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Sonntag, 2. April 2017, 08:45

Jesus.de-Redkationsleiter Krüger: Warum Jesus die „Ehe für alle“ einführen würde

Ihr Lieben,

einige von Euch sind bzw. waren auch im Forum von Jesus.de Mitglied. Ich selbst habe dort vor meiner Tätigkeit für Christsein.com sehr viel gepostet und ja auch meine Frau Ingeborg dort kennengelernt. :)

Natürlich kannte ich damals auch den langjährigen Redaktionsleiter Rolf Krüger, der in den Foren als "News" auftritt. Ich habe mit ihm damals auch viele Male telefoniert. (Jesus.de war damals lange nicht so riesig wie heute.)

Nun lese ich bei idea folgendes, wozu mich Eure Meinung sehr interessieren würde:

Zitat

Journalist Krüger

30. März 2017

Warum Jesus die „Ehe für alle“ einführen würde

Witten (idea) – Der evangelische Journalist Rolf Krüger (Witten) ist überzeugt, dass Jesus heute die „Ehe für alle“ – also auch für gleichgeschlechtliche Partnerschaften – einführen würde. Als Beispiel führt er in seinem privaten Internetblog „aufnkaffee.net“ die Geschichte der Partner Tiq und Kim Katrin Milan (New York) an. Der Transgender-Mann sei als Mädchen geboren worden und habe eine Geschlechtsumwandlung vornehmen lassen. Seine Ehefrau identifiziere sich als „queere Frau“, habe sich also bei der Wahl ihrer Liebespartner nicht auf ein bestimmtes Geschlecht beschränkt. Beide hätten wegen ihrer Andersartigkeit schon viel Ablehnung in ihrem Leben erfahren, so Krüger: „Und ganz besonders schmerzt mich, dass es gerade auch die Christen als die vermeintlichen Vertreter der Liebe waren, die ihnen diese Ablehnung zufügten.“ Dabei gebe es, so Krüger, von solchen Menschen so viel zu lernen, etwa mit den eigenen Schwächen ehrlich umzugehen. „Jesusmäßig“ sei die „Goldene Regel“, andere Menschen so zu behandeln, wie man selbst von ihnen behandelt werden wolle: „Wir müssen nachfragen, miteinander ins Gespräch kommen und ehrlich zueinander sein.“ Tiq und Kim Katrin Milan hätten sich nach eigenen Angaben gegenseitig vor allem die folgende Frage gestellt: „Was sind deine Träume, und wie kann ich dir helfen, sie zu erreichen?“ Krüger schreibt dazu: „Wenn das nicht jesusmäßig ist – was dann?“ Mit den beiden stimme alles, so der Journalist: „Die allerdings, die ihnen den Bund fürs Leben verweigern und abschätzig auf sie herabsehen – aus welch hehren geistlichen Beweggründen auch immer – ... an deren Einstellung stimmt vielleicht etwas nicht.“

Das Umfeld für gleichgeschlechtliche Liebe hat sich geändert
Auf seiner Facebook-Seite ergänzte Krüger, dass Jesus seinen Jüngern den Auftrag und die Vollmacht mitgegeben habe (Matthäus 16,19), Regelungen zu erlassen und andere abzuschaffen: „Das bedeutet: Wir sind dazu aufgerufen, Fragestellungen, die es damals noch nicht gab oder deren Kontext sich geändert hat (und das trifft in einer derart massiv veränderten Welt auf so ziemlich alle Fragestellungen zu), immer wieder neu zu bewerten und im Geiste Jesu unsere heutigen Antworten zu finden.“ Die Frage der „Ehe für alle“ habe sich damals gar nicht gestellt: „Es gab keine Transmenschen, es gab keine medizinischen Möglichkeiten. Und definitiv hat sich der Kontext für gleichgeschlechtliche Liebe geändert. Also müssen wir die Situation heute im Geiste Jesu neu bewerten.“ Krüger ist Leiter des vom SCM Bundes-Verlag betriebenen Internetportals „Jesus.de“. Der Bundes-Verlag gehört zur Stiftung Christliche Medien (SCM).

http://www.idea.de/glaube/detail/journalist-krueger-warum-jesus-die-ehe-fuer-alle-einfuehren-wuerde-100467.html



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Liebe Grüße
Günter ;)

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Gera

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Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

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2

Dienstag, 4. April 2017, 09:57

Ganz kurz:
- Jesus Christus bleibt derselbe, heute und in alle Ewigkeit. Seine Gebote ändern sich nicht und Gott gab Adam eine Eva.
- Sodom und Gomorrha hat Gott vernichtet wegen Homosexualität, was zeigt, wie er darüber denkt.
- Wenn ein Homosexueller seine Sünde bekennt, kann er frei werden. Hier ist eine Frau, die mit einer Frau verheiratet war, geshiedennach ihrer Bekehrung und seit kurzem mit einem Mann verheiratet.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

3

Dienstag, 4. April 2017, 12:40

Hallo Gera,

ich stimme Dir zu! Die "Liberalität", die wir innerhalb der EKD in den meisten Landeskirchen schon seit Jahren seit Jahren vorfinden, perlt jetzt auch immer mehr auf viele Freikirchen über. Der Bundesverlag gehört bekanntlich zu den Freien Evang. Gemeinden. Rolf ist dort nicht irgendwer, sondern ist dort Radaktionsleiter. Er postet dort im Forum bekanntlich als "News". Das lässt alles tief blicken. Sicherlich will ich über Homosexuelle nicht richten, aber was Rolf dort schreibt ist m. E. nicht in Jesu Name.

Hier zum Nachlesen Rolf Krüger im O-Text:
https://www.aufnkaffee.net/2017/03/warum-jesus-die-ehefueralle-einfuehren-wuerde/
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Liebe Grüße
Günter ;)

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Sonntag, 9. April 2017, 19:30

Ich kenne baptistische Älteste, die ihren Posten aufgaben und die Gemeinde verließen, als diese Form der Liberalisierung eingeführt wurde. Es gibt immer noch aufrichtige mutige Christen.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera