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21

Freitag, 6. Januar 2017, 20:06

Na ja, lieber Gnter,

die Bibel ist halt wie ein Supermarkt. Man legtr das in den Warenkorb, wonach man gerade Lust hat, vor allem die Süssigkeiten. Egal ob es gut für die (geistige) Gesundheit ist, Hauptsache es schmeckt, ist bekömmlich und vor allem leicht verdaulich.

Ich denke, eine weitere Konversation ist absolut sinnlos. Schade.

Mit liebem Gruss
Hans



Schade, Hans, dass Du auf die von mir genannten Bibelverse nicht eingehst! Soviel zum Warenkorb im Supermarkt! Dann wird Markus 16, 16 und Joh. 3, 16 eben einfach ignoriert!
.
Liebe Grüße
Günter ;)

Kisehel

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22

Freitag, 6. Januar 2017, 23:05

Lieber Günter,

eigentlich ist es doch so, dass ich stets darauf eingehe, was Du sagst. Im umgekehrten Fall aber stehe ich doch beinahe immer alleine da. Du gehst nicht darauf ein, wie mit meiner ausführlichen Stellungnahme zum Workshop.

Du schreibst:

Zitat

... So vergab Jesus der Ehebrecherin und sagte, sie soll es nicht wieder tun. Was aber, wenn sie es doch wieder getan haben sollte? Ich bin sicher, unser Herr vergibt uns jede Sünde immer wieder, wenn wir dafür um Vergebung bitten!


Günter, verlass Dich drauf, die Ehebrecherin hat nicht mehr gesündigt! Wenn wir uns bekehren, so könnten wir nach Luther ja genauso weitersündigen, weil Jesus uns immer wieder vergibt. Luther schrieb an Melanchton: "Sündige tapfer, aber glaube noch tapferer". Das deckt sich nun genau mit dem, was Du oben geschrieben hast: "... wenn sie es doch wieder getan haben sollte? Ich bin sicher, unser Herr vergibt uns jede Sünde immer wieder ...". Lieber Günter, ich will Dir wirklich nicht zu nahe treten, aber solches ist völliger Unsinn und deckt sich niemals mit der Botschaft des Neuen Testaments. Das ist Luther-Evangelium und noch tausendmal schlimmer, als was die Mormonen, Zeugen Jehovas und Sientology-Church von sich geben (ich habe mit keinem von diesen was zu tun). Nein, mein lieber Freund, Luther hat falsch gelehrt. Sündenvergebung haben wir nur, wenn wir die Sünde lassen! Dass wir die Sünde nicht lassen können, ist eben auch eine Interpretation Luthers! Wozu ist denn die Kraft Gottes? Wolllen wir sie verleugnen? Nein, wir verleugnen sie nicht, denn gerade durch diese Kraft Gottes können wir die Sünde lassen - nicht durch uns selbst, das ist klar, aber durch die Kraft Gottes. Ohne das wäre das ganze Evangelium ein barster Witz.

Wenn an Deinem Seelenheil etwas gelegen ist, Günter, und auch Gera, dann vergiss einfach mal diesen Luther. Lies das Neue Testament, wie es dasteht, nicht nur den Paulus, sondern auch den Rest und bring alles in einen Zusammenhang. Der grösste Schaden, den dieser Mann angerichtet hat, ist seine Rechtfertigungslehre.

Dieses "... ohne Werke", also Glaube ohne Werke, ist doch der grösste Unsinn, den es je geben kann. Paulus spricht von Gesetzeswerken, er spricht zu Juden, welche das Gesetz kennen. Wir sind keine Juden, wir kennen das Gesetz nicht und keiner von uns, weder Du noch ich sind Juden und keiner von uns will gerecht werden durch Brand- und andere Opfer. Das ist überhaupt kein Thema. Aber Werke brauchen wir, sonst werden wir niemals gerecht vor Gott. Wir brauchen Liebeswerke, und nach diesen Werken werden wir gerichtet, wie es in der Offenbarung steht. Der Glaube ohne Werke - was soll das sein? Ein echt toter Glaube, der zu nichts nütze ist! Auch die Webseite "Keine Tricks mit Jesus", die Du letzthin verlinkt hast, ist eine reine Katastrophe. Er hat keine andere Botschaft als dieser toter Glaube.

Aber es ist schon so: Die Leute wollen dieses Evangelium des Glauben-allein, ohne jedwelche Werke hören. Das ist einfach, bequem und stellt keinerlei Anforderungen. Egal was man glaubt, aber glauben muss man! Das ist das süsse Evangelium, das ist der breite Weg, Nein, Günter, das ist Irrlehre! Wenn Du aber darauf beharrst, dann sollst Du auch diesen Weg gehen. Jeder schafft sich seinen Himmel selbst. Aber tauschen will ich in diesem Fall nicht mit Dir!

Lieben Gruss
Hans

Kisehel

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23

Freitag, 6. Januar 2017, 23:37

Markus 16. 16

Lieber Günter

Du fragst mich, ob denn Mk. 16. 16 keine Gültigkeit hätte?

Schau, eben genau das ist die biblische Supermarktmentalität. Was ist Markus 16. 16? Nichts und nochmals nichts. Da steht nur: " Wer glaubt und getauft wird, soll gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden."

Was aber steht danach? Hier wird nun der Glaube, der wahre Glaube, definiert und das gehört eben auch dazu:

Zitat

17 Diese Zeichen aber werden die, welche glauben, begleiten: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, mit neuen Zungen reden,
18 Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.


So - und jetzt wissen wir, was "Glaube" ist. Bist Du schon mit diesem alleinseligmachenden Glauben auf den Prüfstand gegangen? Hier stehen eben die Werke des Glaubens: Dämonen, oder böse Geister austreiben, Schlangen aufheben oder unsere Supermarktgetränke trinken und Krankheiten heilen. Da haben wir beides: Wahrer Glaube und dessen Werke.

Was die Taufe anbetrifft, habe ich mich ja bereits ausführlich geäussert. Die Wassertaufe nützt gar nichts, wer sie aber will, der soll sie haben. Was das Wesen verändert, ist die Taufe im Geist (Heiliger Geist, nicht ein Schwarmgeist)

Und jetzt das Schockierende: "Wer nicht glaubt, der wird verdammt werden!" (Vers 16). Was heisst das im Kontext dieser drei Verse? Wer keine Dämonen austreiben kann, keine Schlangen aufheben usw., der hat keinen Glauben - und wird verdammt werden! Das ist die Botschaft Deines zitierten Verses, lieber Günter!


Zitat

Denn Gott hat die Welt so geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. (Joh. 3. 16)


im Prinzip haben wir hier dasselbe. Der Glaube wird ja im Mark. 16.17+18 definiert, siehe oben.

Wie ich schon einmal gesagt habe, der wahre Glaube ist ein Geschenk, eine Gabe Gottes. Der Glaube ist die Kraft Gottes, die aber niemals wirksam werden kann, wenn wir die Kraft Gottes verleugnen. Das alles läuft auf eines hinaus: die Wiedergeburt im Geiste. Aber die wahre Wiedergeburt, nicht die vermeintliche, wie sie Luther lehrte, nämlich bei der Bekehrung, bzw. der Wassertaufe!!!! Das ist keine Wiedergeburt, sondern eine Illusion.

Dazu gäbe es natürlich noch sehr viel zu sagen.

Lieben Gruss
Hans

24

Samstag, 7. Januar 2017, 08:34

RE: Markus 16. 16

Lieber Günter

Du fragst mich, ob denn Mk. 16. 16 keine Gültigkeit hätte?

Schau, eben genau das ist die biblische Supermarktmentalität. Was ist Markus 16. 16? Nichts und nochmals nichts. Da steht nur: " Wer glaubt und getauft wird, soll gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden."

Was aber steht danach? Hier wird nun der Glaube, der wahre Glaube, definiert und das gehört eben auch dazu:


Lieber Hans,

diese Argumentation kenne ich von vielen Charismatikern und Pfingstlern. Sie ist für mich aber nicht schlüssig.

Die Verse 18 + 19 stehen im Neuen Testament, sind also Gottes Wort. Es ist aber nicht so, dass durch sie, wie Du schreibst, "nun der Glaube, der wahre Glaube, definiert" wird. Blicken wir noch einmal auf Vers 16.

Du schreibst: "Was ist Markus 16. 16? Nichts und nochmals nichts. Da steht nur: " Wer glaubt und getauft wird, soll gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.""

Nur? Wieso nur? Man muss beim Bibellesen auch schon mal seinen Verstand etwas gebrauchen und sich die Dinge nicht so drehen, wie man sie, weshalb auch immer, gerne hat!

"Wer da glaubt, ..." Für das Wort glauben steht dort im Griechischen das Wort pisteuein. Das bedeutet auf deutsch so viel wie "sich einer Macht aussetzen", "sich ganz einer Macht" vertrauen.

