Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: christsein.com. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Samstag, 28. Oktober 2017, 13:32

Lukas 2, 1 - 40

Die Geburt des Messias

Lukas 2, 1 - 40

.
Liebe Grüße
Günter ;)

Atempause

2

Sonntag, 29. Oktober 2017, 10:39

Die Betrachtung dieses Textes bereits Ende Oktober birgt in sich die Möglichkeit, losgelöst von aller Weihnachtsromantik und "Süßer die Glocken nie klingen", sich sachlich mit dieser Weihnachtsgeschichte zu befassen! Was für eine Chance, sich diesem Text neu zu nähern!!! Und sich einmal neu die Frage zu stellen: Was ist damals eigentlich konkret passiert???

Und: Welche Konsequenz hat das für die Menschen, auch für uns heute im Jahr 2017?
.
Liebe Grüße
Günter ;)

Atempause

Kisehel

Fortgeschrittener

  • »Kisehel« ist männlich
  • »Kisehel« wurde gesperrt

Beiträge: 252

Beruf: Selbstversorger

  • Nachricht senden

3

Sonntag, 29. Oktober 2017, 12:19

Ich will versuchen, diese Bibeldiskussion etwas in Gang zu bringen - aber auf meine Art, natürlich, ein bisschen ausserhalb des Althergebrachten und Gewohnten.

"Und sich einmal neu die Frage zu stellen: Was ist damals eigentlich konkret passiert??? Und: Welche Konsequenz hat das für die Menschen, auch für uns heute im Jahr 2017?"

Genau diese zwei Sätze von Günther sind der springende Punkt, meiner Ansicht nach. Was ist damals passiert und was bedeutet das für uns heute?

Ich denke, was genau und wie es damals geschah ist eigentlich nur zweitrangig. Heerscharen von Theologen und namentlich historisch-kritische Theologen widmen sich dieser Frage und kommen mit aller Wissenschaft zu keinem Schluss. Und sie werden auch niemals zu einem Schluss kommen! Und das ist auch gut so.

Nicht die Historizität Jesu und allen anderen beteiligten Personen ist wichtig, denn das Wissen darüber bringt niemanden weiter.

Was hingegen zählt und von höchster Bedeutung ist, sind die Konsequenzen für heute und vor allem für uns selbst. Betrachten wir die überlieferte Geburt Jesu in einem Stall, so entspricht das genau dem, was in unserem Herzen geschehen soll. Ist unser Herz nicht auch ein Stall, mit allen den tierischen Trieben, den höllischen Begierden und den unseligen Leidenschaften? Jesus gibt sich her, in einen solchen "Sau-"Stall geboren zu werden um dann in uns Wohnung machen zu können.

Jesus blieb aber nicht zeitlebens in Seinem Stall. Er verließ diesen. Und heute ist es ebenso. Lassen wir unseren Stall, also unser Herz mit allen den Treiben, Leidenschaften und Begierden so sein wie es ist, so wird Jesus diesen Stall, dieses Herz, auch bald wieder verlassen. "Das ist der Wille Gottes, eure Heiligung", steht geschrieben. Kommen wir diesem Ruf nach, so wird Gott mit allen Seinen Engeln Wohnung im gereinigten Herzen machen und das, nichts anderes als das, ist die Errettung und Erlösung.

Dies ist die eigentliche Weihnachtsbotschaft - aber von welcher Kanzel hört man dies?

Mit liebem Gruss
Hans

Gera

Moderatorin

  • »Gera« ist weiblich

Beiträge: 1 305

Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

4

Sonntag, 29. Oktober 2017, 17:14

Diese so wichtige Botschaft hört man fast nie, weil die Pastoren ihre Mitglieder brauchen, um ein gutes Gehalt zu bekommen. Wenn sie Hingabe, Opfer, Heiligung..predigen, gehen die Leute und sie verdienen weniger. Kaum einer will das hören. Man will ein Instant Christentum hören, wo man einen Cent reingibt und die Probleme gelöst werden. Geben wollen viele nicht, dass sie Sünden haben, lehnen immer mehr ab.

Wir erlebten es ganz konkret beim Gemeindegründungscoach des BFP, der vor Zeugen sagte, wenn seine Sekretärin verleumdet und Lügen verbreitet über Leiter, interessiert ihn das nicht. ( als Hirte). Sie hat viele Verwandte in der Gemeinde, die gut verdienen. Für die Wahrheit würden viele nicht zahlen, die wollen sie nicht hören. Ein guter Pastor hätte mit ihr gesprochen und erwartet, dass sie Buße tut. Die Sünde wird nicht nur durch Leiter im BFP gefördert...Jesus darf in der letzten Reihe auch noch Platz nehmen, wenn er unbedingt in der Gemeinde dabei sein will. Ich stimme mit Cen Wandji überein, dass die meisten Gemeinden Gemeinden ohne Christus sind. Christus ist unbequem, man muss sein Leben ändern...

Da singt man lieber am 24.12. " Stille Nacht, Heilige Nacht..." und trinkt dann zu Hause sein Bierchen.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

Kisehel

Fortgeschrittener

  • »Kisehel« ist männlich
  • »Kisehel« wurde gesperrt

Beiträge: 252

Beruf: Selbstversorger

  • Nachricht senden

5

Sonntag, 29. Oktober 2017, 17:56

und ich frage mich, Gera, weshalb spricht man überhaupt über soche +"Gemeinden"? Was hat das mit Christentum zu tun? Da müssen wir schon ganz deutlich unterscheiden. Dieses +"Christentum" hat mit jenem rein gar nichts zu tun, das in der Bibel geschrieben steht. Ich denke da besonders an die Bergpredigt. Esa ist dasselbe wie mit dem Luthertum. Das sind Nebengeleise, die nicht zum Ziel führen.

Die Charismatik hat ein anderes Evangelium, einen anderen Christus. Sie sprechen zwar von irgend einer Art von Busse, aber mit der <Umkehr vom sündigen Weg ist dann auch schon das Ende erreicht. Davon wollen sie nichts hören, wie Du schon eben gesagt hast. Die Charismatik hat mit dem biblischen Evangelium beinahe gar nichts zu tun. Jesus sagt in Seinem Missionsbefehl "... und lehrt sie halten alles, was ich euch befohlen habe". Hier geht es also ums TUN, nicht um das Glauben allein. Wenn man vom Glauben spricht, dann ist dies erst möglich, wenn man die Umkehr vom sündigen Weg zu beschreiten bereit ist.

Glaubt man Deinen Ausführungen, Gera, - und das tue ich - dann ist in solchen "Gemeinden" das Evangelium noch in weiter Ferne. Die Umkehr sollen wir predigen, nicht die Busse allein!

Lieben Gruss
hans

Gera

Moderatorin

  • »Gera« ist weiblich

Beiträge: 1 305

Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

6

Montag, 30. Oktober 2017, 17:48

Busse

Metanoia , heißt Busse tun und umkehren vom falschen Weg, eine andere Umkehr gibt es biblisch gesehen nicht. Wer Sünde bekennt, soll bemüht sein, sie zu lassen und sich abwenden vom sündigen Weg. wo wird das noch gepredigt?

Wort & Geist gibt es immer noch und die verkünden, mit der Sünde sei ein für allemal abgeschlossen, manche Pietisten klammern Sünde aus " bitte rede nicht darüber, das ist zu hart" ( bekennt sich zur Gemeinde Gottes) Der BFP ist da keine Ausnahme, die haben nur keinen Durchblick, wen sie in Leiterschaft setzen. Pastoren wie Horst Werner, Robert Schaefer gehören wegen ihre bewussten Verlogenheit da nicht hin, sie verderben das Volk Gottes. Leute mit baptistischen Wurzeln verkünden eine nicht zu erlangende Heiligung " Harald ( neu bekehrt) darf nicht im Chors singen, weil er stolz ist." Sie sehen den Splitter beim Bruder und verdecken ihre Balken. Ganz ehrlich, ich habe keine glaubwürdige Freikirche gefunden. Jeder sündigt, aber wer Leiter sein will, muss es vilerorts besonder gut können. Mit Christentum haben die religiösen Vereine nichts zu tun und Weihnachten heucheln viele " Oh du fröhliche..." Jesus ist in Gemeinden wie der Elim längst ausgezogen. Barmherzigkeit und Liebe sind dort Fremdwörter.

Lasst uns Neues bauen. Unser Freund Richard Schutty hält gerade ein Seminar in Berlin über die "neue Reformation". Egal wie man es nennt, wir müssen zurückkehren zu den Wurzeln des Evangeliums, zum Heilsplan Gottes und all die verlogenen religiösen Gemeinschaften schaden dem Ruf der Gemeinden, die aufrichtig voran gehen wollen und Jesus verherrlichen wollen und das auch in der Schweiz; hörte gerade von einem Skandal, egal wer Recht hat, so trägt man als Christ nichts aus....
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

7

Montag, 30. Oktober 2017, 17:57

Liebe Geschwister,

ich glaube, dass man sich nicht nur auf die Vergangenheit konzentrieren sollte. Der Herr der da war, der da ist und der da kommt. Der der ist, ist der relevante. Der der war, geht uns nur insoweit etwas an, dass wir etwas lernen über den der da ist, gleiches gilt für den der da kommt.

Angelus Silesius sagt : "Wäre Jesus tausendmal in Bethlehem geboren und nicht in dir, du bliebest doch ewiglich verloren."



Für uns stellt sich die Frage: Ist er schon in uns geboren? Damals wurde er geboren in einem Schweinestall. Diesen Schweinestall gibt es natürlich auch heute noch, es ist unser Herz! Wie sieht es doch da dunkel aus, wie stinkt es darinnen und wie eng ist es. Und doch ist sich Jesus nicht zu schade dorthin zu kommen. Was eine Glorie in unserem kleinen Herzen, was ein Segen, welche Gnadengaben.


Doch dann kommt Herodes und trachtet ihm nach dem Leben. Wer ist Herodes heute? Sind es die anderen, die uns unseren Glauben ausreden wollen, sind wir es selbst? Wer trachtet dem kleinen Jesus, der kleinen Liebes- oder Glaubensflamme in uns nach dem Leben? Sind es unsere Süchte, die herrschen wollen, die um ihre Pfründe fürchten? Ist es unser kalter Verstand? Wer fürchtet den, der König unseres Herzens werden soll?


Ich glaube den Geschehnissen, die de Evangelien berichten, aber wenn ich es nicht mit mir in Verbindung bringen kann, wenn ich mich nicht mitten in der Geschichte wiederfinde, so bleiben sie tot. Gott aber ist ein Gott des Lebens, er will auch in mir leben, sein Wort ist ewig wahr. Also muss sich alles auch in mir finden lassen, was damals geschah.

Gera

Moderatorin

  • »Gera« ist weiblich

Beiträge: 1 305

Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

8

Dienstag, 31. Oktober 2017, 13:23

Ralf,

ja, es ist wichtig, dass Jesus in uns persönlich geboren ist.

Aber wäre er in einem Schweinestall geboren, so wäre er das Gräuel der Verwüstung, von dem die Bibel spricht, denn das schlimmste, was je passieren wird in Israel ist, dass ein Schwein geopfert werden wird, so sagte es uns ein Rabbi. Wir können uns nicht vorstellen, wie abscheulich Schweine für Juden sind. Maria hätte lieber in einer Kloake geboren als in einem Schweinestall. Vielleicht war es ein Schafstall?
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

Kisehel

Fortgeschrittener

  • »Kisehel« ist männlich
  • »Kisehel« wurde gesperrt

Beiträge: 252

Beruf: Selbstversorger

  • Nachricht senden

9

Dienstag, 31. Oktober 2017, 14:02

Liebe Gera,

ist es wichtig, ob es ein Schweine-, Schafs- oder ein Kamelstall war? Darum geht es sicher nicht. Was Ralf und ich oben schon sagen ist, dass ein Stall als Entsprechung für das Tierische, also die tierischen Triebe und Begierden in uns dient. Verlieren wir uns nicht in der architektonischen Bauart des Stalles, sondern versuchen wir das Tierische in uns zu erkennen und diesen Stall, unser Herz zu reinigen, damit das Jesus-Kindlein, also der Heilige Geist, in uns erweckt und wachsen kann.

10

Dienstag, 31. Oktober 2017, 16:22

Was Ralf und ich oben schon sagen ist, dass ein Stall als Entsprechung für das Tierische, also die tierischen Triebe und Begierden in uns dient.



Was meinst du denn konkret mit "tierischen Begierden"?
.
Liebe Grüße
Günter ;)

Atempause

Gera

Moderatorin

  • »Gera« ist weiblich

Beiträge: 1 305

Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

11

Dienstag, 31. Oktober 2017, 17:26

Hans,

wenn wir in Christus sind, gibt es keine tierischen Begierden, dann haben wir Sieg, leider rutschen wir ab und zu raus und tun Böses.

Im Prinzip ist für uns in unserem Kulturkreis der Stall egal, in der jüdischen Kultur ist ein Schweinestall undenkbar, das muss etwas so Abscheuliches sein...
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

12

Mittwoch, 1. November 2017, 06:32

Hans,

wenn wir in Christus sind, gibt es keine tierischen Begierden, dann haben wir Sieg, leider rutschen wir ab und zu raus und tun Böses.

Im Prinzip ist für uns in unserem Kulturkreis der Stall egal, in der jüdischen Kultur ist ein Schweinestall undenkbar, das muss etwas so Abscheuliches sein...
Hallo Gera,

wer kann schon sagen, dass er immer in Christus ist?

Tierische Begierden, das sind die Begierden, die wir mit den Tieren teilen. Fressen, Schlafen Sex. Sie sind per se nicht schlecht, kommen auch von Gott. Aber es sind niedere Bedürfnisse und sollen dienen und nicht herrschen. Es kommt immer darauf an, was hat die Herrschaft in uns und was dient. Ohne Essen, ohne Schlaf könnten wir nicht leben und uns nicht fortpflanzen. Leben wir aber um zu Essen zu Schlafen und und Sex zu haben? Nein! Die sündige alte Adamsnatur soll sich unterordnen unter den Geist, den uns Jesus geben will.
Trotzdem ist sich Jesus nicht zu schade, sich zu uns zu begeben, auch wenn die tierischen Begierden noch einen guten Teil unseres Herzens einnehmen. Und was das Herz einnimmt, das herrscht. Wo dein Schatz ist (dein höchstes ist), da ist auch dein Herz!
Ich denke das ist das was Kisehel und ich damit auszudrücken versuchten.

Was das ganz noch erschwert ist, dass unser Herz verschiedene Kammer hat. Es gibt Kammern, da ist Jesus schon König, es gibt Kammern, da wird Jesus erst geboren. Es gibt Kammern, da steht gerade die Tempelreinigung an. Es gibt Kammern, da kreuzigen wir uns selbst und es gibt Kammern da hängt Jesus für uns am Kreuz. Deshalb können wir uns ja auch immer in den biblischen Geschichten wieder finden, weil nahe alles gleichzeitig für uns gilt.

Kisehel

Fortgeschrittener

  • »Kisehel« ist männlich
  • »Kisehel« wurde gesperrt

Beiträge: 252

Beruf: Selbstversorger

  • Nachricht senden

13

Mittwoch, 1. November 2017, 21:05

Danke, Ralph.

Genauso sehe ich das auch.

Essen ist ein natürliches Bedürfnis - Schlemmen und Prassen ist tierisch. Geschlechtsverkehr für die Fortpflanzung ist von Gott gegeben, um sich zu vermehren, Sex mit allen seinen Spielunarten ist tierisch. Trinken ist ebenfalls ein natürliches Bedürfnis, Saufen ist tierisch. Jede Sucht ist tierisch. Wobei das natürlich eine Beleidigung für die Tiere ist.

Mit tierischen Bedürfnissen und Leidenschaften ist gemeint, dass die Seele keine Autorität und Herrschaft über den Leib hat. Die leiblichen Verführungen (Lüste, Genusssucht) sind somit stärker als der Widerstand der Seele. Der Widerstand der Seele ist hingegen nur möglich, wenn der (menschliche, eigene) Geist erweckt und im Wachstum begriffen ist. Solange die Seele ein Spielball des Leibes ist, kann auch von Errettung oder Erlösung logischerweise noch keine Rede sein.

Ich weiß, solches hört man kaum von der Kanzel, weil es die Leute nicht hören wollen. Das ist eine Tragik.

Lieben Gruss
Hans

Andreas

Anfänger

  • »Andreas« ist männlich

Beiträge: 13

Wohnort: 21745 hemmoor

Beruf: Gießerwerker im Aluminiumwerk(Schichtdienst)

Hobbys: Der Christliche glaube,Haus und Garten,Kino und filme und reportagen

  • Nachricht senden

14

Donnerstag, 2. November 2017, 19:21

Mir ist aufgefallen das sehr viel Diskutiert wird über Gemeinden Sünden u.s.w.Nur über denn Text nicht so!Ich habe noch nie einen Engel gesehen!Habt ihr schon mal einen gesehen?Ich denke nicht.Ich bin nicht der super Christ.Ich muss noch viel lernen, mich mehr mit dem Glauben beschäftigen.Lukas 2 Fers 9 ist mir gleich aufgefallen!Der Engel sagte ,heute ist euch der Weltenretter geboren ,der Messias.Was für eine tolle Botschaft! Das ist Weinachten. Zu meiner Schande muss ich gestehen das mir zu Weinachten andere Sachen wichtiger waren.Geschenke,Weinachtsgeld.Familie .Gutes Essen.u.s.w.Das seid meiner Bekerung anders.

15

Donnerstag, 2. November 2017, 20:37

Zitat von »"Kisehel"«

Jesus blieb aber nicht zeitlebens in Seinem Stall. Er verließ diesen. Und heute ist es ebenso. Lassen wir unseren Stall, also unser Herz mit allen den Treiben, Leidenschaften und Begierden so sein wie es ist, so wird Jesus diesen Stall, dieses Herz, auch bald wieder verlassen.
Zumindest diesen Worten nach scheint es mir, als bestünde ein Bedarf daran zu klären, was es denn eigentlich bedeutet, wenn Jesus zu uns kommt. Liest man das Zitat, könnte man zu dem Schluss kommen, dass Jesus wieder "die Biege" macht, wenn wir nicht artig sind und brav unsere Biellese und Stille Zeit und den GoDi durchführen.

Aber - wie ist das wirklich? Da geht des Nachts oder am späten Abend, damit ihn niemand sieht, ein schon älterer Mann zu Jesus, um ihm Fragen zu stellen. Er spricht respektvoll zu ihm, nenn ihn "Rabbi". Es ist Nikodemus, ein Pharisäer von gewissem Rang und gewisser Prominenz. Der bekennt vor Jesus frei, dass er erkannt hat, dass Jesus "ein Lehrer, von Gott gekommen" ist und spricht ihn an auf die Zeichen und Wunder, die er tut. Jesus muss erkannt haben, dass Nikodemus ihm seine eigentliche Frage nicht einmal gestellt hatte, er antwortete ihm dennoch:

Zitat von »"Joh. 3-3:"«

Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen!
Das ist der Beginn, der Anfang der neuen Kreatur. (2. Kor. 5-17) Dabei geschieht etwas ganz wichtiges. In Eph. 1,13 lesen wir:

Zitat von »"Eph. 1-13«

In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eurer Errettung, gehört habt — in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung...
Versiegelt mit dem Heiligen Geist - vom Augenblick der Wiedergeburt an. Der Heilige Geist in unseren Herzen. Haben Schmutz und Dreck da noch Platz? Nein. Ab diesem Augenblick sind wir Kind Gottes und gehören zu seiner Familie. Und das unwiderruflich. Doch, es kommt immer wieder mal vor, dass wir uns beschmutzen. Dann wäscht Jesus uns die Füße und macht uns wieder ganz rein. Und so schreiten wir auf diesem Weg der Heiligung vorwärts.

Kisehel

Fortgeschrittener

  • »Kisehel« ist männlich
  • »Kisehel« wurde gesperrt

Beiträge: 252

Beruf: Selbstversorger

  • Nachricht senden

16

Donnerstag, 2. November 2017, 21:01

Versiegelt mit dem Heiligen Geist - vom Augenblick der Wiedergeburt an. Der Heilige Geist in unseren Herzen. Haben Schmutz und Dreck da noch Platz? Nein. Ab diesem Augenblick sind wir Kind Gottes und gehören zu seiner Familie. Und das unwiderruflich. Doch, es kommt immer wieder mal vor, dass wir uns beschmutzen. Dann wäscht Jesus uns die Füße und macht uns wieder ganz rein. Und so schreiten wir auf diesem Weg der Heiligung vorwärts.


Lieber Fredo,

das ist das alte Lied. Oder genauer gesagt, die alte Kirchenlaier. Die Versiegelung vom Augenblick der Wiedergeburt an, ist natürlich zweifellos richtig, das ist schon klar. Aber nach der Lutherlehre sagt die Kirche, dass die Wiedergeburt mit der Bekehrung, bzw. der Wassertaufe zusammenfällt, also nach der Formel "Bekehrung - Wiedergeburt - Heiligung". Solches kann man durchaus mit zusammengewürfelten Versen so interpretieren, stimmt aber nicht mit dem Gesamtzusammenhang des NT überein. Wer sich bekehrt, besser gesagt nach der (radikalen und konsequenten) Umkehr vom sündigen Weg, fällt man noch hunderte oder tausende Male und so kann von einer Wiedergeburt noch keine Rede sein.

Die Wiedergeburt findet erst nach der Heiligung statt. Wer wiedergeboren ist, sündigt nämlich nicht mehr. Das steht so wenigstens in meiner Bibel.

Lieben Gruss
Hans

17

Donnerstag, 2. November 2017, 21:10

Zitat von »"Kisehel"«

Die Wiedergeburt findet erst nach der Heiligung statt. Wer wiedergeboren ist, sündigt nämlich nicht mehr. Das steht so wenigstens in meiner Bibel.
Wenn Du davon so fest überzeugt bist, macht es Dir sicher nichts aus, das anhand Gottes Wort zu belegen. :)

Kisehel

Fortgeschrittener

  • »Kisehel« ist männlich
  • »Kisehel« wurde gesperrt

Beiträge: 252

Beruf: Selbstversorger

  • Nachricht senden

18

Donnerstag, 2. November 2017, 22:49

Lieber Fredo,

klar, will Dir gerne das mit der Schrift unterlegen.

Zitat

"Keiner, der aus Gott geboren ist, tut Sünde; denn Sein Same bleibt in ihm, und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist" (1. Joh. 3- 9)

"Wie sollten wir, die wir der Sünde gestorben sind, noch in ihr leben?" (Röm. 6. 1)

"wissen wir doch, daß unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde außer Wirksamkeit gesetzt sei, so daß wir der Sünde nicht mehr dienen;" (Röm. 6. 6)

"denn was er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben, ein für allemal;" (Röm. 6. 10)

"So soll nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, so daß ihr seinen Lüsten gehorchet;" (Röm. 6. 12)


Nun, mein lieber Fredo, die Liste könnte ich Dir noch zünftig verlängern, aber ich lass es einstweilen damit bewenden. Nur einen Vers will ich noch anfügen, weil er derart deutlich ist:

Zitat

"Wer die Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an." (1. Joh. 3. 7)


Du wirst selber sagen müssen, vom Teufel und gleichzeitig wiedergeboren sein, ist doch wirklich unmöglich - oder nicht?

Ja, das ist schon ein bisschen hart. Solches hörst Du nie (wirklich nie) in einer Kirche. Aber das ist das Evangelium. Und wenn Du dieses Evangelium prediugst, stehst Du immer alleine da und hast viele Feinde um Dich.

Mit liebem Gruß
Hans

19

Freitag, 3. November 2017, 06:26

Ja, dergleichen hatte ich mir gedacht. Belassen wir es dabei. Mit Dir weiterhin zu diskutieren ist vertane Zeit. Glaube, was Du magst und erzähle was Du möchtest. Find's nur schade, dass solche wie Du solche Bibelgespräche völlig zunichte machen.

20

Freitag, 3. November 2017, 08:43

40 Verse zu besprechen ist gewagt, weshalb ich mich etwas beschränke. Die Begebenheit im Tempel hat es mir angetan. Jesus mitten unter den Schriftgelehrten.

Damals hatte man außerhalb der Synagogen und des Tempels nur sehr selten Abschriften des Tenach. Jesu Eltern hatten mit Sicherheit keine eigenen Schriftrollen. Man erlebt den Sohn im Haus seines Vaters, was Joseph und Maria vermutlich erneut daran erinnert hat, wen sie da zuhause aufziehen. Denn der Tempel gehörte gewiss nicht Joseph. Aber es war nicht allein das Gebäude. Es war Gottes niedergeschriebenes Wort in welchem Jesus daheim war. So erlebe ich in diesem Abschnitt einen Gedanken der mich anrührt. Denn wir wissen, dass Jesus seine himmlische Gestallt für eine Weile abgelegt hat und sich um unserer Willen erniedrigte. In den Schriften der Bibel, also im schriftlichen Zeugnis Gottes hatte Jesus ein Stück Heimat auch hier auf seinem Weg zum Kreuz. Jesus ist im Wort Gottes zuhause.

gruß, manke