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Gera

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Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

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Dienstag, 14. November 2017, 09:22

Wenn ihr in mir bleibt

" Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, könnt ihr bitten, was ihr wollt und es wird euch werden."


Welch tolle Verheißung! Aber ich schockiere momentan Leute, indem ich mich weigere, für manches zu beten: " Meine Arbeitskollegin hat Stress mit dem Jugendamt, sie darf ihre Kinder nicht sehen. Bitte betet, dass sie die Kinder kriegt." Moment, weshalb darf sie sie nicht sehen? Hat sie sie vielleicht misshandelt? Ohne Hintergrundinfos bete ich nicht. Wir waren als Gast in einer Versammlung, als der Älteste vorn bat zu beten, dass er 250000€ für ein Haus bekommt. Wofür benötige er das Haus, wohnten sie in einer Baracke? "Bitte betet, dass M.& N. ja sagen ihr Haus zu verkaufen und nach hier zu ziehen, um die Gemeinde mit zu leiten..." Der Kreis, wo ich als Gast war, betete feurig. War es auch Gottes Plan, dass dieses Ehepaar umzog? Sie taten es und ich hörte von mehreren Seiten, dass es gewaltig krachte und das Werk auseinanderflog.


So, bedeutet das, dass wir nicht mehr bitten sollen? Wir lesen oft nur, dass wir bitten dürfen, aber die Voraussetzung beachten wir nicht. Wie es in Röm 12,1 heißt, sollen wir verwandelt werden durch Gottes Wort, um prüfen zu können, was sein Wille ist. Gott hat seine Ziele mit der Menschheit und die sind ihm wichtig, z.B. dass Menschen gerettet werden. Beten wir auch dafür? Jesus möchte, dass sein Reich auf Erden gebaut wird. Ist es nötig, dass alle dafür ein Haus zu 250000€ besitzen, das sie nicht mit in den Himmel nehmen können, wenn sie sterben?


Überall im Land sind Aufrufe, mehr zu beten. Wollen wir uns nicht eins machen mit den Anliegen Jesu? Wir sollen für die Regierung beten, weil das Wort es sagt und gerade momentan ist es wichtig, dass unser Land stabil bleibt. Wir beten für Israel, weil wir aufgefordert sind, das Land zu segnen. Die Verfolgten liegen uns am Herzen, sie leiden für Jesu. Und dann dürfen wir natürlich auch unsere Nöte vorbringen, wie eine plötzliche große Autoreparatur, die unsere Möglichkeiten übersteigt, gesundheitliche Probleme, denn wer große Beschwerden hat, kann nicht Jünger machen....Ich bin überzeugt, der Herr erhört gern, wenn wir ihn an die erste Stelle setzen. Die Verheißung ist, wo zwei oder drei zusammen sind..; lasst uns Mitstreiter finden im Reich Gottes, mit denen wir unsere Anliegen vor seinen Thron bringen können und lasst die Zahlreichen an der Seite, die jeden um Gebet bitten, selbst aber nicht mit beten wollen. Wir erleben in unserem Gebetskreis jede Woche, dass jemand Gebet will und ich bat darum, nur für die zu beten, die teilnehmen. Wenn wir geben, ein Opfer des Gebetes bringen, werden wir auch wir Erhörung erleben.


Ich bin so dankbar für unseren Gebetskreis! Wenn einer dazu kommen will, melde er sich bei mir.

Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera