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Freitag, 7. April 2017, 09:56

IS tötete einen Christen, weil er nicht Moslem werden wollte

Zitat

Ägypten

06. April 2017

IS tötete einen Christen, weil er nicht Moslem werden wollte

Kairo (idea) – Nachdem in Ägypten Anfang des Jahres sieben koptische Christen ermordet worden waren, ist nun mehr über die Hintergründe bekanntgeworden. Die Witwe eines Opfers äußerte sich jetzt erstmals gegenüber der britischen Zeitung „The Sunday Times“. Ihr Ehemann, der Tierarzt Bahgat Zakher, war im Februar erschossen worden. Ein Augenzeuge habe ihr Tage darauf berichtet, was geschehen sei, sagte Fawzia Zakher. Demnach zwangen die beiden Täter – Angehörige der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) – Zakher niederzuknien. Anschließend forderten sie ihn auf, zum Islam überzutreten, um so dem Tod zu entgehen: „Bereue, Ungläubiger“, sollen sie gesagt haben: „Konvertiere und rette dich.“ Der 58-jährige Christ habe nur den Kopf geschüttelt, woraufhin ihn die Islamisten erschossen hätten.

Todeslisten mit den Namen von Christen
2017 waren Kopten bereits mehrmals das Ziel von Attentätern. Während in den meisten Fällen zunächst unklar war, wer hinter den Taten steckte, veröffentlichte der IS Ende Februar ein Video, in dem er den Christen den Krieg erklärte. Sie seien nicht länger „Schutzbefohlene“ (Dhimmis), sondern „Ungläubige“ (Kufar), weil sie sich abfällig über den Islam geäußert hätten. Im Internet tauchten „Todeslisten“ auf, auf denen die Namen von Christen standen.

Trump: Ägypten hat in den USA einen großen Verbündeten
Während eines Treffens mit dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi Anfang April im Weißen Haus versicherte US-Präsident Donald Trump, Ägypten im Kampf gegen den Terrorismus zu unterstützen: „Wir stehen hinter Ägypten und dem ägyptischen Volk. Sie haben einen großen Freund und Verbündeten in den Vereinigten Staaten und in mir.“ In Ägypten bilden die schätzungsweise bis zu zehn Millionen orthodoxen Kopten die größte Kirche. Hinzu kommen etwa 300.000 Mitglieder der koptisch-evangelischen Kirche, 200.000 Katholiken, mehr als 100.000 Mitglieder von Pfingstgemeinden, Brüdergemeinden und anglikanischen Gemeinden sowie 40.000 Griechisch-Orthodoxe. Die meisten der 92 Millionen Einwohner Ägyptens sind Muslime.

http://www.idea.de/menschenrechte/detail/aegypten-is-toetete-einen-christen-weil-er-nicht-moslem-werden-wollte-100547.html



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Liebe Grüße
Günter ;)

Gera

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Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

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Sonntag, 9. April 2017, 19:27

Dass Trump sich das Vertrauen der Christen in den USA erschlichen hat, selbst aber keinerlei Interesse am Christentum hat, ist bekannt. Deshalb tangiert ihn Verfolgung auch nicht.

Was können wir tun? In meinem Gebetskreis wird jeden Dienstag für die Verfolgten um des Glaubens willen gebetet und auch um Kraft für ihre Familien. Mehr Möglichkeiten sehe ich momentan nicht. Wichtig ist, dass solche Fälle an die Öffentlichkeit kommen, was Machthaber evtl. etwas vorsichtiger werden lässt.

Gut ist die Arbeit von Kauder und sein Einsatz für verfolgte Christen. Ich bin dankbar, dass solche Leute in unserer Regierung sind.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera