Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: christsein.com. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Sonntag, 25. Dezember 2016, 14:44

Vorwurf: Kirchen überbieten sich darin, dem Zeitgeist nachzulaufen

Zitat

Entfremdung
25. Dezember 2016

Vorwurf: Kirchen überbieten sich darin, dem Zeitgeist nachzulaufen

Frankfurt am Main (idea) – Scharfe Kritik am Zustand der beiden großen Kirchen in Deutschland hat der Journalist und Autor Markus Günther geübt. Wie er in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (25. Dezember) schreibt, gibt es eine Entfremdung zwischen den Kirchen und den Menschen. Umfragen zufolge akzeptierten die meisten Deutschen die zentralen Inhalte des Christentums nicht mehr. Nur eine Minderheit der Kirchenmitglieder glaube an die Auferstehung der Toten. Viele lehnten auch die Vorstellung von einem Jüngsten Gericht ab. Die Reaktion der Kirchen darauf hält Günther für falsch: „Der finanzielle Reichtum und die spirituelle Armut führen zu einem blindwütigen Aktionismus, der auf gesellschaftspolitischen Nebenkriegsschauplätzen den Boden gutmachen will, der auf dem zentralen Schlachtfeld des Glaubens verlorengegangen ist.“

Papst Franziskus kritisiert bürokratischen Überbau ohne Glaubensfundament
Die evangelische Kirche arbeite sich etwa an einem „integrierten Klimaschutzkonzept“ ab. Im Auftrag der EKD hätten sich ferner „geschlechterbewusste Exeget_innen“ Bibeltexte kritisch angeschaut und die Frage aufgeworfen, ob die zwölf Jünger Jesu wirklich Männer waren. Zudem forderten die beiden Kirchen unentwegt „faire Löhne“ und „gesellschaftliche Teilhabe“. Günther: „Nicht alles davon ist grundfalsch. Aber glaubt jemand ernsthaft, dass man damit die Menschen in ihren Fragen und Nöten erreicht?“. Der Journalist schlussfolgert: „Sosehr sich auch beide Kirchen darin überbieten, dem Zeitgeist nachzulaufen, die Abwärtsbewegung haben sie nicht stoppen können.“ Auch Papst Franziskus habe den deutschen Bischöfen sein Entsetzen über die „Erosion des Glaubens“ mitgeteilt. Der Papst sehe eine Tendenz zum bürokratischen Überbau ohne Glaubensfundament. Ihm zufolge werden in Deutschland immer neue Strukturen geschaffen, für die eigentlich die Gläubigen fehlen.

Die Arbeit der Kirchen muss über Soziales und Kulturelles hinausgehen
Wenn es darum gehe, als Christ Farbe zu bekennen, dienen die Kirchenleiter Günther zufolge „nicht immer“ als Vorbild. Als Beispiel nennt er den umstrittenen Besuch des EKD-Ratsvorsitzenden, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, und des Vorsitzenden der (katholischen) Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx (beide München), im Oktober auf dem Tempelberg (unter muslimischer Verwaltung) und an der jüdischen Klagemauer. Dort hatten beide ihre Amtskreuze abgelegt. Die Botschaft sei verheerend gewesen, so Günther: „Nur eine durch und durch verkopfte Kirche bringt solche Fehlentscheidungen hervor.“ Wie er ferner schreibt, bedeutet Christsein nicht nur, das Gute zu tun, sondern auch, die befreiende Botschaft des Evangeliums weiterzutragen. Dass auch der moderne Mensch dafür offen sei, zeige der weltweite Erfolg der Pfingstbewegungen. Die traditionellen Kirchen werden laut Günther die Deutungshoheit über die existenziellen Fragen des Lebens verlieren, „wenn sie nicht zu einer neuen religiösen Sprache finden, die die Gotteserfahrung überzeugend in Worte und Bilder fasst“. Günther: „Entscheidend dürfte sein, ob es den Kirchen gelingt, eine Erfahrung der Transzendenz zu vermitteln. Oder ob all ihre Bemühungen im Sozialen und Kulturellen verhaftet bleiben, also im Jetzt und Hier.“

http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/v…ufen-99398.html

.
Liebe Grüße
Günter ;)

Inhaltsübersicht "Bibelgespräch"

Gera

Moderatorin

  • »Gera« ist weiblich

Beiträge: 1 123

Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

2

Montag, 26. Dezember 2016, 16:43

Letztlich kann man Günther nur zustimmen.

Die Leitungen beider großen Kirchen führen diese in den Humanismus, wollen gesellschaftspolitsche Themen lösen und nehmen ihren eigentlichen Auftrag nicht mehr wahr. Er vergisst zu erwähnen, dass es in vielen Freikirchen, wie dem BFP, genau so unchristlich zugeht. Horst Werner, der Pressesprecher des BFP ist ein bekannter Lügner und seine strafbaren Verleumdungen trafen auch einmal mich, als er er vor anderen behauptete, ich habe meinen charismatischen Pastor so verletzt und diesem einen unmöglichen Brief geschrieben. Der Mann ließ sich nicht von Fakten korrigieren, dass ich in der kath. Kirche arbeitete und niemals in eine charismatische Gemeinde gedurft hätte, ohne meinen Job zu verlieren. Immer wieder sagte er, er bliebe dabei, das sei meine Gemeinde, ohne mich zu kennen und der Brief kam von mir. R. erzählte öffentlich, sie musste ihrem Pastor diesen Brief schreiben wegen Missständen. Werners Infos bezieht er aus Getratsche mit anderen Pastoren, was er zugab und solch ein Mann soll glaubwürdig den BFP vertreten! Leute aus seinem Umfeld berichteten Schlimmes über sein loses Mundwerk, nannten es"kaltschnäuzig". Welch glaubwürdiger Zeuge einer Kirche, die sich christlich nennt! Robert Schaefer, Gemeindegründungscoach des BFP sagt, dass man sich heute nicht mehr bekehrt sondern durch Gemeinschaft langsam in eine Gemeinde hineinwächst. Bei vielen Baptisten scheint es nicht christlicher zuzugehen, denn Älteste gehen ( namentlich bekannt) weil Homosexuelle getraut werden. Selbst Heiner, Dr Heinricht Christian Rust, sagt, man könne nicht so genau sagen, ob das falsch ist. Keine Institution scheint in der Wahrheit zu stehen, nicht nur die ev. und kath. Kirche nicht. Beleuchtet man weitere Kirchen würden die meisten in diese Reihe passen.

Günther hätte seinen Artikel nicht nur auf die beiden großen Kirchen beschränken sollen, andere Kirchen treiben genauso Häresie und sind nur noch religiöse Gemeinschaften.

Günther vergaß ebenfalls zu erwähnen, dass in allen Kirchen feine Nachfolger Jesu zu finden sind, die ein missionarisches Herz haben und in ihrem Umfeld Reich Gottes bauen wollen.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

3

Mittwoch, 28. Dezember 2016, 14:06

Ihr Lieben,

eine spannende Diskussion zu diesem Artikel könnt Ihr hier lesen:

http://www.niederelbe-forum.de/wbblite/t…1084#post111084
.
Liebe Grüße
Günter ;)

Inhaltsübersicht "Bibelgespräch"

Gera

Moderatorin

  • »Gera« ist weiblich

Beiträge: 1 123

Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

4

Donnerstag, 29. Dezember 2016, 10:05

Habe mich an der Diskussion beteiligt
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

5

Samstag, 31. Dezember 2016, 09:09

Danke, Gera! :)

Wenn man dort mitliest, wird sehr deutlich, wie wenig viele Menschen noch über den christlichen Glauben wissen.
.
Liebe Grüße
Günter ;)

Inhaltsübersicht "Bibelgespräch"

Kisehel

Fortgeschrittener

  • »Kisehel« ist männlich
  • »Kisehel« wurde gesperrt

Beiträge: 252

Beruf: Selbstversorger

  • Nachricht senden

6

Samstag, 31. Dezember 2016, 11:44

Mein lieber Günter,

ich muss schon sagen, ich bin zutiefst schockiert, wie schon lange nicht mehr. Da vertritt ein reiner Weltmensch die Meinung, dass die Nächstenliebe der Kern des Evangeliums sei. Und Du, Günter, negierst diese Meinung und sagst, dass diese Worte Jesu lediglich Gesetzeswerke seien. Du sagst, dass der Glaube (allein) des Evangeliums Kern sei.

Lieber Günter, das ist vollkommene IRRLEHRE! Grubendohl hat es begriffen, auf was es ankommt. Und ich habe es in meiner Schrift bzgl. Workshop Römerbrief ja auch klar definiert, was es mit diesem unsinnigen "Glauben-allein" auf sich hat.

Wie gesagt, ich bin derart schockiert, dass ich es in einem Beitrag meines Forums untergebracht habe:


Zitat

Ja, Christoph,

Du bringst es auf den Punkt. Die selbsternannten Geistigen Führer sägen den Ast, auf dem sie sitzen, nicht ab. Das heisst, ihnen steht das weltliche Leben, die sinnlichen Freuden, ihre Begierden und Leidenschaften viel näher als das Heil ihrer "anvertrauten" Schafe.

Darum: Wer sich auf seine Geistlichen e-Hirten verlässt, ist verlassen!

Da lese ich in einem rein weltlichen Forum, welches von einem bekehrten Kirchenchristen geführt wird, folgendes. Ein reiner Weltmensch hat die Auffassung vertreten, dass der Kern des Evangeliums die Nächstenliebe ist. Der evangelische und in Sachen Erlösung seiner Meinung nach aufgeklärte Christ belehrt ihn aber, dass - und jetzt pass gut auf! - nicht Jesu Worte "... und liebe deinen Nächsten so wie dich selbst" der Kern des Evangeliums sei, denn das wären Werke. Nein, der Kern ist der christliche Glauben.

An diesem kleinen Beispiel sehen wir, mit welcher Doktrin die gelehrten "Geistlichen Führer" das (dumme) Volk belehren und dieses dumme und stockblinde Volk absolut unfähig ist, auch nur einen einzigen eigenen Gedanken zu kreieren. Mindestens 800 Millionen e-Menschen leiden unter totaler Stockblindheit und abgestorbenen Gehirnzellen. Ich weiss, das ist jetzt ein bisschen krass ausgedrückt - aber es ist die einzige Sprache, die sie verstehen.

Lieben Gruss
Hans


Eigentlich wäre es eine berechtigte Frage, weshalb man solche Themen in einem weltlichen Forum zur Sprache bringt. Aber wie man sieht, verstehen reine Weltmenschen die Bibel und das Evangelium oft besser als manche Weltchristen!

Da wo es wirklich zur Sache gehen würde, nämlich im Thema Workshop Römerbrief, da hört, sieht und liest man nichts - rein gar nichts! Da, wo es in die Tiefe der Wahrheit geht, herrscht lautes Schweigen.

Mit liebem Gruss
Hans

Gera

Moderatorin

  • »Gera« ist weiblich

Beiträge: 1 123

Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

7

Montag, 2. Januar 2017, 09:52

Hans,

die ausdrucksweise ist nicht meine. Aber Gottes Woert sagt klar, dass wir nicht auf Menschen vertrauen sollen sondern auf den Herrn allein.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

Kisehel

Fortgeschrittener

  • »Kisehel« ist männlich
  • »Kisehel« wurde gesperrt

Beiträge: 252

Beruf: Selbstversorger

  • Nachricht senden

8

Montag, 2. Januar 2017, 11:13

Liebe Gera,

sachliche Argumentation führt leider, leider nicht weiter. Keiner nimmt sich die Mühe und keiner hat Interesse, sich mit der Sache an sich zu befassen! Oder hat sich jemand nach der angesagten "heissen Diskussion" im Workshop gemeldet?

Liebevolle, süsse und die Seele aufbauende Worte nützen genauso wenig wie eine sachliche, punktgenaue Argumentation. Genausowenig macht man sich nach liebevoller Aufforderung daran, einige Gedanken zu verwenden, die einem von einem möglichen Irrtum bewahren können.

Was bleibt denn noch übrig?

Wer schläft und das Weck-Geflüster, sei es noch so lieb, nicht hört, schläft eben noch weiter. Da bleibt nichts mehr übrig, als ein lauter Knall, ein ohrenbetäubender Lärm.
Aber offensichtlich nützt auch das genausoviel - beziehungsweise genausowenig ...

Mit liebem Gruss
Hans

9

Montag, 2. Januar 2017, 14:14

Mein lieber Günter,

ich muss schon sagen, ich bin zutiefst schockiert, wie schon lange nicht mehr. Da vertritt ein reiner Weltmensch die Meinung, dass die Nächstenliebe der Kern des Evangeliums sei. Und Du, Günter, negierst diese Meinung und sagst, dass diese Worte Jesu lediglich Gesetzeswerke seien. Du sagst, dass der Glaube (allein) des Evangeliums Kern sei.


Nicht ich sage das, sondern Jesus sagte es - laut der Bibel:

Zitat

Und es trat zu ihm der Schriftgelehrten einer, der ihnen zugehört hatte, wie sie sich miteinander befragten, und sah, daß er ihnen fein geantwortet hatte, und fragte ihn: Welches ist das vornehmste Gebot vor allen? 29 Jesus aber antwortete ihm: Das vornehmste Gebot vor allen Geboten ist das: "Höre Israel, der HERR, unser Gott, ist ein einiger Gott; 30 und du sollst Gott, deinen HERRN, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und von allen deinen Kräften." Das ist das vornehmste Gebot. 31 Und das andere ist ihm gleich: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Es ist kein anderes Gebot größer denn diese.

Markus 12.31


Das "vornehmste Gebot vor allen Geboten" Das steht dort so!


Die die Nächstenliebe ist nicht der Kern des Evangeliums, sondern die Folge, wenn Menschen mit Jeus leben!
.
Liebe Grüße
Günter ;)

Inhaltsübersicht "Bibelgespräch"

Kisehel

Fortgeschrittener

  • »Kisehel« ist männlich
  • »Kisehel« wurde gesperrt

Beiträge: 252

Beruf: Selbstversorger

  • Nachricht senden

10

Montag, 2. Januar 2017, 15:20

Lieber Günter,

das "vornehmste Gebot" ist also eine Schlussfolgerung des Wandels mit Jesus? Das vornehmste Gebot wurde uns nicht gegeben, um es zu halten?

Ich denke, dass bevor es möglich ist, ein Glaubensleben zu führen, müssen wir zumindest ernstlich bestrebt sein, die Bedingungen zu erfüllen, das heisst, bestrebt sein, die Gebote zu halten. Die ganze Bergpredigt ist darauf gebaut, dass man die Worte Jesu tut. Niemals hat Er gesagt, man soll sie nur hören und glauben, sondern wirklich tun, in den Alltag umsetzen. Nur dadurch ist es möglich, dass der Glaube wachsen und man ein Glaubensleben führen kann.

Die Frage mit den "Gesetzeswerken" betrifft uns nicht, da wir keine Juden sind und niemand von uns das Heil im mosaischen Gesetz sucht. Deshalb hat die Erfüllung der Gebote Jesu nichts, aber auch rein gar nichts mit den Gesetzeswerken zu tun.

Grubendohl hat das schon richtig gesehen, Das Gebot der Liebe, zuerst Liebe zu Gott und daraus hervorgehend die Liebe zum Nächsten, ist wirklich der allerinnerste Kern des Evangeliums. Der Glaube und alles danach, kommt einzig und allein nur aus der Liebe zu Gott!

Aber zum eigentlichen Thema, dem Zeitgeist der Kirchen, ist es schon so, dass dieser nun eine ganz bestimmte Richtung angenomen hat: EKD, RKK, die Allianz, ACK bis zum Weltkirchenrat geht heute mit Siebenmeilenstiefel in Richtung Interfaith, die Vereinigung vom Judentum, Christentum und Islam. Das ist der gefährliche Zeitgeist.

Und weshalb ist dies möglich? Weil die Liebe zu Gott (Gott=Wahrheit) und damit die Liebe zur Wahrheit nicht mehr oder nur noch kaum vorhanden ist, weil die Theologie andere, neue Gebote erkoren hat.

Mit liebem Gruss
Hans

Gera

Moderatorin

  • »Gera« ist weiblich

Beiträge: 1 123

Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

11

Montag, 2. Januar 2017, 17:40

Hans,

dass der Glaube aus der Liebe zu Gott kommt, kann ich nicht mitvollziehen. Er kann auch aus Egoismus kommen, weil ich möchte, dass es mir gut geht und ich in den Himmel kommen will.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

Kisehel

Fortgeschrittener

  • »Kisehel« ist männlich
  • »Kisehel« wurde gesperrt

Beiträge: 252

Beruf: Selbstversorger

  • Nachricht senden

12

Montag, 2. Januar 2017, 19:50

Ja, Gera,

Du kannst dem auch "Glauben" sagen. Aber das funktioniert so nicht. Denn wenn ich glaube, um in den Himmel zu kommen, dann mache ich ein Geschäft mit Gott, d. h. ich gebe etwas und erwarte dann eine Gegengabe. Wie gesagt, das funktioniert nicht, weil das nicht Liebe ist, sondern Egoismus, wie Du schon gesagt hast. Der wahre Glaube ist eine Gabe Gottes! Er wird uns gegeben. Und wir sollen Gott lieben, das heisst die Wahrheit lieben, ohne hintergründige Gedanken und Absichten, was wir dann als "Lohn" (in doppelten Anführungszeichen) erhalten könnten.

Wenn Du mir glaubst, dass ich gestern eine Bratwurst gegessen habe, dann ist das auch Glaube, aber der nützt Dir nichts, weil ein toter Glaube. Wahrer Glaube ist immer und in jeden Fall mit Werken verbunden! In der Entsprechungslehre ist Glaube = Liebe, das ist ja schon in der Ehe so. Alles was wir benötigen, nicht nur für das Glaubensleben, hat seinen Ursprung in der Liebe, weil die Liebe die Quelle des Lichts und der Kraft ist. Da, wo Liebe, Licht und Kraft zusammen wirken kann, da ist Glaube.

Mit liebem Gruss
Hans

13

Mittwoch, 4. Januar 2017, 09:27

Lieber Hans,

es gibt viele Christen, die das ganz anders sehen! Hier ein Beispiel:

Zitat


Was muss man tun, um gerettet zu werden?


Der Teufel macht immer alles fürchterlich kompliziert, verworren und undurchsichtig. Bei Gott hingegen ist immer alles einfach, geradeaus und klar. Für manche zu einfach, um wahr zu sein. Aber es ist nicht zu einfach, um es glauben zu können.

Kein vernünftiger Mensch wird die Ewigkeit in Qualen in der Hölle verbringen wollen.

Weiterlesen: http://www.keine-tricks-nur-jesus.de/201…den-nichts.html


.
Liebe Grüße
Günter ;)

Inhaltsübersicht "Bibelgespräch"

14

Mittwoch, 4. Januar 2017, 09:37

Im Zusammenhang der Diskussion ist auch das interessant:

Wie kommt man in den Himmel?
.
Liebe Grüße
Günter ;)

Inhaltsübersicht "Bibelgespräch"

Gera

Moderatorin

  • »Gera« ist weiblich

Beiträge: 1 123

Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

15

Mittwoch, 4. Januar 2017, 18:47

Günter,

ein guter Artikel! Es ist Gnade, die rettet und kein Werk kann den Himmel öffnen.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

Kisehel

Fortgeschrittener

  • »Kisehel« ist männlich
  • »Kisehel« wurde gesperrt

Beiträge: 252

Beruf: Selbstversorger

  • Nachricht senden

16

Donnerstag, 5. Januar 2017, 13:07

Wie kommt man in den Himmel,

Lieber Günter und Gera,

Gera, Du bist begeistert von diesem Artikel, den Günter verlinkt hat: "Wie kommt man in den Himmel".

Tut mir wirklich schrecklich leid, aber diese Deine Begeisterung kann ich nicht teilen. Ich lese da zum Beispiel:

Zitat

"Wir müssen Jesus unsere Sünden eingestehen; ihn mit aufrichtigem Herzen um Vergebung bitten (die er uns sofort und umfassend gewährt) und ihn als unseren Herrn in unser Leben rufen – dann sind wir gerettet und können sicher sein, daß wir dereinst bei ihm und Gott im Himmel sind."


Zu diesem einfachen Satz, der von Südamerika über Kanada, Europa bis Australien genauso gelehrt wird und seinen Ursprung in Wittemberg hat, wollen wir kurz beleuchten:

1. "Wir müssen Jesus unsere Sünden eingestehen; ihn mit aufrichtigem Herzen um Vergebung bitten (die er uns sofort und umfassend gewährt) und ihn als unseren Herrn in unser Leben rufen " Das ist natürlich absolut biblisch. Aber: In der Bibel steht nicht nur dies, es steht eben noch mehr, was in dieser sehr einfachen Repezptanweisung wohlweislich weggelassen wird. Das Eingestehen der Sünden, also die Busse allein gibt überhaupat keine Sündenvergebung! Was dazugehört ist die Bedingung, dass wir vom sündigen Weg umkehren! Ohne diese Umkehr ist die Sündenvergebung ein barer Witz. Wenn wir bei Gelegenheit ausser den Paulus auch mal die Bergpredigt lesen, dann lernen wir alle die Bedingungen kennen. Dort haben sich die Leute derart aufgeregt, dass sie "unwillig davongegangen sind". Genauso wie heute auch. Von dieser Umkehr will niemand etwas wissen, und deshalb wird es auch nicht gepregt.

2. Was soll das heissen, "Jesus als Herrn in unser Leben rufen"? Ich weiss nicht, ob Du schon mal bei einem Arbeitgeber gearbeitet hast. Wenn ja, dann weisst Du sicher, dass Du b ei der Arbeit nur den alleinigen Willen dieses Herrn auszuführen hast, und niemals Dein eigenes Arbeitsprogramm. Ohne Unterlass hast Du den Willen dieses Herrn zu erkunden, um das zu tun was er will und wie er es will. Wieviel mehr, wenn wir Jesus als Herrn ins Leben aufnehmen, wo verbleibt denn da unser Willen? Wir haben den Willen des Herrn zu erkunden und auszuführen. Statdessen aber befehlen wir dem Herrn in unseren vermeintlichen Gebeten, was ER zu tun hat. ER hat unsere Wünsche zu erfüllen, ER hat unseren Willen zu erkunden. Das ist evangelischer Glaube, und wie wir sehen, in besagtem Artikel bleibt solches unerwähnt.

Nein, lieber Günter, sooooo einfach ist es eben auch wieder nicht.

3. "dann sind wir gerettet und können sicher sein, daß wir dereinst bei ihm und Gott im Himmel sind.". Das meine lieben Freunde, geht bereits unter Seelenbetrug! Solches zu behaupten, ist halt eben wieder rein evangelisch, lutherisch - und eine der grössten Lüge. Schaut, wo steht denn denn hier, dass wir zuerst allen anderen Menschen vergeben sollen, bevor auch nur im Entferntesten daran zu denken ist, in den Himmel zu kommen? Ihr beide wisst, wie schwer oder beinahe unmöglich es ist, dem allerärgsten Feind zu vergeben. Hier steht nicnts davon, es ist eine Unterschlagung, aber es werden Heilsversprechungen gemacht, die ganz einfach falsch sind.

4. Demut. Von Demut, als eine Anforderung, in den Himmel zu kommen, steht ebenfalls nicnts im Artikel.

5. Ohne Werke. Oh Mann! O Mann! Ohne talmudischen Gesetzeswerke - ja. Aber niemals ohne Liebes-Werke! Wenn Du keine Liebeswerke aufzuweisen hast, nützt Dir der ganze Glaube nichts! Aber davon habe ich ja schon viel geschrieben.

Ihr seht, meine Lieben, was nach aussen sehr schön klingt, ist sehr schnell nichts weiter als ein süsses Evangelium, hinter dem aber nichts ist.

Soviel mal
Mit liebem Gruss
Hans

17

Freitag, 6. Januar 2017, 10:54

Lieber Hans,

ich muss Dir widersprechen! Deiner doch sehr an die Irrlehren der Zeugen Jehovas erinnernden Theologie kann ich nicht folgen.

Im Neuen Testament stehen diese sehr eindeutigen Verse. Jesus sagte:

Zitat


Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubet, der wird verdammt werden.
Mark. 16, 16

Zitat


Also hat Gott die Welt geliebet, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Joh. 3, 16
.
Liebe Grüße
Günter ;)

Inhaltsübersicht "Bibelgespräch"

Gera

Moderatorin

  • »Gera« ist weiblich

Beiträge: 1 123

Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

18

Freitag, 6. Januar 2017, 12:39

Hans,

deine Gedanken teile ich nicht. Da ich gleich Mittagsschlaf halten möchte, nur kurz zu Punkt 1: Buße heißt im griechischen Metanoia, was bedeutet, dass man von seinen bösen Wegen umkehrt, dass man sich umdreht und den richtigen Weg einschlägt. Die Voraussetzung für Vergebung ist doch, dass man bekennt und bereit ist umzukehren. Sünde bekennen und kräftig weiter sündigen erlebte ich nur bei Pfingstlern. Sicher kann es vorkommen, dass der Gerechte wieder fällt, z.B. sieben Mal, dann kommt es auf das Herz an, ob er sich ändern möchte. Aber da sind wir schon bei Jüngerschaft angelangt.

Als die Estonia unterging, war eine Bibelschulgruppe an Bord und die berichteten, dass Menschen zu Gott schrien in ihrer Todesstunde. Weshalb sollten diese Menschen nicht gerettet sein, wenn sie an JEsus glaubten und seinen Namen anriefen, auch ohne dass sie in Nachfolge traten? Ich könnte es mir vorstellen, dass sie im Himmel sind.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

Kisehel

Fortgeschrittener

  • »Kisehel« ist männlich
  • »Kisehel« wurde gesperrt

Beiträge: 252

Beruf: Selbstversorger

  • Nachricht senden

19

Freitag, 6. Januar 2017, 13:31

Na ja, lieber Gnter,

die Bibel ist halt wie ein Supermarkt. Man legtr das in den Warenkorb, wonach man gerade Lust hat, vor allem die Süssigkeiten. Egal ob es gut für die (geistige) Gesundheit ist, Hauptsache es schmeckt, ist bekömmlich und vor allem leicht verdaulich.

Ich denke, eine weitere Konversation ist absolut sinnlos. Schade.

Mit liebem Gruss
Hans

20

Freitag, 6. Januar 2017, 20:04

Hans,

deine Gedanken teile ich nicht. Da ich gleich Mittagsschlaf halten möchte, nur kurz zu Punkt 1: Buße heißt im griechischen Metanoia, was bedeutet, dass man von seinen bösen Wegen umkehrt, dass man sich umdreht und den richtigen Weg einschlägt. Die Voraussetzung für Vergebung ist doch, dass man bekennt und bereit ist umzukehren. Sünde bekennen und kräftig weiter sündigen erlebte ich nur bei Pfingstlern. Sicher kann es vorkommen, dass der Gerechte wieder fällt, z.B. sieben Mal, dann kommt es auf das Herz an, ob er sich ändern möchte. Aber da sind wir schon bei Jüngerschaft angelangt.



Richtig, Gera, Buße tun heißt eigentlich nichts anderes als "Umdenken"! So vergab Jesus der Ehebrecherin und sagte, sie soll es nicht wieder tun. Was aber, wenn sie es doch wieder getan haben sollte? Ich bin sicher, unser Herr vergibt uns jede Sünde immer wieder, wenn wir dafür um Vergebung bitten!
.
Liebe Grüße
Günter ;)

Inhaltsübersicht "Bibelgespräch"