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Dienstag, 11. April 2017, 12:13

Epilepsie

Ihr Lieben,

seit gut einem Jahr weiß ich, dass ich unter Epilepsie leide. Das ist insofern schwierig für mich, weil mich die Folgen meiner Darmkrebs-OP vor 3 1/2 Jahren sowieso sehr geschwächt haben.

Die Epilepsie bei wurde im Frühling 2016 diagnostiziert, nachdem ich gestürzt war und mir einen Lendenwirbel gebrochen hatte. Ich wurde operiert und trage jetzt kleine Platin-Stangen an den betroffenen Wirbeln.

Die Neurologin im Krankenhaus diagnostizierte nach zahlreichen Untersuchungen Epilepsie und verschrieb mir 2 x pro Tag 250 mg Levetiracetam pro Tag.

In den Monaten danach stürzte ich noch mehrmals und die Dosis wurde auf 3 x 250 mg Levetiracetam pro Tag erhöht. Leider reichte das aber auch nicht, denn ich stürzte danach noch mehrmals.

Was bedeutet das? Die meisten Menschen, die Epilepsie haben, kippen nach meinem Kenntnisstand um und bekommen gleichzeitig schlimme Krämpfe. Die Krämpfe bekomme ich nicht, da danke ich meinem Herrn! Aber, ich erlebe es konkret, dass mir die Beine wegsacken und meine Wahrnehmung schwindet! Es ist so ähnlich wie in einem totalen Vollrausch! Meine Wahrnehmung fehlt mir dann manchmal mehrere Stunden!

So trage ich inzwischen ein Armband mit einem Klingelknopf, mit dem ich den Hausnotruf der Johanniter verständigen kann. Da kommt dann jemand raus, hat auch einen Wohnungsschlüssel von uns und hilft mir wieder hoch.

Am vergangenen Freitag bin ich am Nachmittag sogar zweimal zusammengebrochen und musste diesen Dienst sogar zweimal bemühen. Nach Rücksprache mit meiner Ärztin bekomme ich seit heute eine wesentlich höhere Dosis von Levetiracetam 2 x 1.000 mg).
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Liebe Grüße
Günter ;)

Gera

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2

Mittwoch, 12. April 2017, 09:36

Alle gutgemeinten Ratschläge, die man geben kann, helfen wenig. Es hört sich billig an, aber ich sehe nur die Möglichkeit, Jesus in den Problemen zu vertrauen. auch wenn wir im finstern Tal wandern, fürchten wir kein Unheil, weil er da ist, heißt es im Psalm 23. Wie gut, dass es die Johanniter gibt, danken wir dem Herrn dafür. Danken wir ihm, dass du in Deutschland lebst, wo diese Hilfe möglich ist. Auf dem Balkan sah ich Leute, denen hier geholfen werden könnte und die dort vegetieren.....Aus Agressionen zerstörten Dorfbewohner in den albanischen Bergen die Klinik, die Ärzte gingen, dem Jungen mit dem Wasserkopf konnte nicht mehr geholfen werden. Mit 500€ hätte die blinde Frau in Rumänien ihr Augenlicht erhalten, sie hatte kein Geld, blieb blind...

Danke Jesus, dass wir hier leben dürfen!
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

3

Mittwoch, 12. April 2017, 10:05

Hallo Günter, das tut mir unendlich leid, das zu lesen!
Ich wünsche Dir und deiner Frau viel Kraft und Zuversicht. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du nun, wo Du medikamentös neu eingestellt wurdest eine Besserung deiner Beschwerden!

Gera

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4

Donnerstag, 13. April 2017, 10:34

Günter,

ich habe gestern immer wieder für dich gebetet in deiner schwierigen Lage.

Mir fiel Mt 17,14 - 21 ein. Als Student arbeitete ich viel mit Epileptikern und immer gab es die Zuckungen, beim Grand Mal auch mal Absencen. Deine Schilderung ist mehr wie bei dem fallsüchtigen Jungen in der Bibel, den Jesus heilte. Könnte es sein - ich sage aus der Ferne nicht, dass es so ist - dass hier der Hörnerfred ( wie jemand in unserer Hausgemeinde ihn nennt) , seine Finger im Spiel hat? Ich kenne deine Familiengeschichte nicht, aber vielleicht könntest du mal mit Ingeborg überlegen, ob es irgendwelche Anrechte geben könnte.Anrechte sind z.B. okkulte Tätigkeiten der Vorfahren, tiefe Traumata, Schock, seelische Verletzungen...Sollte es so sein, so ist Gottes Wort mächtiger als ein zweischneidiges Schwert. Vor Jahren erlebte ich einmal in der Seelsorge eine solche Heilung mit.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

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5

Donnerstag, 13. April 2017, 21:49

Es ist gut, dass DU das geschrieben hast, Gera. Ich wollte aufs selbe hinaus, aber ich denke, wenn das aus meiner Feder gekommen wäre, hätte ich nachher ein Problem gehabt. :)

Ich sehe das genau so wie Gera. Möchte aber dazu sagen, dass zwar die Vorbedingugen mit grosser Wahrscheinlichkeit so liegen, wie von ihr vermutet. Aber es können auch noch andere Gründe vorliegen. Ein machtvolles Gebet ist wohl der einzige Weg, Medikamente mit Sicherheit nicht. Geistige Störungen können nicht materiell behoben werden, sondern eben auch nur auf dem geistigen Weg. Die geistigen Nebenwirkungen solcher Psychopharmazeutika sind immens und dürfen in keinem Fall unterschätzt werden. Es sind Drogen.

Ein machtvolles Gebet ist jedoch nur ein Teil. Wenn es gelingt, die Besetzung zu vertreiben, so ist das an sich noch keine Heilung. Der zweite Teil ist genauso wichtig! Dieser besteht darin, dass nun zu 100% der Weg der Weltliebe verlassen werden muss. Darüber habe ich mir ja in letzter Zeit die Finger wund geschrieben - aber offenbar mit geringstem Erfolg, wenn überhaupt. Alle die Werke der Finsternis, wie der Lieblingssport von Günter, der Fussball, dürfte keine Liebe seines Herzens mehr sein. Und so alles andere auch, was nicht des Herrn ist! Sonst kehren die besetzenden Mächte wieder ins gereinigte Haus zurück und es wird noch siebenmal schlimmer, wie Jesus es gesagt hat. Deshalb, das Vakuum muss mit der ganzen Liebe zu Gott,mit ganzem Herzen, ganzer Seele und dem ganzen Denken gefüllt werden. Für jegliche Art der Weltliebe darf es keinen Platz im Herzen mehr geben.

Glaubt mir, ich habe in dieser Hinsicht einige Erfahrungen sammeln dürfen. Mt dieser Sache ist nicht zu spassen.

Mit liebem Gruss
Hans

Gera

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6

Freitag, 14. April 2017, 19:09

Hans,

ich stimme dir zu. Wenn der Widersacher das Haus verlassen hat, bleibt Freiheit dann, wenn Jesus wirklich Herr ist. Aber ich kann mir vorstellen, dass Jesus, wenn er heute hier wäre, sich auch mal ein Fußballspiel anschauen würde. Ich schaue auch Rach, der Restauranttester oder Rosin, der gute Rezepte lehrt. Das Einfallstor muss geschlossen werden und das kann auch eine Sucht wie Alkoholismus sein oder Drogen oder die Dinge, die ich oben aufführte.

Lass uns beten, dass Günter den Weg zur Heilung findet und alles ablegen kann, was ein Hindernis ist.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

7

Samstag, 15. April 2017, 10:03

Zunächst einmal möchte ich mich bei allen bedanken, die für mich gebetet haben! Weiter danke ich für alle freundlichen und ermutigenden Worte.

Allerdings möchte ich auch ganz klar sagen, dass Epilepsie eine ganz "normale" Erkrankung ist, genau wie Darmkrebs oder ein Rückenleiden. Bei Epilepsie sofort auf irgendwelche Belastungen - sei es bei den Vorfahren - ist mir persönlich zu kurz gesprungen. Aus neurologischer Sicht ist ein epileptischer Anfall eine Folge synchroner Entladungen von Neuronengruppen im Gehirn, die zu plötzlichen unwillkürlichen stereotypen Verhaltens- oder Befindensstörungen führen.

Selbstverständlich weiß ich auch um die Gefahren der Vorbelastungen und der Esoterik. Im Landkreis Cuxhaven, in dem fast mein ganzes Leben verbracht habe, gibt es da genug Beispiele. Es gibt dort nicht wenige, die bei bestimmten Erkrankungen zum Besprechen gehen. Man kann es dort - ich weiß nicht, ob das heute noch so ist - in eine Gärtnerei gehen und wird plötzlich mit esoterischen Praktiken wie z. B. dem Pendeln konfrontiert. Das alles halte ich für sehr problematisch!

Nur halte ich es eben für falsch, bei bestimmten Erkrankungen sofort den Schluss zu ziehen, dass es sich hier auf jeden Fall um okkulte Tätigkeiten oder Belastungen der Vorfahren handeln muss.
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Liebe Grüße
Günter ;)

8

Samstag, 15. April 2017, 10:40

Darüber habe ich mir ja in letzter Zeit die Finger wund geschrieben - aber offenbar mit geringstem Erfolg, wenn überhaupt. Alle die Werke der Finsternis, wie der Lieblingssport von Günter, der Fussball, dürfte keine Liebe seines Herzens mehr sein.



Tja Hans, ich halte es für schlechterdings unerträglich, wie Du hier über den Fußball urteilst! Bei aller Problematik, die ich im kommerziellen Sport sehe, so weise ich es entschieden zurück, dass Du den Fußball als Werk der Finsternis bezeichnest!

Was bitte ist den an körperlicher Ertüchtigung Werk der Finsternis?

Die Frage ist doch eine ganz andere: Wann ist etwas lebenszerstörend und wann ist es lebensentfaltend?

Ein Beispiel: Ich liebe die Musik von Beethoven. Diese Musik ist für mich lebensentfaltend. Nur, wenn jetzt jemand 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche und 52 Wochen im Jahr rund um die Uhr Beethoven hört, ist das mit Sicherheit nicht lebensentfaltend, sondern lebenszerstörend. Das gilt genauso für Bach, die Beatles, für modernen Lobpreisgesang oder traditionelle Kirchen Lieder! Es kommt immer auf das angemessene Maß an!

Und hier sehe ich auch bei Fußball die Gefahr: Wenn jemand keine Zeit mehr für den Gottesdienst findet, weil er ständig Fußball sehen muss, dann ist das für mich aus christlicher Sicht lebenszerstörend! Das gilt aber auch für alle anderen Bereiche im menschlichen Leben. Übrigens auch für viele geistliche Bereiche. Und auch für christliche Musterschüler und Eiferer!

Es gibt übrigens nicht wenige Profispieler und Trainer im Fußball, die sehr gläubig sind! Ich weiß nicht, ob Du Gerald Asamoah, Yohan Cabaye, Christian Benteke, Elias Kachunga, Gilles Yapi, Mateo Kovacic oder Jürgen Klopp auch sagen würdest, dass ihre Tätigkeit Werk der Finsternis ist???

Bei allem Respekt: Ich halte Deine Aussage zum Fußball für schwärmerisch, möglicherwiese sogar für sektiererisch!
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Liebe Grüße
Günter ;)

9

Samstag, 15. April 2017, 11:35

Ich sehe das genau so wie Gera. Möchte aber dazu sagen, dass zwar die Vorbedingugen mit grosser Wahrscheinlichkeit so liegen, wie von ihr vermutet. Aber es können auch noch andere Gründe vorliegen. Ein machtvolles Gebet ist wohl der einzige Weg, Medikamente mit Sicherheit nicht. Geistige Störungen können nicht materiell behoben werden, sondern eben auch nur auf dem geistigen Weg. Die geistigen Nebenwirkungen solcher Psychopharmazeutika sind immens und dürfen in keinem Fall unterschätzt werden. Es sind Drogen.



Hans, nochmals danke für Deinen Beitrag. Was Du hier in diesem Absatz schreibst, ist aus meiner Sicht aber nicht akzeptabel!

Mich erinnert das sehr an Sektierer und andere, die es ablehnen bei schweren Krankheiten zum Arzt zu gehen! Das halte ich für grob fahrlässig und zutiefst unchristlich, weil Gott uns die Medizin geschenkt hat!

Zur Sache: Ich begleite seit mehr als zwei Jahrzehnten eine Person, die damals unter Depressionen bzw. unter einer Psychose litt! Deshalb habe ich mich schon damals sehr ausführlich damit befasst. In diesem Falle ist es so, dass diese Erkrankung ein organisches Leiden ist. Die
Synapsen sind, einfach formuliert, Stromleitungen zwischen den Millionen Zellen in unserem Gehirn. Die benötigen, vereinfacht dargestellt, bestimmte Botenstoffe, um die Informationen weiterzuleiten. Bei Erkrankungen kann es passieren, dass diese Botenstoffe nicht ausreichend vorhanden sind. Aus diesen Gründen ist es unerlässlich, diesen Mangel medikamentös auszugleichen. Es wäre unverantwortlich, diesem Patienten zu sagen, das lassen wir mal lieber, es wäre total unverantwortlich! Auch, wenn die Zeugen Jehovas und einige andere Sekten das so praktizieren!

Du würdest doch einem Menschen, der schlecht laufen kann, sei es nach einem Beinbruch oder einer anderen Erkrankung, nicht die Krücken wegnehmen!

Das Gebet ist sehr gut und sinnvoll. Aber ich akzeptiere nicht, dass Du das Gebet gegen die medizinische Versorgung ausspielst! Denn eines ist auch klar, ob und wann Jesus Gebete um Heilung erhört und heilt, obliegt allein ihm und seiner Entscheidung! Das kannst Du im Neuen Testament immer nachlesen! Nur Schwärmergeister behaupten das Gegenteil.

Ich habe in den vergangenen Jahren viele Gebetserhörungen erlebt. Wir haben nach meiner Darmkrebs-OP auch mehrmals um Heilung gebetet, ich wurde gesalbt und gesegnet. Und bin bis heute krebsfrei. Habe aber schwer an den gesundheitlichen Folgen zu knabbern.

Nur nochmals: Wir können unserem Herrn nichts vorschreiben, es gibt keine Heilungsautomatik! Wir können bitten und wenn Jesus will, wird er uns heilen. Anders geht das nicht. Nirgendwo im Neuen Testament wird uns verboten, kompetente medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen!
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Liebe Grüße
Günter ;)

Gera

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10

Samstag, 15. April 2017, 17:06

Günter,

ich verstehe Hans so, dass ein machtvolles Gebet die einzige Möglichkeit ist, wenn negative Kräfte am Werk sind und die Medikamente nicht anschlagen. Das " wenn" halte ich für wichtig.

Der perfekte Wille Gottes ist, dass alle gerettet werden, aber es sieht nicht danach aus. So sehe ich den perfekten Willen Gottes auch in Heilung, weshalb sie so oft nicht eintrifft, weiß ich nicht. Mein Gott gab auch die Ärzte und wirkt viel durch sie. Kürzlich sprach ich mit Lohser. Beide sagen: ein Wunder ! Nach Chemotherapie kollapierte bei Thomas die Lunge, er lag lange im künstlichen Koma, ihm wurde eine Lunge angeboten, sie lehnten ab, das ist schon eine heikle Sache, mit dem ORgan eines Toten zu leben. Jahrelang hing Thomas am Sauerstoff, saß im Rollstuhl, war arbeitsunfähig. Dann entschieden sie sich zur Transplantation, 50 % überleben wohl, hörte ich. Er arbeitet seit 4 Jahren und hatte keine einzige Abstoßungserscheinung. Die Ärze gaben ihm das Leben zurück und unser Gott half mit. Dich machte er auch krebsfrei und benutzte die Hände von Ärzten, das ist kein Widerspruch.

Unsere Hausgemeinde besteht bis auf uns aus Messies. Die meisten haben ADHS und benötigen Medikamente, um sich konzentrieren zu können. Alle leiden sehr, keine/r ist verheiratet. Im Gehirn fehlt ein Botenstoff. Dann gibt es aber auch Fallbeispiele, wo ich klar dämonische Komponenten sehe bei einigen Messies und sie bestätigen es. Wir tasten uns langsam heran und ich hoffe, dass im Laufe der Zeit einigen geholfen wird.

Es gibt Menschen mit epileptischen Symptomen, deren Ursache dämonisch ist und da hilft nur Befreiung, denn es ist eine vom Feind nachgemachte Epilepsie. Aber diese Menschen wissen das. Auch Bronchitis kann dämonisch sein, aber Gott offenbart das nie einem Fremden allein, der dann Personen seelisch vergewaltigt.Pastor Horst Weniger prophezeite, meine Eltern hätten mich nackt auf den Satansaltar gelegt, packte mich gegen meinen ausdrücklich erklarten Willen und drückte mich mit seiner Frau in einen Stuhl, um die Hände auf meine Brüste zu legen. Ich war lange traumatisiert, Buße erfolgte nie. Als ich endlich darüber sprach, sagte ein Freund, man weiß das und ich wuchs 4 1/2 Jahre nicht bei meinen Eltern sondern bei der Oma auf. Danach habe ich klare Erinnerungen. Da war nie etwas. Meine Dauerbronchitis wurde irgendwann von Gott geheilt und meine Ärztin freute sich sehr. Seit September 1998 hatte ich keine Bronchitis mehr.

Wichtig ist, den Herrn zu fürchten und ihm das Leben auszuliefern, dann ist er bei uns - und verlässt uns nicht, wenn wir die Fußballweltmeisterschaft schauen, so lange unser Gott nicht der Fußball ist und bei manchen Frauen die tägliche Tafel Schokolade, ohne die sie nicht leben können und es nicht ändern wollen.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

11

Montag, 17. April 2017, 16:27

Lieber Günter,

ich war sehr erschrocken über Deine Nachricht, dass Du jetzt Epilepsie hast und dachte im ersten Augenblick: Das jetzt auch noch, eigentlich hat er doch schon genug von Gott auferlegt bekommen.....
aber ich bin froh, dass wir auch im Gebet füreinander bitten dürfen, so können wir uns doch untereinander noch stützen.....
Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass man medizinisch "noch was machen kann", wünsche Dir für jeden Tag Mut und Kraft von unserem Herrn, das Du alles "aushalten" kannst und Dich über viele Kleinigkeiten des täglichen Lebens auch freuen kannst.
Ich wünsche auch Inge, dass Sie Kraft und Zuversicht von unserem Herrn erhält und das ihr gemeinsam auch eine innige Zeit der Zusammengehörigkeit erfahrt, mit allen "Auf´s und Ab´s".

Entsetzt war ich über die vagen Äußerungen wie: Vielleicht war da doch was früher......... und dann erfährt man wieder etwas über vermeintliche Laster......
Wäre das so der letzte Punkt hier gewesen hätte ich mich hier abgemeldet, denn das hat mit meinem Christenleben nichts zu tun......
Ich sage jetzt bewußt GOTT SEI DANK, Günter, dass Du noch einmal auf die Beiträge eingegangen bist und die Ursache klargestellt hast.
Man kann nicht alles erklären oder begründen, aber man darf mit Bitten und danksagen Hilfe und Erleichterung, die uns der Herr deutlich macht, annehmen.....



Ingrid

12

Mittwoch, 19. April 2017, 19:04

Liebe Ingrid,

herzlichen Dank für Deine liebe Antwort!

Ich könnte auch noch einiges schreiben, aber ich meine, Du hast alles sehr exakt auf den Punkt gebracht!

Also, nochmals vielen Dank für Dein Posting! :)
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Liebe Grüße
Günter ;)

Gera

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13

Donnerstag, 20. April 2017, 18:51

Ingrid,

kannst du mir den Bibelvers nennen, derbesagt, dass Gott uns Sachen auferlegt?

Gott ließ zu, dass Satan Hiob versuchte, aber er war nie der Initiator. Jesus heilte alle, die zu ihm kamen, er kann also diese Leiden auch nicht geschickt haben. Wir leben in einer gefallenen Schöpfung und der Fürst der Welt meint immer noch, dass er Macht hat, aber nirgendwo finde ich, dass Krankheit der perfekte Wille Gottes ist. Spätestens im Himmel sind wir alle geheilt.

Solltest du nicht wissen, dass Krankheit auch dämonischen Ursprungs sein kann, so bist du noch nicht weit herum gekommen in der Seelsorge. Der erste, von dem ich es hörte war der evangelische Pfarrer van Dam bei einem Seminar. Ist dir bekannt, dass wenn ein Medium mit einer Nadel in das Foto einer Person sticht, diese Person an der Stelle Schmerzen bekommt? Würdest du dann auch sagen, Gott schickt das? Ich hatte solch ein Medium in der Seelsorge und sie erzählte, was alles möglich war.....Jesus hat sie befreit, auch von ihren massiven körperlichen Symptomen, die klar ungöttlich waren. Eine Frau, deren Vorfahren Okkultisten waren, fiel immer wieder plötzlich auf der Straße um und kam ins Krankenhaus, dann wurde sie Christ und war frei. Sie wusste, was die Oma alles getrieben hatte. In der Hausgemeinde wollte jemand Ostern Rat, weil die Nachkommen einer Verwandten, die abtrieb, merkwürdige Krankheitssymptome haben.Ich riet, nichts zu sagen, da diese Leute nicht gläubig sind.

Es gibt viel Unfug auf dem Gebiet, Sandford, Stanton und wie sie alle heißen, das bedeutet jedoch nicht, dass es keine Krankheit durch Belastung geben kann und ich halte es für sinnvoll, das abzuschecken, wenn gehäuft schwere Krankheiten auftreten, die Menschen sehr knechten. Wie man dann weiter vorgeht, muss der Heilige Geist zeigen. Ich bin kein Freund von " Dämonenkämpfen" bei wiedergeborenen Christen, wie allgemein bekannt ist.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

14

Donnerstag, 20. April 2017, 22:29

Gera,

ich habe an folgende Bibelstellen gedacht:

Psalm 55,23
Wirf auf den Herrn, was dir auferlegt ist, und er wird dich erhalten; er wird niemals zulassen, dass der Gerechte wankt!

1. Petrus 5,7
Indem ihr all eure Sorge auf ihn werft; denn er ist besorgt für euch.


Ich denke schon, Günter weiß wie ich das meinte.
Ich sehe Krankheit auch nicht als S t r a f e Gottes an, eher als Stopschild für mich persönlich. Ich bin vorübergehend aus dem Verkehr gezogen worden,
sei es um neu aufzutanken, um neue Standortbestimmung zu machen, um mehr Zeit für Gott zu haben oder...oder...oder.
Ich bin auch davon überzeugt, dass Gott es in jeder Lage gut mit mir meint, wenn ich es auch nicht immer verstehe....

Du sprichst die Dämonie an.
Durch Indien, Afrika und auch China weiß ich einiges darüber, aber ich möcht mich damit auch nicht näher befassen und bin froh und dankbar, unter Gottes Schutz zu stehen......


Ingrid

Gera

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15

Freitag, 21. April 2017, 08:22

Ingrid,

ich lehne es auch ab, mich mit Dämonie zu befassen und tue es nur, wenn es in der Seelsorge darauf hin deutet. Wir wollen den Namen Jesus verherrlichen und dann weichen die finsteren Mächte. Momentan haben wir leider Kontakt zu Leuten, die schwer belastet sind, Bekehrte, die noch immer zur Hexe gehen u.s.w.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

16

Freitag, 21. April 2017, 09:29

Gestern Abend bin ich wieder umgekippt. Habe mich aber, dem Herrn sei gedankt, außer neuen Prellungen nicht verletzt! Was die Schmerzbehandlung der Prellungen betrifft, sitze ich ja mit unserem Pferde-Balsam an der Quelle!

Heute Vormittag werde ich um einen Termin bei einem Neurologen bitten. Außerdem werde ich Geschwister aus unserer Gemeinde bitten, uns zu besuchen, um gemeinsam um Heilung zu beten!
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Liebe Grüße
Günter ;)

Gera

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17

Gestern, 08:50

Hoffen wir, dass der Neurologe etwas findet, was man tun kann. Anscheinend kommt es bei dir ganz plötzlich. Mir erzählte einer, er merkt es und kann noch Sachen erledigen, z.B. Radio abschalten, bevor es losgeht.

Gebet ist immer gut. Sei gesegnet !
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera