst sollten und wichtige gesellschaftliche Themen vermittelt werden, denn das gehört auch zum christlichen Auftrag. Vielleicht liest Du diesbezüglich einfach einmal in der Bergpredigt.


    Christen sollten sich auch mit den vielfältigen Problemen der globalen Klimaerwärmung befassen. Es geht da wirklich um sehr Ernst zu nehmende Forderungen. Jetzt einfach Greta Thunberg und an Fridays for Future zu kritisieren, löst dieses unbestreitbare Problem, dass Thunberg und FFF ja richtig aufzeigen, eben überhaupt nicht. Hier sind auch Menschen, die in der Nachfolge Jesu stehen, unbedingt gefordert. Wer sich an diesem Punkt entzieht ist für mich als Christ nicht glaubwürdig!

  • Zitat von Günter

    Der "Obrigkeit untertan sein" bedeutet in unserer Situation, die Pflichten und Rechte innerhalb wahrzunehmen und somit aktiv auf die Politik Einfluss zu nehmen.

    Das ist für Nachfolger Jesu schwer nachzuvollziehen, weil weder Jesus selbst noch die Apostel jemals Einfluss auf die Politik nehmen wollten, geschweige denn, es taten.


    Und das obwohl Jesu erste Nachfolger durchaus eine politische Karriere von Jesus im damaligen politischen System erwarteten. Aber Jesus sagte klar: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

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