François Devaux sagt in Richtung der anwesenden Bischofsvertreter und des Papstbotschafters: "Eine Schande für die Menschlichkeit"

  • In Frankreich war die Aufarbeitung der Fälle umfangreicher und unabhängiger, als in Deutschland. Aber auch in Frankreich sind es nur Schätzungen. Wahrscheinlich ist die Zahl der Fälle noch um einiges höher, wie überall, wo man jetzt genauer hinschaut.

  • Das Christentum - wo jeder Päderast seinen Platz findet.

    "Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
    Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

  • Organisationen, in denen Päderasten geduldet, oder durch Verschwiegenheit geschützt werden, haben mit dem Christentum ungefähr so viel zu tun, wie Dunkelheit mit dem Licht. Ich hoffe, du verstehst dieses gegensätzlichen Vergleich.

  • Organisationen, in denen Päderasten geduldet, oder durch Verschwiegenheit geschützt werden, haben mit dem Christentum ungefähr so viel zu tun, wie Dunkelheit mit dem Licht. Ich hoffe, du verstehst dieses gegensätzlichen Vergleich.

    Die zahlreichen Enthüllungen der letzten Jahrzehnte sollten dich eigentlich eines Besseren belehrt haben. Alleine schon die schiere Masse der Fälle.

    "Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
    Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

  • Zitat von Grubendol

    Die zahlreichen Enthüllungen der letzten Jahrzehnte sollten dich eigentlich eines Besseren belehrt haben. Alleine schon die schiere Masse der Fälle.

    Ok, du hast den Vergleich offenbar nicht verstanden. Schade.


    Jedenfalls sind die Enthüllungen "der letzten Jahrzehnte" ein weiterer Beleg unter einer schieren Masse von Belegen, dass die kirchlichen Organisationen nichts mit dem Christentum zu tun haben und auch nicht damit verwechselt werden können. Es dauert aber wohl noch, bis das alle begriffen haben...

  • Grubi,

    religiöse Gemeinschaften haben nicht unbedingt etwas mit Christsein zu tun weder Freikirchen noch evangelische und katholische Kirche. Aber in allen Kirchen gibt es Christen.

    Wie soll eine Kirche, in der zwischen dem 4. und 7. Jahrhundert der "dämonische Geist" der griechischen Philosophie Einzug hielt, christlich sein. Die Verteufelung der Sexualität ist nicht biblisch sondern entspringt dem Manichäismus, ihren Höhepunkt fand sie in Südfrankreich bei den Albigensern. Es ist eine Schande, dass niemand den Mut hat, diese "Dämonen" aus einer Kirche zu entfernen, die sich christlich nennt. Sowohl in Frankreich wie auch überall anderswo sind Priester Menschen mit gottgegebener Sexualität, die nicht gelebt werden darf. Damit muss man andere Kanäle finden. Eine Freundin, die in Rom als Katakombenführerin arbeitete, erzählte mir, dass unterirdische Gänge von den Frauen- in die Männerklöster führten und dort viele Babys bestattet wurden. Schon vor Jahrhunderten führte der Zölibat zu Konflikten und Sünden. Das ändert sich nicht durch Aufarbeitung.

  • Über den Dämon Zölibat ist wirklich schon genug geurteilt worden. Natürlich darf keiner der Täter damit als Entschudligung argumentieren. Über die abscheuliche Unmoral in der Staatskirche wissen wir noch nichtmal das, was als "Spitze des Eisbergs" verstanden wird.

  • Ja, ich habe mittlerweile begriffen, dass es außer Gera, Nemesis und Günter keinen einzigen Christen auf diesem Erdball gibt.

    "Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
    Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

  • Zitat von Grubendol

    Ja, ich habe mittlerweile begriffen, dass es außer Gera, Nemesis und Günter keinen einzigen Christen auf diesem Erdball gibt.

    Ich weiß natürlich um die Häme und den Spott bei dieser Bemerkung, und dass das sachlich falsch ist, muss deswegen auch nicht weiter erläutert werden.


    Viel wichtiger wäre es allerdings zu begreifen, dass man nicht dadurch ein Christ wird, weil man es von sich behauptet, sondern weil man nach den Grundsätzen der Lehre Jesu Christi lebt, die in der heiligen Schrift zu finden sind.

  • Genau so ist es, wie Nemesis schreibt, das Leben nach biblischen Werten. Dabei ist wichtig zu wissen, dass kein Christ vollkommen ist und niemand alle Erkenntnis hat.


    Der Zwangszölibat ist biblisch nicht zu begründen und stammt nachweisbar aus der griechischen Philosophie dem Dualismus des Mani, auch Manichäismus genannt.

  • Zitat von Gera

    Der Zwangszölibat ist biblisch nicht zu begründen und stammt nachweisbar aus der griechischen Philosophie dem Dualismus des Mani, auch Manichäismus genannt.

    Die Bibel warnt sogar vor Menschen, die hingehen würden und das Heiraten verböten:


    Zitat von 1.Tim. 4,1ff

    Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren[1] Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische[2] Geister und Lehren von Dämonen achten, 2 durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind, 3 die verbieten, zu heiraten, und ⟨gebieten,⟩ sich von Speisen zu enthalten, die Gott geschaffen hat zur Annahme mit Danksagung für die, welche glauben und die Wahrheit erkennen

    Da muss doch die Frage gestellt werden, warum die katholische Kirche ihren Gemeindevorstehern eine dämonische Lehre aufbürdet. Ein Blick auf die Erbfolge mag da Einsicht geben... :whistling:

  • Allerdings stellten wir fest, dass sexuelle Verfehlungen in Freikirchen nicht weniger sind, leider trifft es in der Öffentlichkeit nur die katholische. Wir waren in einer Freikirche. Dauernd wurde wieder erzählt, dass die Pastorenfrau mit dem Ältesten durch brannte, der 5 Kinder verließ. Der Pastor danach war 10 Monate da, dann brannte die Frau durch....die kenne ich nicht, aber während meiner Zeit verließ der Jugendleiter seine Frau wegen einer anderen, der Älteste ließ sich scheiden und einige andere sehr engagierte mehr. Als Höhepunkt erzählte dann deren Pastor vor anderen, die halbe Gemeinde rede, dass er etwas mit seiner sekretärin habe und eine ganze andere befreundete Gemeinde erzähle das ebenfalls. Ich hörte es nicht, aber wenn er es so offen sagt, es so viele bestätigen, könne was dran sein. Die vertuschen es nur geschickter. Hier in der Gegend gibt es zahlreiche geschiedene, wieder verheiratete Pastoren. Irgendwie kam es bei Katholiken ans Licht, dort wird das toleriert. Vertuschung gibt es überall..

  • Zitat von Gera

    Allerdings stellten wir fest, dass sexuelle Verfehlungen in Freikirchen nicht weniger sind, leider trifft es in der Öffentlichkeit nur die katholische.

    Ja, das mediale Echo mag größer sein, je größer die Organisation ist, über die berichtet wird. Aber auch aus den lutherischen und reformierten Kirchen, Freikirchen, und anderen religiösen oder säkularen Organisationen hört und liest man von Fällen von Verfehlungen gegenüber anderen Menschen und sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Vertuschung der Taten. Das zeigt die ganze Dimension an, die dieses gesellschaftliche Problem tatsächlich hat.


    Wichtig ist, dass solche Verfehlungen systematisch aufgeklärt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Das stimmt auch mit Römer 13 überein.

  • Es wäre schön, wenn das geschehen würde, dass Menschen die Verantwortung für ihr Fehlverhalten übernehmen, zumal, wenn es sich um Christen handelt. Konkret hätte der Pastor, der herum posaunte, in seiner Gemeinde würde so negativ geredet, die Gemeinde zusammen rufen müssen und das klären müssen. Der biblische Weg ist miteinander zu reden, nicht übereinander. Hier schien auch Fehlverhalten von Latzels Gemeindevorstand zu sein. Sie hätten ihn auf seine Wortwahl ansprechen, ihn korrigieren müssen. Dann wäre es nie so eskaliert, was vielen Christen schadete. Viele Gemeinden - nicht nur katholische - arbeiten geistlich sehr unsauber.

  • Zitat von Gera

    Sie hätten ihn auf seine Wortwahl ansprechen, ihn korrigieren müssen. Dann wäre es nie so eskaliert, was vielen Christen schadete. Viele Gemeinden - nicht nur katholische - arbeiten geistlich sehr unsauber.

    Sollten solche Reden, Vorträge und Ähnliches nicht ohnehin im Vorhinein auf inhaltliche Fehler überprüft und korrigiert werden? Wie schnell ist etwas gesagt, was aus dem Zusammenhang gerissen wird, missverständlich gedeutet werden kann, oder schlicht sachlich falsch ist...

    Jetzt ist der Schaden um ein Vielfaches größer...

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