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Freitag, 29. Juli 2016, 07:48

Spiegel: Freikirchen nehmen Missionsbefehl ernster

Zitat

Spiegel: Freikirchen nehmen Missionsbefehl ernster

Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtet im aktuellen Heft über kirchliches Engagement in der Flüchtlingskrise. Den Freikirchen bescheinigt es, den Missionsbefehl ernster zu nehmen als die beiden großen Amtskirchen.

In seiner aktuellen Ausgabe nimmt das Nachrichtenmagazin Der Spiegel in einem Beitrag das kirchliche Engagement für Flüchtlinge in den Blick. Dabei zeigen sich große Unterschiede zwischen den Frei- und Amtskirchen darin, wie sie mit Mission umgehen. Allgemein seien in diesem Zusammenhang die Evangelische und auch die Katholische Kirche eher zurückhaltend, stellt das Magazin fest. So betont die katholische Caritas, dass für sie Hilfe und Seelsorge oberste Priorität habe.

Auch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) will keine gezielte Mission unter Flüchtlingen betreiben. Im Leitfaden „Zum Umgang mit Taufbegehren Asylsuchender“ rät sie Ihren Mitgliedern zu „großer Sorgfalt“. Die Evangelische Kirche im Rheinland geht in ihrer Vorsicht noch weiter: „Eine Begegnung mit Muslimen in Konversionsabsicht widerspricht dem Geist und Auftrag Jesu Christi und ist entschieden abzulehnen“, zitiert der Spiegel aus einer Arbeitshilfe der Kirche. Aus deren Sicht gefährde eine Islam-Mission den „innergesellschaftlichen Frieden“.

Informationen über Deutschland plus christliche Botschaft

Den Freikirchen bescheinigt der Spiegel dagegen, den Missionsbefehl der Bibel im Umgang mit Flüchtlingen ernster zu nehmen. Als Beispiel führt der Bericht die Dreieinigkeits-Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche in Berlin an. Diese bietet einen Gottesdienst und Taufunterricht speziell für Flüchtlinge an. Weiter nennt der Spiegel die Deutsche Evangelische Allianz (DEA), ein Netzwerk von evangelikal geprägten Gemeinden, Verbänden und Organisationen, und zitiert Generalsekretär Hartmut Steeb: „Vielleicht können wir diesen wertvollen Menschen den Weg in den Himmel zeigen. Was können wir Besseres tun?“

Der Arbeitskreis Migration und Integration der DEA habe „Missionare“ in 31 Ortsgruppen über ganz Deutschland verteilt. Diese würden vor ihrem Einsatz unter Migranten speziell für die kulturellen und religiösen Besonderheiten der Flüchtlinge, besonders der Muslime sensibilisiert. Bei den Veranstaltungen für Flüchtlinge gehe es dann neben der christlichen Botschaft auch um praktische Hinweise für das Leben in Deutschland. So klärten die Missionare unter anderem über die Stellung der Frau in Deutschland und andere kulturelle Unterschiede auf.

Des weiteren berichtet der Spiegel auch darüber, dass zum Christentum konvertierte Flüchtlinge häufig Probleme in ihren Unterkünften bekämen. So komme es neben verbalen Attacken auch zu gewalttätigen Übergriffen, vor allem in Flüchtlingsheimen. (pro)

http://www.pro-medienmagazin.de/gesellsc…-ernster-95777/
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Liebe Grüße
Günter ;)

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Gera

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Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

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Montag, 8. August 2016, 10:44

Die beiden großen Volkskirchen machen unter Flüchtlingen wirklich eine sehr gute Sozialarbeit, aber es stimmt, was in dem Artikel steht: den Missionsbefehl üben sie nicht aus und das bedaure ich sehr.

Wenn ich höre, dass Freikirchen eifrig missionieren, habe ich gemischte Gefühle. es gibt gute Gemeinden, denen es wichtig ist, das Evangelium zu verkündigen. Aber viele dieser Freikirchen haben mit Christentum genau so wenig zu tun, wie eine Scheune voller Kühe. Es sind religiöse Vereine, die geistlichen Missbrauch betreiben ( hatte gerade ein Seelsorggespräch, wo es wieder so aussieht) und Menschen in Abhängigkeit bringen. Wenige echte Jünger Jesu haben reine Motive und wollen, dass Menschen gerettet werden. Es geht darum, dass Gemeinden wachsen, damit Pastoren gut leben können, Wiedergeburt ist unwichtig geworden, Priorität hat " ich habe mehr Mitglieder als.." Das hörte ich desöfteren. Ich bedaure die armen Flüchtlinge, die sich von solchen Vereinen umgarnen lassen und in Abhängigkeit geraten. immer wieder hört man von zahlreichen Taufen, weil bei einigen Freikirchen die Taufe wichtiger ist als die Entscheidung für Jesus und ich mache ein großes Fragezeichen, wenn so viele getauft werden. ICh kenne getaufte jesidische Flüchtlinge, die hofften, durch die Taufe leichter hier bleiben zu können.

Fazit: man sollte nicht euphorisch werden, wenn Freikirchler sich an Flüchtlinge heranmachen sonder alles sorgsam prüfen.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera