Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: christsein.com. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Donnerstag, 16. November 2017, 19:48

Zum Beten

Im Anstoss: Wenn ihr in mir bleibt" schreibt Gera:

Zitat von »"Gera"«

Ich muss gestehen, dass ich hier ein Problem sehe. Ist es wirklich unsere Sache, dass wir die Gebetsanliegen anderer Geschwister zunächst auf Rechtmäßigkeit prüfen, bevor wir den "Startknopf" drücken? Sollen wir abwägen und prüfen, ob und wie oft Geschwister "richtig und bibelgemäß" gebetet haben, bevor wir vor dem Herrn für sie eintreten?

Nein, es ist nicht notwendig, mir die Voraussetzungen für "gedeihliches Gebet" noch einmal zu nennen, die kenne ich. Dennoch - das kommt mir solchermaßen engherzig vor, dass ich mich diesen Gedanken so gar nicht anschließen kann.

Gera

Moderatorin

  • »Gera« ist weiblich

Beiträge: 1 305

Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

2

Freitag, 17. November 2017, 10:47

Fredo,

ich leite einen internationalen Internetgebetskreis und wenn Leute absolut daneben beten, sehe ich die Verantwortung, sie vor Frust zu bewahren. Gerade gestern fragte wieder einer, weshalb Gott das ernste Gebet nicht erhörte vor 2 Wochen. Es ging darum, dass ein Pastor eine Ordnungswidrigkeit beging und sie powerten, dass er die gesetzlich vorgeschriebene Strafe von 1200€ nicht zahlen musste. Er musste zahlen und nun sind die Beter frustriert. Ich betete nur um Frieden für den Mann, brauche nicht enttäuscht zu sein.
Als eine Frau bei mir betete: Herr, lass die Hühner meines Mannes sterben, damit er mehr Zeit für dich hat." konnte ich das nicht stehen lassen. Ich finde es nicht in der Bibel, dass wir fluchen sollen. Als eine Frau betete: " Herr mach, dass mein Mann heute nicht mit mir ins Bett wll", wusste ich, dass das der Bibel widerspricht. Gottes Wort ist Massstab. Und als ich als Gast hörte, dass sie beteten, dass ein Ehepaar ja sagt, aus Brandenburg nach hier zu zioehen, sagte ich nichts, wusste aber, dass Gott für dieses Paar auch einen Plan hat und das es wichtig gewesen wäre, den zu finden. Ich sagte kein Amen und behielt Recht. Der umzug war falsch, da es so krachte. Meine blinde Freundin bekam immer Panik, wenn einer betete, dass sie Augen bekommt. Sie kannte es nur so und wollte keine Heilung. Deshalb konnte man bitten, diese Gebet zu lassen. Vor Jahren betrat ich eine Gemeinde und ein Teenie gab mir den Gebetsbrief, auf dem stand, man solle beten, dass ich in eine Freikirche gehe. Ich hatte eine Gemeinde im Haus und arbeitete in der kath. Kirche. Solche Gebete verschwenden nur Zeit. Wer in Jesus ist, betet nicht solchen Blödsinn. Dann gehörten wir zu einer Freikirche und als der Gastsprecher anfangen sollte, sprach Gott: betet für L. Sie beteten 45 Minuten, ich setzte mich, konnte das nicht mitvollziehen und der Gastsprecher sagte mir später, es wäre okkult, der Mutter der angeblich Kranken die Hände aufzulegen, stellvertretend. Ich rief die angeblich Kranke am nächsten Tag an. Sie ging 2 Tage vorher zum Arzt mit ihren Unterleibskrämpfen, nahm Tabletten und war zum Zeitpunkt des Gebets bereits gesund. Ich sprach Pastor Robert Schaefer darauf an und er sagte, das Gebet wäre trotzdem vom Heiligen Geist gekommen, was ich bezweifle. da das Problem gelöst war.

Es wird so viel Schrott gebetet und Zeit verschwendet, anstatt Reich Gottes zu bauen. Das ist meine Meinung. Ich bekam auf mein Posting über Gebet im Willen Gottes zustimmende Mails aus der geanzen Welt, da ich es auch in facebook und einen chat postete. Sogar in Australien fand jemand es hilfreich.

Bist du immer noch der Meinung, dass jeder alles beten sollte?
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

3

Freitag, 17. November 2017, 13:04

Zitat von »"Gera"«

Bist du immer noch der Meinung, dass jeder alles beten sollte?
Hallo Gera, bitte bleibe bei der Wahrheit. Das habe ich nirgends geschrieben, dass "jeder alles" beten sollte.

Ich bin bei Deinen Berichten bisher von wiedergeborenen Christen ausgegangen, was ja nach Deinem vorliegenden Bericht kaum sein kann. Bei Heiden / Nichtchristen muss man freilich wohl mit allem möglichen Unsinn rechnen - doch mit denen würde ich auch keinen Gebetskreis bilden wollen. Nach dem, was Du berichtest, scheint sich dieser Gebetskreis aus allen möglichen (und unmöglichen) Leuten zusammenzusetzen. Du nimmst auch Bezug auf

Zitat von »"Matth. 18-"«

20 Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.
Diese Bibelstelle steht jedoch im Zusammenhang mit Gebet in der Gemeinde. Und unter Gemeinde verstehe ich, wenn ich mit Christen darüber spreche, Gemeinde im Sinne der Braut Jesu. Und weniger eine zufällig zusammengetretenen Gruppe von Menschen.

Zitat von »"Gera"«

Ich bekam auf mein Posting über Gebet im Willen Gottes zustimmende Mails aus der geanzen Welt, da ich es auch in facebook und einen chat postete. Sogar in Australien fand jemand es hilfreich.
Nun - Maßstab ist für mich aber die Bibel und nicht, was jemand in Australien denkt. Insofern beeindruckt mich das eher weniger.

Gera

Moderatorin

  • »Gera« ist weiblich

Beiträge: 1 305

Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

4

Samstag, 18. November 2017, 11:30

Fredo,

bei allen Betern handelt es sich um wiedergeborene Christen, die teilweise in Leiterschaft stehen. Ich stimme dir allerdings zu, wer wirklich ein Nachfolger Jesu ist und seine Worte in seinem Herzen hat, wird nicht beten, dass die böse Schwiegermama stirbt, weil es unrecht war vom Papa, sich scheiden zu lassen und er zur ersten Frau zurückkehren muss. Das hörte ich mal als Zeugnis in Wolfenbüttel und demnach starb die 2. Frau des Vaters. Einige sind sehr weit von der Wahrheit des Evangeliums entfernt.

Gemeinde Jesu betet überall, wo 2 oder 3 zusammen sind, so auch in Internetsgebetskreisen. Das Gebet mit den Hühnern, die sterben sollen, betete ein Gast aus einer evangelikalen Gemeinde bei uns im Haus. Der Älteste, der ein Haus wollte, ging mit der Gemeinde in Insolvenz etwas später, Gründe kenne ich nicht aus erster Hand.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

5

Samstag, 18. November 2017, 17:01

Zu dieser aktuellen Diskussion möchte ich Euch folgendes zum Lesen empfehlen:


Wir haben kein Recht, uns nur mit uns selbst zu beschäftigen

.
Liebe Grüße
Günter ;)

Atempause

6

Sonntag, 19. November 2017, 13:08

Da gestehe ich, dass ich kein Freund von Denominationen bin und mich dieser Beitrag insofern wenig berührt.

Zitat von »"Landesbischof Carsten Rentzing«

Ja, wenn dass denn mal wahr wird. Angesichts der immer neuen mentalen "Stunts" verschiedener Kirchenoberen und auch solcher aus verschiedenen Freikirchen einerseits und der andererseits zunehmenden "Weicheiigkeit" nämlicher Leute ist schwer auszumachen, wo das Licht der Wahrheit denn wirklich noch leuchtet. Vielfach scheint es doch eher so etwas wie eine "dezente indirekte Beleuchtung" zu geben, die nichts speziell hervorheben mag, sondern alles im gleichmäßigen Schummerlicht der Halbwahrheiten und Zweideutigkeiten ruhen lassen möchte. Es ist ja fast schon ein Treppenwitz, dass sich auch in diesem Bericht eine Denomination wieder einmal um ihre Mitgliederzahlen sorgt, anstatt sich darum zu sorgen, wieviele Menschen denn mit der knappen aber klaren Botschaft der möglichen Errettung erreicht werden können, da es auf der Weltenuhr knapp vor zwölfe ist. Es hat sich nichts daran geändert - ein charakterisierendes Charakterristikum der Denominationen ist, wie auch das der politischen Parteien, das Trennende, Abschottende. Weniger das Verbindende, Einende. Um den Menschen in unserem Land gläubiges Vorbild zu sein, Vorbild, das sie fragend macht nach dem, das da in uns wirkt, braucht es keine besondere Finanzkraft einer Denomination namens "Landeskirche", sondern wahrhaftige Glaubenskraft.

Gera

Moderatorin

  • »Gera« ist weiblich

Beiträge: 1 305

Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

7

Sonntag, 19. November 2017, 16:09

Zunächst begrüße ich die Aussage eines Bischofs, dass wir uns nicht nur um uns kümmern sollen sondern das Evangelium verkünden sollen. Angst, Mitglieder zu verlieren hat jede Kirche, da dann die Finanzen nicht mehr stimmen, das ist menschlich.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera