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Freitag, 21. Juli 2017, 06:38

Heiko Herrlich: In schwierigen Situationen bete ich

Zitat


Heiko Herrlich

20. Juli 2017
In schwierigen Situationen bete ich

Berlin (idea) – Der christliche Glaube spielt für den neuen Trainer beim Fußballbundesligisten Bayer 04 Leverkusen, Heiko Herrlich, im Alltag eine große Rolle. Das bekannte der 45-Jährige im Interview der Tageszeitung „Die Welt“ (Berlin). Der frühere National- und Bundesligaspieler trainierte zuletzt den SSV Jahn Regensburg und führte den Club binnen anderthalb Jahren von der Regionalliga in die 2. Bundesliga. In schwierigen Situationen, so Herrlich, bete er für sich, manchmal gemeinsam mit seinem Co-Trainer oder mit Freunden. In Regensburg habe er dem Team gelegentlich einen Bibelvers vorgelesen, „wenn ich gemerkt habe, dass ich nicht weiterkomme“.

Ein Spieler, der den Co-Trainer beschimpft hatte, hätte eigentlich die Mannschaft verlassen müssen. Doch Herrlich zitierte nach eigenen Angaben vor dem Team nur die Bibelstelle, in der Jesus über eine Ehebrecherin richten soll, aber stattdessen sagt: „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie“ (Johannes 8,7). Dazu Herrlich: „Mir ging es in dem Fall in Regensburg nicht um Sünde, aber um Fehler, die wir alle mal machen.“

Ein Bibelkreis beeindruckte den Bundesligaspieler
In Kontakt mit anderen Christen kam Herrlich in seiner Zeit als Spieler beim Bundesligisten Leverkusen (1989–1993) durch seinen brasilianischen Mannschaftskollegen Jorginho. Dieser hatte ihn zu einem Bibelkreis eingeladen: „Da waren Menschen, die hatten zwar nicht das, was ich hatte, also die Privilegien eines Fußballprofis, aber sie hatten das Vertrauen und den Glauben in Gott.“ Das habe ihn angesteckt. Er habe aber schon zuvor einen Bezug zu Gott gehabt: „Wenn ich als kleines Kind mal Bauchschmerzen hatte, habe ich mir immer vom lieben Gott gewünscht, dass er die Schmerzen vertreibt. Wenn sie weg waren, war ich sehr dankbar.“

Herrlich: Ich bin nicht missionarisch unterwegs
Herrlich sprach in dem Interview auch über seinen Gehirntumor, der im Jahr 2000 entdeckt wurde. Damals habe er an Gott gezweifelt: „Als ich geheilt war, verspürte ich dann aber wieder große Dankbarkeit, obwohl der Weg zurück zu Gott nicht leicht war.“ Aber der christliche Glaube sei nicht immer fest: „Wenn ich weit weg war vom Glauben, war es bislang immer schwierig in meinem Leben. Und wenn ich fest verankert war, lief meistens alles gut.“ Die Krankheit habe ihn zu einem dankbareren Menschen gemacht: „Ich erfreue mich an kleinen Dingen, bin viel schneller zufrieden.“ Als Trainer trete er aber nicht missionarisch auf: „Für mich sind alle Spieler gleich. Bei mir hat keiner einen Vorteil, der Christ ist.“

http://www.idea.de/glaube/detail/bundesligatrainer-in-schwierigen-situationen-bete-ich-101856.html


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Liebe Grüße
Günter ;)

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Gera

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Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

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Samstag, 22. Juli 2017, 20:01

Solche Zeugnisse brauchen wir. Es ist gut auch zuzugeben, dass man an Gott in schwierigen Situationen mal zweifeln kann. Es ist menschlich. Der Mann ist als Christ bekannt,
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera