Die "Zwei-Reiche-Lehre"

  • Woran soll man sich denn sonst halten als an die tatsächliche Historie. Das ist die Geschichte des Christentums, egal was in den Evangelien steht.

    "Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
    Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

  • Woran soll man sich denn sonst halten als an die tatsächliche Historie. Das ist die Geschichte des Christentums, egal was in den Evangelien steht.

    Wer sich an der tatsächlichen Historie orientiert, stellt fest, dass die Geschichte des Christentums spätestens im 4 Jhd. endet, als die christliche Kirche gegründet bzw. als Staatsreligion instituiert wurde. Das ignorieren höchstens noch Personen, denen egal ist, was in den Evangelien steht. :rolleyes:

  • Diese Einzelmeinung ändert aber nichts an der tatsächlichen, überwiegend gewalttätigen Geschichte des Christentums.

    "Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
    Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

  • Diese Einzelmeinung ändert aber nichts an der tatsächlichen, überwiegend gewalttätigen Geschichte des Christentums.

    Die Geschichte der Christenheit, die ihre gedanklichen Anfänge lange vor dem ersten Konzil von Nicäa hatte, ist zweifelsohne "tatsächlich, überwiegend gewalttätig". Nicht, dass wir da aneinander vorbeireden. Allerdings hat das Christentum mit der Christenheit in etwa soviel zu tun, wie ein Zitronenfalter mit jemanden, der Zitronen faltet.

  • Die Begriffe Christentum und Christenheit sind äquivalent.

    "Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
    Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

  • Leider! So finden es viele ja auch gut und richtig, dass nicht wenige "Glaubensgrundsätze" von weltlichen Potentaten festgelegt wurden, die von die Bibel überhaupt keine Ahnung hatten.

  • Ich unterscheide zwischen Christen und Nachfolgern Jesu. Letztere sind die wahren Jünger, die sich, wenn wirklich erforderlich, auch gegen den Staat stellen.
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    Welchen Christen, Gera, ordnest du dich zu? In Selbstreflexion und in Demut den einfachen, sich nicht für auserwählt wähnenden, auch zweifelnden, im Bewusstsein der Unzulänglichkeit lebenden oder doch den sich zweifellos für auserwählt haltenden, sich sozusagen der Elite der Christenheit zuordnenden? Glaubst du, es gäbe Christen verschiedenen Wertes? Entweder man ist ein Christ, und zwar in aller Unzulänglichkeit, in allen Zweifeln, oder man ist es nicht. Es gibt keine Christen verschiedenen Wertes, verschiedenen Grades göttlicher Bewertung.


    Nicht wenige Christen, Evangelikale vor allem, glauben in der Attitüde des Auserwähltseins, der Himmel gleiche in seiner räumlichen Gestaltung einem Theater: die Loge für die Auserwählten, die »wahren Jünger«; der erste Rang für die regelmäßig, gar in Übermaß Betenden, die Schwärmenden, die Anklage ihrer Sündhaftigkeit Kultivierenden; der zweite Rang für die Auchbetenden, aber immer wieder an sich Zweifelnden und so manches Mal auch am Wirken Gottes, an seiner Existenz und die in dieser Ungewissheit Verzweifelnden; der dritte Rang aber, falls überhaupt, für all die selten, sehr selten Betenden und dann auch noch sinnenfreudig Lebenden. Und das Parkett? Allenfalls für jene Sünder, denen der Gang in die Hölle doch noch erspart geblieben sei.


    »Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge und niemandem untertan.
    Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann untertan.« (Martin Luther: »Von der Freiheit eines Christenmenschen«)


    Grimm

  • Unsere Länder nennen sich das christliche Abendland und sehr viele dieser sogenannten Christen haben keinerlei Zugang mehr zum Glauben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie automatisch alle gerettet sind. Über die Zweifelnden sagt die Bibel, sie würden nichts empfangen. Wer in den Himmel kommt, entscheidet allein Gott und er legt die Kriterien fest, doch es gibt Unterschiede..
    Und in allen christlichen Kirchen findet man Jünger Jesu und über die sagt Jesus, dass sie seine Gebote halten, ihm also nachfolgen. Das sind die, die Salz und Licht sind und etwas bewegen können. Man sollte sie an der Liebe erkennen. Joh 14,21 " Wer meine Gebote hält, der ist es, der mich liebt." Für Zweifel sehe ich da keinen Raum.


  • Und in allen christlichen Kirchen findet man Jünger Jesu und über die sagt Jesus, dass sie seine Gebote halten, ihm also nachfolgen. Das sind die, die Salz und Licht sind und etwas bewegen können. Man sollte sie an der Liebe erkennen. Joh 14,21 " Wer meine Gebote hält, der ist es, der mich liebt." Für Zweifel sehe ich da keinen Raum.

    Also doch "Werkegerechtigkeit"! Und was ist dann mit sola gratia (lat. für allein durch die Gnade)? Erfindung von Luther?

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