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Gera

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1

Friday, November 13th 2015, 9:05am

" Meine Frau ist dagegen..."

Ihr Lieben,

ab und zu begegene ich Männern, deren Frauen ihren Glauben oder ihre Spenden nicht mitvollziehen können. Ich beobachtete, wie ein Mann seine Geldbörse in einer Versammlung nahm, einen Schein spendete und die gläubige Ehefrau ein saures Gesicht machte und ihm Vorwürfe machte. Mir sind Fälle bekannt, wo Männer nicht glaubender Frauen große Beträge spenden, weil sie sonst nicht viel im Reich Gottes tun können.

Mich interessiert, wie ihr dazu steht. Gott liebt einen fröhlichen Geben, aber wie sieht es aus, wenn dadurch der Ehesegen schief hängt? Sollten Männer ( die " Herren des Hauses") größere 3-stellige Beträge in die Kollekte tun, wenn ihre Frauen dann öffentlich darüber schimpfen? Oder liegt darauf kein Segen? Segnet Gott nur, wenn in Einheit gehandelt wird?

In der Gemeinde, die ich als Pastorin leietete, gab es eine Leiterin, die vom Haushaltsgeld etwas sparte und dann das gab. Es war ihr persönliches Geld und sie diente damit dem Herrn. ISt das mit den Fällen zu vergleichen, wo Männer das gemeinsame Geld geben, ohne ihre Frauen zu fragen?

Wie handhabt ihr es mit dem Geben? Sprecht ihr euch ab? Hat jeder sein eigenes Geld, von dem er frei abgeben kann?
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

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2

Thursday, November 19th 2015, 11:52am

Geistliche Leiterschaft in der Familie

Hallo Gera und alle anderen!

Meine Meinung ist:
Der Mann hat die von Gott gegebene Aufgabe, die Familie in Gottesfurcht zu leiten.
Dazu gehört, dass er sich auch um das geistliche Leben und die Entwicklung seiner Frau kümmert.
Wenn die Frau dann öffentlich kritisiert, dass ihr Mann so viel spendet, dann stimmt ja schon zu Hause etwas nicht.

Mein Mann und ich lesen täglich gemeinsam in der Bibel, wir sprechen über das Wort und beten gemeinsam.
Wir sind geistlich etwa auf dem selben Level. Deshalb wissen wir auch BEIDE, dass unser Geld nicht uns gehört sondern dem Herrn, und dass wir nur die Verwalter sind.

Als ich vor einigen Jahren bemerkte, dass ich mich ein wenig vom Geiz anderer Christen habe anstecken lassen, habe ich mir selbst eine Kur verordnet, die da lautet:
"Geben, geben, geben - bis es nicht mehr wehtut!"

Im konkreten von dir beschriebenen Fall muss also der Mann dazusehen, wie er seine Frau völlig in die Nachfolge bekommt.
Dazu würde ich empfehlen:
  1. Liebevoller Umgang (Buchempfehlung: Die fünf Sprachen der Liebe)
  2. Fürbitte für die Frau (ohne Fürbitte wird es wohl kaum gelingen)
  3. gemeinsame Bibellese und Gebet (damit die beiden auch geistlich eine Einheit werden)
  4. gezielte Gespräche über die Problematik ("Was sagt eigentlich die Bibel zu dem Thema?")
Wie wir das persönlich handhaben? Mein Mann ist Alleinverdiener, er bezahlt den Zehnten vom Einkommen, und ich erhalte ein Taschengeld, und das verzehnte ich. Wenn darüber hinaus gespendet wird, so mache ich das vom Taschengeld, aber aus welcher Kassa mein Mann das Geld nimmt, weiß ich eigentlich nicht, ob das die Wirtschaftskasse ist oder sein Taschengeld (er gewährt sich nichtmal die Hälfte von dem, was ich bekomme).
Aber mir ist das auch egal.
Gott sorgt für uns, wir haben jeden Tag zu essen.
Die Bibel sagt: Wenn wir reichlich säen, werden wir auch reichlich ernten.
So gesehen wäre es Sparen am falschen Platz, würden wir nicht bereitwillig geben.

Zaunkoenigin

Gera

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3

Thursday, November 19th 2015, 6:16pm

Schön, dass bei euch alles so gut strukturiert ist. Wir persönlich rechnen nie nach, ob es genau 10% sind. Wir geben, wenn unser Herz es zeigt und wir Liebe für eine Sache haben. die 5€ in Rumänien werde ich nie vergessen. Wir waren zu Gast in einer Zigeunergemeinde und plötzlich sagte der Heilige Geist: Gib der X. 5€. Ich fragte Alfons kurz und der meinte, dann solle ich es tun. Die junge Frau weinte, rannte zu ihrem Vater dem Pastor. Alle waren total berührt. 2 der Kinder rasten zum Bäcker, holten 3 Brote und fragten, ob wir reinbeißen wollten. Dann verschlangen sie sie. Man übersetzte, es war das erste, was das Ehepaar und ihre 5 Kinder zu essen bekamen an dem Tag, und es war später Abend. Der Pastor hatte den ganzen Tag an der neuen Kirche gebaut, also hart gearbeitet. Oft habe ich Impulse und wir sprechen es ab. Einig sind wir uns, dass wir keinen Pastor mehr finanzieren. Pastoren haben in der Regel das doppelte von unserem Verdienst und unser letzter Pastor nutzte unsere Gaben, um uns und andere zu verleugnen und psychisch fertig zu machen. Seine Gemeinde soll die größten Probleme haben inzwischen. Wir weigern uns auch, Leuten Geld zu geben, die reisen, 45 Minuten Zeugnis geben und 250€ verlangen; das kommt immer häufiger vor. Umsonst haben wir empfangen. Wenn Ehefrauen da sauer sind, weil ihre Männer die Scheine locker ausgeben, so verstehe ich das.

Zusammengefasst würde ich sagen, dass wichtig ist, sich vom Heiligen Geist leiten zu lassen, wo man geben soll und der Geist der Einheit kann den Partner bewegen zuzustimmen, wenn er will, dass wir geben. In 38 Ehejahren gab es bei uns nie Konflikte um das Geben und wir haben gemeinsam auch schon falsch investiert, aber unser Herz gehörte Jesus, das allein zählt
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

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4

Friday, November 20th 2015, 8:04am

Zusammengefasst würde ich sagen, dass wichtig ist, sich vom Heiligen Geist leiten zu lassen, wo man geben soll und der Geist der Einheit kann den Partner bewegen zuzustimmen, wenn er will, dass wir geben.
Du bringst es auf den Punkt!

Zaunkoenigin

5

Friday, March 24th 2017, 9:56am

RE: Geistliche Leiterschaft in der Familie

Wie wir das persönlich handhaben? Mein Mann ist Alleinverdiener, er bezahlt den Zehnten vom Einkommen, und ich erhalte ein Taschengeld, und das verzehnte ich. Wenn darüber hinaus gespendet wird, so mache ich das vom Taschengeld, aber aus welcher Kassa mein Mann das Geld nimmt, weiß ich eigentlich nicht, ob das die Wirtschaftskasse ist oder sein Taschengeld (er gewährt sich nichtmal die Hälfte von dem, was ich bekomme).
Aber mir ist das auch egal.
Gott sorgt für uns, wir haben jeden Tag zu essen.
Die Bibel sagt: Wenn wir reichlich säen, werden wir auch reichlich ernten.
So gesehen wäre es Sparen am falschen Platz, würden wir nicht bereitwillig geben.

Zaunkoenigin
Das ist wirklich eine "moderne" Ehe!!! Du läßt dich total unterdrücken und für dumm verkaufen und merkst es nichtmal! :thumbdown:

Gera

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Friday, March 24th 2017, 5:39pm

Schneider1,

ist es Unterdrückung, wenn man sich die Aufgaben teilt? In unserer Ehe verwalte ich die Finanzen, war für Strom-, Gasanbieter u.s.w zuständig, bis wir nun vor 2 Monaten alles unserem Sohn übergeben haben.

Sollte eine christliche Ehe so aussehen, wie Cen es erzählte in einer Predigt: eine Afrikanerin lernte hier Eis kennen, was es dort nicht gibt, wollte ein Eis kaufen. Ihr Mann hat es verboten. Weil sie traurig war, gab Cen ihr 20€ für Eis. Ihr Mann nahm es ihr weg, es gab kein Eis für die Frau.....

Wenn man sich liebt, gibt es keine Unterdrückung, wenn man Geld mehr liebt als Gott, sieht das anders aus.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

7

Saturday, March 25th 2017, 2:58pm

Sollte eine christliche Ehe so aussehen, wie Cen es erzählte in einer Predigt: eine Afrikanerin lernte hier Eis kennen, was es dort nicht gibt, wollte ein Eis kaufen. Ihr Mann hat es verboten. Weil sie traurig war, gab Cen ihr 20€ für Eis. Ihr Mann nahm es ihr weg, es gab kein Eis für die Frau.....
Dieser Mann ist ein primitives und dummes Arschloch!!! Von Liebe und Würde hat dieser Typ keine Ahnung!

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Saturday, March 25th 2017, 5:42pm

Das sieht wohl jeder so und wenn er sich Christ nennt, so ist das schlimm, da sein Gott der Mammon ist.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera