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Gera

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Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

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Donnerstag, 1. November 2018, 18:54

Wohlstand für Osteuropa?

Die Weihnachtszeit nähert sich und wieder kommen viele Anfragen von osteuropäischen Leitern, die Geld brauchen.Einer will ein Auto, einer ein Haus, ein anderer kann kaum heizen, weil das Geld fehlt......Wie geht ihr mit diesen Bitten um? Wie erkennt ihr, wer wirklich Hilfe benötigt?


Ich lehne Hilfe nicht grundsätzlich ab. Im März betete ich intensiv mit, dass den Christen aus Afrin die Flucht gelang, bevor der IS die Stadt einnahm, seitdem spenden wir mit, damit diese Menschen Brot, Windeln und Babynahrung bekommen.
Aber meiner Ansicht nach haben Amis viel mit unbiblischem Verhalten kaputt gemacht in vielen Regionen.


Ich sprach bei einer Frauenkonferenz am Schwarzen Meer und wir sammelten hier und sagten, ich bringe für die Pause Kaffee mit, wir zahlen den Imbiss. Bis auf Eier hatten wir alles für einen deutschen Nachmittag dabei, 3 Pakete Kaffee, Milch, Dosenmilch, Zucker, 3 Backmischungen, Mineralwasser, Saft, Sahne. Hier trinkt man Kaffee / Tee und isst ein Stück Kuchen. Ich hatte 3 Tortenbackmischungen dabei. Niemand ließ mich backen und der Pastor sagte, bei ihnen macht man das richtig schön. Unsere einfachen Sachen wollten sie nicht. Anschließend bat der Pastor mich, das Geld zu geben. Im Foyer war ein Hochzeitsbuffet, mindestens und 4 Sterne für 20 Leute aufgdbaut und ich fragte, wer heirate. Das war für die Pause. So reich sind unsere Gemeinden hier nicht, so üppig aufzufahren. In der Pause packten die Frauen Tüten aus und packten ein, in 5 Minuten war alles leer, ih bekam nichts mehr ab, nachdem ich ein Gespräch gehabt hatte. Wir zahlten unsere Reise selbst, keiner in meiner kleinen Gemeinde hätte das zahlen können. Solhe Buffets kenne ich nur von 80ten Geburtstagen Hochzeiten...


Hier wurde ein Kopierer gespendet. Ein Jahr später standen dort noch 2 weitere, bessere, aus Amerika. Ebenfalls in Bulgarien musste ein Grundstück gekauft werden für Teeniearbeit, die es nie gab. In Rumänien liefen unserem Freund die Leute weg, weil Amis eine Gemeinde mit kostenlosen 4 Sterne Buffets bauten. Unsere Arbeit hier zerbrach, als ein Gastpastor aus Bulgarien sich beschwerte, hier überall den billigen Aldikaffee und altes Brot zu bekommen in den Familien Sie trinken nur Jacobs - aus Spenden und nach der Mahlzeit werfen sie das Brot weg. Unsere Älteste war Putzfrau, es gab keinen Großverdiener und wir sparten es alle vom Munde ab, was wir spendeten nach Bulgarien.Wenn der Hlfadienst kam, brachten Pastoren nachweisbar ihren Fernseher und Luxus in den Wald um zu zeigen, wie arm sie leben. Wir lebten 1 Monat in Bulgarien, als ein Pasttor den dortigen Pastor um Geld bat und der anwortete, er solle sich Deutsche suchen, die zahlen. Wir aßen bei Pastoren und bei einfachen Christen und es war ein Unterschied wie Tag und Nacht bei einigen.


Wir sahen ganz arme Familien, die nicht 15€ für Schulhefte im Jahr hatten und die Kinder konnten keine Schule besuchen. Auf dem Balkan laufen Kinder auf dem gefrorenen Boden barfuß, die Hütten fallen fast auseinander. Bei geistlichen Leitern sah ich nie Armut.


Die Wohlstandsgemeinden sind eine große Gefahr fürs Christentum, Leute gehen nicht wegen Jesus dorthin sondern um zu bekommen. Aber wie verhält man sich Spendenaufrufen aus Osteuropa gegenüber, die gerade jetzt wieder zahlreich ankommen? Es wäre schön, wenn wir darüber austauschen könnten. Es gibt Bedürftige in vielen Ländern wie Moldaiwien. Nach allem, war wir erlebten, habe ich kaum noch Vertrauen zu Hilfsorganisationen.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera