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Gera

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1

Dienstag, 19. Dezember 2017, 09:59

Ist ein Tannenbaum Sünde?

Im Internet begegne ich momentan großen Diskussionen über Weihnachten. Immer mehr lehnen Adventskranz, Tannenbaum Weihnachtsmann ab. Es sind heidnische Symbole, aber darf ein Christ sie umfunktionieren und als einen Ausdruck de Glaubens benutzen?

Für mich war der Adventskranz immer ein Symbol für die lange Wartezeit auf den Messias. Ich stelle mir vor, wie die Welt sich seiner Ankunft näherte, wenn eine weitere Kerze angezündet wird. Weihnachten ist ein willkürlicher Tag, um sich über den Rettern zu freuen. Die vielen Lichter am Baum symbolisieren die Ankunft des Lichtes in der Welt, Jesu Geburt. Wir freuen uns darüber, beten an vor dem Baum ( nicht den Baum) und geben uns kleine Geschenke, als ein Zeichen unserer Liebe. Bei uns gibt es keinen Weihnachtsmann, mit Kindern sprachen wir immer über das Christkind. Persönlich sehe ich darin nichts Schlechtes und ich begreife nicht, weshalb Christen ihren Kindern erklären müssen, dass sie Weihnachten nicht feiern. Ich verstehe nicht, weshalb Kirchen und Gemeinden in Foren angegriffen werden, die Weihnachtsgottesdienst abhalten.

Feiert ihr Weihnachrten?

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen auf Erden, das ist frohe Botschaft und Grund sich zu freuen.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

2

Freitag, 22. Dezember 2017, 07:54

Ich bin solchen Sachen in Foren noch nicht begegnet. Ich habe zwar keinen Weihnachtsbaum, das hat aber praktische Gründe weil ich in meiner Wohnung derzeit keinen Platz habe und eh arbeiten bin die meiste Zeit. Selbst mein Adventskranz hat bislang nur 2 angesteckte Kerzen zu verbuchen.
Wenn ich hinter jedem Busch den Teufel sehe, sitze ich irgendwann in der Wüste, denn dort gibt es keine Büsche....
Wenn ich nix heidnisches anbete, nicht plötzlich mit Fell umschlungen und die Axt schwingend um den Baum tanze und wirres Zeug rede ist doch Alles gut. Man kann auch Alles verdämonisieren....
So sehe ich das.

3

Freitag, 22. Dezember 2017, 09:18

Wenn ich hinter jedem Busch den Teufel sehe, sitze ich irgendwann in der Wüste, denn dort gibt es keine Büsche....
Wenn ich nix heidnisches anbete, nicht plötzlich mit Fell umschlungen und die Axt schwingend um den Baum tanze und wirres Zeug rede ist doch Alles gut. Man kann auch Alles verdämonisieren....
So sehe ich das.

So sehe ich das auch. Sehr guter Gedanke!! :)

Gera

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4

Freitag, 22. Dezember 2017, 18:04

Die Diskussionen laufen intern in Foren von Hausgemeinden wie nachfolger Jesu, Telegram, interne facebookgruppen und sie sind nicht öffentlich einsehbar wie auch hier vieles.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

5

Sonntag, 24. Dezember 2017, 13:36

Nun, Gera, in der Tat haben die die Christen, also die Römisch-Kath. Kirche, viele heidnische Bräuche übernommen. Aber, man muss da auch differenzieren. Sicherlich ist es nicht christlich, wenn den Kindern gesagt wird: "Wenn ihr nicht artig seid, dann bringt euch das Christkind nichts!" Mir sagte Klaus Vollmer mal vor vielen Jahren: "Das ist eine Drohbotschaft, die mit dem Evangelium nichts zu tun hat! Es ist unmöglich, ausgerechnet zu Weihnachten zu drohen! Wir sagten unseren Kindern immer: Obwohl wir alle so unmöglich sind, bekommen wir etwas zu Weihnachten! Das ist Frohe Botschaft, das ist Evangelium! Das gilt für uns alle, für Dich und auch für mich!"

Noch ein Wort zum Adventskranz: Der Adventskranz wurde 1839 von Hohann Hinrich Wichern in Hamburg erfunden:

Zitat

Der Adventskranz wurde 1839 von dem evangelisch-lutherischen Theologen, Erzieher, Mitbegründer der Inneren Mission und Begründer der Evangelischen Diakonie Johann Hinrich Wichern (1808–1881) im evangelischen Norddeutschland eingeführt, womit er Straßenkindern des beginnenden Industriezeitalters die Zeit bis Weihnachten verkürzen wollte.[1][2][3] Knapp hundert Jahre später war er auch in katholischen Gegenden zu finden.[2]

Der Hamburger Wichern nahm sich 1833 einiger Kinder an, die in großer Armut lebten. Er zog mit ihnen in das Rauhe Haus, ein altes Bauernhaus, und betreute sie dort.[2] Da die Kinder während der Adventszeit immer fragten, wann denn endlich Weihnachten sei, baute er 1839 aus einem alten Wagenrad einen Holzkranz mit 20 kleinen roten und vier großen weißen Kerzen als Kalender.[4][2] Jeden Tag der Adventszeit wurde nun eine weitere Kerze angezündet, an den Adventssonntagen eine große Kerze mehr, so dass die Kinder die Tage bis Weihnachten abzählen konnten.[2] Diese große Ausführung mit minimal 18, wenn der Heiligabend mit dem vierten Adventssonntag zusammenfällt, bis maximal 24 kleinen, wenn Heiligabend auf einen Sonnabend fällt, und vier großen Kerzen hängt in der Advents- und Weihnachtszeit beispielsweise im Kirchenraum der Sankt-Michaelis-Kirche in Hamburg sowie dem Rauhen Haus.[2]
...

Aus dem traditionellen Wichernschen Adventskranz hat sich der Adventskranz mit vier Kerzen entwickelt. Seit etwa 1860 wird der Adventskranz aus Tannengrün gefertigt.[2] 1925 wurde erstmals ein Adventskranz in einer katholischen Kirche aufgehängt.[2] Dies geschah in Köln, 1930 folgte der erste Adventskranz in München.[2]

Die gelegentlich geäußerte Vermutung, der Adventskranz habe schon lange vor der Zeit von Johann Hinrich Wichern existiert, beruht auf einem Gedicht, in dem der Adventskranz beschrieben und das häufig fälschlich Matthias Claudius (1740–1815) zugeschrieben wird. Tatsächlich stammt das Gedicht von seinem Urenkel Hermann Claudius (1878–1980).[5]

https://de.wikipedia.org/wiki/Adventskranz#Symbolik



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Liebe Grüße
Günter ;)

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6

Sonntag, 24. Dezember 2017, 18:10

Interessante Info !

Die Drohbotschaft erlebten wir auch; trotzdem gab es immer was.

Wir verkündigen nur frohe Botsschaft und jeder, den wir lieben, bekommt eine Kleinigkeit. Julja hat voller Begeisterung einen Tannenbaum geschmückt und schweren Herzens einige Schokoladenglocken nicht sofort gegessen sondern an den Baum gehängt....Wir mögen Romantik.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera