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Sonntag, 6. August 2017, 11:04

Sonntagsgruß zum 06.08.2017

Ihr Lieben,

nach seiner Auferstehung sagte Jesus seinen Jüngern folgenden Satz:

15 "...Geht in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die gute Botschaft."

Mark. 16, Vers 16 (Verse 9 - 16), Neue evangelistische Übersetzung

Die "gute Botschaft", man kann auch sagen: Die "frohe Botschaft", die "gute Nachricht", das "Evangelium"! Aber was ist das eigentlich?

Mir sagte mal vor Jahren ein Intellektueller in einem Vieraugengespräch, für ihn sei das keine gute Nachricht, keine frohe Botschaft. Das alles hätte sich nur die Kirche ausgedacht, um Leute für sich zu gewinnen. Deshalb würde die Kirche auch immer mit der Hölle drohen! Ihm ginge es auch so gut und was hätte er denn davon, sich von Geboten und Pastoren unterdrücken zu lassen, die ihn in seiner persönlichen Freiheit einschränken wollen und ihn unterdrücken? Was sei denn daran eine "gute Nachricht"? Er würde lieber seine Freiheit genießen, statt sich unterdrücken und ausbeuten zu lassen!!! Öfter hörte ich ähnliche Aussagen. Da stellt sich mir zunächst die folgende Frage:

Warum ist das Evangelium eigentlich Grund zu großer Freude? Warum nennen wir das Evangelium eigentlich eine gute Nachricht, eine gute Botschaft? Und: Ist es falsch oder unmoralisch, auf die Gefahr einer ewigen Verdammnis (Hölle) hinzuweisen?

Frage: Wann ist eine gute Nachricht wirklich eine gute Nachricht?
Ist jemand von Euch schon mal nach Helgoland gefahren? Oder mit einer Fähre nach England? Wer von Euch hat einmal an einer Kreuzfahrt mit einem großen Schiff teilgenommen?

Also, auf der Strecke nach Helgoland ist ja unheimlich viel los, viele Schiffe begegnen sich da. Es gibt aber auch Gegenden auf dem Meer, da triffst Du tagelang kein anderes Schiff.

Also, nun stell Dir einmal vor, Du bist mit Deinem Kumpel oder Freund mit einem Schiff auf einem wenig befahrenen Meeresteil unterwegs und ihr liegt auf dem Sonnendeck. Gute Stimmung, die Sonne scheint, der Kellner bringt tolle Drinks.

Plötzlich ruft Dein Kumpel „Fischkutter!“ - „Fischkutter!“ Fischkutter? Du denkst langsam darüber nach, ob Deinem Freund die Sonne in den Kopf gestiegen ist – oder der Cocktail?

Denn: Die Botschaft, die er herausruft ist ziemlich belanglos. Fischkutter – na und? Was interessiert mich das denn auf diesem tollen Schiff???

Einige Stunden später gibt es an Bord aber einen lauten Knall. Terroranschlag? Man weiß es nicht. Innerhalb von wenigen Minuten legt sich der Luxusliner auf die Seite. Totale Hektik an Bord. Was Ihr jetzt erlebt, erinnert Euch grausam an die Filme „Der Seewolf“ und „Titanic“!

Es gibt Kämpfe um die Rettungsboote. Innerhalb weniger Minuten sinkt das Schiff. Die meisten Rettungsboote gehen vollbesetzt mit unter.

Ihr beide konntet Euch jeder noch einen Rettungsring greifen und seid ins Meer gesprungen. Das Schiff ist versunken, die wenigen Rettungsboote, die es nicht mit hinuntergerissen hat, sind bald außer Eurer Sicht- und Hörweite. Absolute Stille. Ihr hängt in Euren Rettungsringen und habt Angst davor , dass Euch bald irgend ein Hai von unten anknabbert. Die Situation ist auswegslos!!! Ihr seid verzweifelt!

Plötzlich ruft Dein Freund: „Fischkutter!“ - „Fischkutter!“ Und Du erkennst: „Wenn die Leute des Fischkutters uns jetzt sehen, sind wir gerettet!“ Plötzlich bekommt das Wort „Fischkutter“ eine ganz andere Qualität! Der Fischkutter wird zum Retter! Man sieht uns und nimmt uns beide an Bord!

Wann ist eine gute Nachricht wirklich eine gute Nachricht?
Und warum nennen wir das Evangelium eigentlich eine gute Nachricht, eine gute Botschaft?

Ich will es Euch sagen: Weil es uns in einer ausweglosen Situation die Rettung bringt! Das ist Grund zu großer Freude!

Im folgenden Vers unseres Bibeltextes steht:
16 Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet werden. Wer aber ungläubig bleibt, wird von Gott verurteilt werden.

(Neue evangelistische Übersetzung)

In Joh. 3, 16 steht:
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
(Lutherbibel 1984)

Das gilt für uns, das gilt aber auch für alle anderen! Deshalb ist es wichtig, dass wir das Evangelium weitersagen. Wir sind Gefangene unserer Sünde, wir sind schuldig geworden vor Gott. Die Strafe ist die ewige Verdammnis! Nur durch die Annahme von Jesu Opfer werden wir frei!

Überzeugt weitersagen können wir das aber nur, wenn wir selber daran glauben, also wenn wir selbst davon überzeugt sind.

Wenn ja, haben wir Grund und die Einladung Jesu dafür, das Evangelium, neudeutsch die "frohmachenden Infos" weiter zu sagen!

Uns gilt:
Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet werden. Wer aber ungläubig bleibt, wird von Gott verurteilt werden.

Also Ihr Lieben, dann freuen wir uns doch mal richtig! Gepriesen sei der Herr!
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Liebe Grüße
Günter ;)