Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: christsein.com. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Gera

Moderatorin

  • »Gera« ist weiblich

Beiträge: 1 290

Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

1

Montag, 23. April 2018, 12:52

Gebet ist Reden mit dem Papa im Himmel

Wir nahmen mal an einer Schulung über Gebet teil bei den FGBMFI und alle sollten aufstehen und in 2-er Gruppen beten. Mir erging es wie Frauen einmal im Monat und ich war etwas wacklig auf den Beinen, stützte deshalb meine Hände an den Armen meines Mannes ab. Wir waren in der Gegenwart Gottes und beteten für Bekehrungen in der Stadt. Da kam der Leiter auf uns zu, riss meine hände von meinem Mann und sagte, beim Beten müssten die Arme mitgehen und hin und her fuchteln.Die Einheit beim Beten war vorbei und ich setzte mich und plauderte mit meinem Mann, meine Meinung über Baptisten verschlechterte sich, denn der war Baptist. Inzwischen weiß ich, dass dieses Beten nicht typisch baptistisch ist, aber biblisch ist es nicht.

Gott ist mein Vater und ich kann mich ihm nahen wie ich will, wie ich es bei einem guten Vater auch täte. Er liebt mich und ist nicht auf Verrenkungen angewiesen, um mich zu hören. Auch wenn er alt ist, ist er nicht schwerhörig. Als ich jung war, kniete ich mich gern vor dem großen König hin,bevor ich Predigten vorbereitete, warf ich mich manchmal auf den Boden. Das vermag ich nicht mehr mit meinen alten Knochen. Meistens beten wir im Hauskreis im Sitzen, manchmal bete ich liegend morgens im Bett und ab und zu auf einem gewissen Örtchen, wenn es nicht zu voll ist, bete ich im Hallenbad bei Fitnessübungen...Er ist da, er hört und erweist mir seine Liebe, egal in welcher Position ich zu ihm komme, denn vor ihm zählt die Haltung meines Herzens. Die Schrift sagt, dass Männer heilige Hände erheben und genau darauf kommt es an. Die Hände sind heilig, wenn mein Herz korrekt und ohne Falsch ist, das liebt der Papa im Himmel. Wer unbedingt mit den Armen hin und her fuchteln will, soll es tun, aber in unserer Beziehung zum Herrn zählt nur das Herz und ein Rollstuhlfahrer, der keine Kraft in den Armen hat, kann genau so erhörlich beten wie ein Sportler. Das ist tröstlich und ermutigend: überall und in jeder Lage können wir Gemeinschaft mit unserem Gott haben.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

2

Montag, 23. April 2018, 13:20

Ich hatte einmal eine Gebetszelle mit einer Frau aus einer Brüdergemeide, sie bedeckte ihr Haupt beim Beten. Ich tat es nicht. Für sie war das völlig ok. Diese Frauen tragen auch nur Röcke und kleiden sich nie modern. Sie selbst trug bei schweren Gartenarbeiten sogar Hosen, ihre Schwester jedoch nie. Ich trug überwiegend Hosen. Für sie und mich war dieser Unterschied kein Problem. In Gruppenstunden schwiegen die Frauen und nur die Männer redeten. Ich redete auch in Gruppenstunden. Für sie und mich kein Problem. In Gebetsstunden betete ich kruz, knapp und um die Sache um die es ging. Einer der Männer betete und betete und betete. Wenn er ans Beten kam, war die Stunde für ihn reserviert, kein Anderer konnte noch etwas sagen. Doch nie erlebte ich, dass man mit den Händen fuchteln musste oder es einem gar vorgeschrieben wurde.
Letzteres ist unbiblisch, denn es verleitet zur Unwahrheit, ich fuchtele denn dann nur rum, damit mir Keiner sagt, dass ich das zu tun hätte.....

Gera

Moderatorin

  • »Gera« ist weiblich

Beiträge: 1 290

Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

3

Dienstag, 24. April 2018, 09:38

Bille,
ich finde es gut, wenn Christen verschiedener Richtungen zusammen beten. Auch ich betete schon mit Russinnen, die ihr Haupt bedeckten und nur Röcke trugen. Solange sie das nicht von mir verlangen, ist das ok. Wenn im Glaubenszentrum im Sommer Männer mit freiem Oberkörper und Badehose zum Gottesdienst kamen, musste ich schlucken. Aber die Leitung hat das zu Recht inzwischen untersagt, weil es unserer Kultur widerspricht. Keiner geht im Badeanzug ins Theater. Dagegen sah ich mal eine Evangelisation aus Lateinamerika, wo die Frauen oben ohne da waren teilweise. Das scheint ihre Kultur zu sein. In Sete nahmen wir am Strand einmal an einem Gottesdienst teil. Natürlich hatten die Teilnehmer Badezeug an. Don Quichote soll mit seinen Windmühlen kämpfen und es ist ausgesprochen grenzwertig, Leute dazu verpflichten zu wollen, die Arme zu schwenken. Eine gute Leitung hätte diese Manipulation unterbunden. Wenn dieser Lehrer so mit dem Vater im Himmel spricht, ist das seine Sache.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

Gera

Moderatorin

  • »Gera« ist weiblich

Beiträge: 1 290

Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

4

Mittwoch, 25. April 2018, 17:36

Dadurch, dass ich die ungewöhnliche Gebetsform hier artikulierte, wurde mir klar, dass solch ein Verhalten Sünde war und ich vergeben muss. Mir war es nicht bewusst. Wir wurden ohne echten Grund beim Beten gestört. Desweiteren wurde gegen meinen Willen und ohne mein Einverständnis mein Arm geschnappt und hin ud her gewedelt. Das ist Manipulation. Wenn einer von vorn lehrt, man solle so beten oder dürfe nur im Handstand beten u.s.w. so hat jeder die freie Entscheidung dafür oder dagegen. In dem von mir genannten Fall hatten wir keine Möglichkeit zu entscheiden. Meine Fitnesstrainerin zeigt mir Übungen, die dehnen, aber sie hat noch nie einen geschnappt und hin und her gewedelt. Und es gibt immer wieder Frauen, die ihr sagen, sie möchten diese Übung nicht, weil sie Schmerzen dabei haben. Was wäre gewesen, wenn ich Schulterprobleme gehabt hätte???

Ich wehre mich auch, wenn von vorn gesagt wird, alle sollen aufstehen. Im letzten Jahr quälte sich daraufhin eine alte Frau am Rollator hoch und wäre fast gefallen. Sie erzählte mir danach, wie schwer ihr das Aufstehen fiel und ich antwortete, sie solle sitzen bleiben. Man kann von vorn auch sagen: wer kann, steht auf!
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera