Gymnasium verbietet muslimischen Schülern demonstratives Beten

  • Zitat

    Ein funktionierender Schulbetrieb und das Erfüllen des Bildungsauftrags seien wichtiger als die Freiheit zur Religionsausübung.


    Das Argument nehmen wir dann in die Diskussion über Kreuze im Klassenzimmer mit.

    "Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
    Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

  • Ja, Grubi, da bin ich hin und hergerissen. Es gibt da Argumente, einerseits und andererseits. Wenn man fordert, dass in den Schulen wieder Kreuze an der Wand hängen dürfen, muss man das wohl auch tolerieren.


    Auf der anderen Seite habe ich direkt nach meiner Krebs-OP direkt im Krankenzimmer auch erleben müssen, wie penetrant manche Muslime ihr Recht für ihre Handlungen einfordern. Das muss ich aber erst raussuchen und setze es hier morgen rein.

  • Bin da auch sehr hin und her gerissen. Das bietet aber natürlich wieder jede Menge Züngstoff und ich kann mir eben vorstellen, dass das wieder sehr hohe Wellen geschlagen hat. (Also gegen die Politik)

  • Wenn es eine größere Gruppe ist, die beten will, wird wohl jeder Direktor ihnen einen Raum zur Verfügung stellen. Unser Sohn nahm auch an einem Gebetskreis teil und fand dort viele Freunde. Provokatives Beten muss natürlich unterbunden werden.

  • Dass die staatlichen Schulen eine weltanschaulich neutrale Bildungseinrichtung sind, dürfte bekannt sein. Jeder Schüler hat das Recht: das Grundrecht, während seiner Anwesenheit in der Schule zu beten –– selbstverständlich nicht im Unterricht! Muss solchen Schülern hierfür ein Raum zur Verfügung gestellt werden? Ist es zu tolerieren oder gar zu akzeptieren, islamische Gebetszeiten seien der Unterrichtszeit gleichzusetzen? –– Natürlich nicht! Wer unter schulischen Gegebenheiten beten möchte, möge die Pause nutzen, möge sich fern vom Gruppen- und Schaubeten halten: möge in sich gehen und leise beten.


    »Wenn aber du betest, so gehe in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater im Verborgenen; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten öffentlich.« (Matthäusevangelium: 6, 6)


    Mir ist nicht bekannt, dass Schüler christlichen, jüdischen, hinduistischen und buddhistischen Glaubens je solch ein Ansinnen an die Schule gestellt hätten.


    Grimm

  • Um sich zurück ziehen zu können, würden sie im Winter einen Raum benötigen, damit sich niemand gestört fühlt. Auf dem Schulhof kann niemand ungestört beten und in der Klasse sind auch in der Pause andere.

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