Arche Gottesdienst - 10.10.2021

  • Arche Gottesdienst - 10.10.2021

    Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Bochum-Linden/Hattingen, Gemeindezentrum Arche


    Sehr nachdenkenswert, ich empfehle, diesen Gottesdienst ganz anzuschauen, nicht nur in Ausschnitten!


  • Es ist immer schön zu erfahren, wenn man sich durch die wahrheitsgetreuen Berichte aus der Bibel ermutigt und gestärkt fühlt. :) In der Predigt gab es zwar ein, zwei Punkte, die ich anders sehe, aber grundsätzlich wird der Bericht gut besprochen.

  • Danke, Nemesis, für Deine Antwort. :)

    Es ist immer schön zu erfahren, wenn man sich durch die wahrheitsgetreuen Berichte aus der Bibel ermutigt und gestärkt fühlt. :) In der Predigt gab es zwar ein, zwei Punkte, die ich anders sehe, aber grundsätzlich wird der Bericht gut besprochen.


    Was sind den die zwei Punkte, die Du anders sieht?

  • Zitat von Günter

    Was sind den die zwei Punkte, die Du anders sieht?

    Zum einen betrifft es die Aussage, dass die Geschichtsschreibung des 1. Testaments "rückblickend durchweg positiv" über Hiskia berichtet. ( ab 41min:20)


    Zwar war Hiskia einer der besten Könige, die Juda je hatte, aber auch er machte schwere Fehler, über die auch in der Chronik berichtet wird. 2. Chr. 32,24-25


    Zitat

    In jenen Tagen wurde Hiskia todkrank; und er betete zu dem HERRN. Und der HERR[14] redete zu ihm und gab ihm ein Wunderzeichen[15]. 25 Aber Hiskia vergalt nicht die Wohltat⟨, die⟩ an ihm ⟨erwiesen worden war⟩, denn sein Herz wurde hochmütig. Und es kam ein Zorn ⟨Gottes⟩ über ihn und über Juda und Jerusalem.

    Es ist wichtig, das im Sinn zu behalten, weil es zeigt, dass auch treue Diener Gottes nicht gegen Fehlverhalten immun sind. Außerdem ist Hiskias demütige Reaktion auf den Zorn Gottes wiederum ein gutes Beispiel für uns heute, wenn wir zu Recht korrigiert werden.


    Der zweite Punkt schließt direkt an. Das betrifft die Aussage zu dem Zeichen, welches Hiskia bekommt. Da will er "die Kirche im Dorf lassen" und sagt, dass es physikalisch nicht möglich sei, den Schatten 10 Stufen rückwärts laufen zu lassen.


    Nun, ich denke, die Frage nach der physikalischen Möglichkeit stellt sich für Gott, der ja der Begründer aller Physik ist, nicht wirklich. ;)

    Solche Aussagen können so missverstanden werden, als sei Gott ein Sklave seiner eigenen Naturgesetze und nicht imstande, über diese hinaus zu wirken. Ich habe von solchen Argumentationen schon häufiger gehört, deswegen erwähne ich das.


    Wo wollte man da die Grenze ziehen? Hat Gott die Sonne und den Mond bei der Schlacht von Josua gegen die Amoriter nicht beeinflusst? War das auch nur ein antikes Weltbild?


    Wir wissen einfach nicht, wie Gott dieses Wunder gewirkt hat. Das kann man auch mal ganz einfach so sagen, ohne verklären zu müssen, dass es sich tatsächlich um einen übernatürlichen Eingriff Gottes handelte.

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