Dazu lesen wir bei Wikipedia folgendes:

Zitat

Das zugehörige Verb lautet pisteuein („treu sein, vertrauen“). Ursprünglich gemeint war also: „Ich verlasse mich auf ..., ich binde meine Existenz an ..., ich bin treu zu ...“. Das Wort zielt demnach auf Vertrauen, Gehorsam (vergleiche: Gelöbnis, Verlöbnis), Treue.[4]
https://de.wikipedia.org/wiki/Glaube
Dazu drei konkrete Beispiele:

Wenn ich von hier im Ruhrgebiet nach Hamburg möchte, setze ich mich in einen Zug und vertraue darauf, dass mich dieser Zug sicher nach Hamburg bringt. Ich selbst habe auf die Fähigkeit des Lokführers, des Stellwerkmitarbeiters und auf die Beschaffenheit der Gleise keinen Einfluss, ich muss da vertrauen! Wenn der Stellwerkmitarbeiter auf seinem Smartphon daddelt, kann es passieren, dass es ein schreckliches Unglück gibt. Ich muss mich dem Zug und dem damit betrauten Personal aussetzen und vertrauen, dass ich heil und sicher ankomme!

Wenn ich in ein Flugzeug steige, muss ich dem Flugzeug und den verantwortlichen Mitarbeitern vertrauen. Ich muss vertrauen, dass die Flugbegleiter den Kurs richtig berechnen, damit wir nicht mit einem anderen Flieger zusammenstossen! Ich musss darauf vertrauen, dass der Pilot nicht versehentlich oder absichtlich gegen einen Berg fliegt! Ich muss darauf vertrauen, dass die Piloten die Treibstoffmenge richtig berechnen, damit wir nicht vor dem Flugziel abstürzen. Das ist glauben.

Ich musste mich in den vergangenen Jahren mehrmals schweren Operationen unterziehen. Ich musste da vertrauen, dass die Ärzte und das Personal gut machen. Ich musste darauf vertrauen, dass der Anesthesist das Narkosemittel für mich richtig berechnet. Ich musste mich bei den Operationen und danach Fachleuten aussetzen und ihnen vertrauen. Ich selbst hatte keinerlei Einflussmöglichkeit! Die Fachleute waren in diesem Moment die "Mächte", die über mich verfügten.

Das waren jetzt natürlich Beispiele aus dem menschlichen Leben. Bei Markus 16, 16 geht es um den Glauben an Gott. Auch da geht es jetzt bei
pisteuein konkret darum, dass ich mich dieser Mächtigkeit Gott ganz aussetze und ihr voll vertraue (Auch im OP und im Zug übrigens) ! Das macht den biblischen Glauben an Gott aus. Wer jetzt anfängt, von Früchten, von Folgen oder von Werken zu reden, ist zu schnell. Darum geht es zunächst einmal gar nicht.

Ich fasse zusammen: Das Wort "glauben" ist im Neuen Testament eines der Hauptwörter! Im griechischen steht dort das Wort "pisteuein". Und das bedeutet ins Deutsche übertragen, sich einer Mächtigkeit aussetzen und ihr voll vertrauen. Exakt das ist aber bei Joh. 3, 16 und bei Mark. 16, 16 gemeint.
.
Liebe Grüße
Günter ;)

Kisehel

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25

Samstag, 7. Januar 2017, 13:19

Das verstehe ich nicht, Günter.

Du bist doch bibeltreu, glaubst an das, was in der Schrift steht - oder nicht? Jetzt ist doch überdeutlich, dass die Verse 16, 17 und 18 absolut zusammengehören. Es ist wie eine Packung im Supermarkt. Aber es gibt doch Leute, welche die Packungen aufreissen, um die Rosinen hervorzunehmen und sagen, der Rest gehört nicht dazu oder der Rest ist faul.

Schau, das ist es ja eben: Du und viele Millionen andere benutzen zwar die Bibel, ja, nur die Bibeln allein, um ein ganz spezielles, eigenes Evangelium zu untermauern. Man nimmt diese Verse, die einem nützen, nötigenfalls nimmt man noch Wickipedia zu Hilfe, aber nicht die zum Kontext gehörenden Verse, auch wenn sie den Begriff noch so klar erklären, aber nicht ins Konzept passen. Nein, Günter, noch einmal: das ist pure, reine Irrlehre. Unter Bibeltreu verstehe ich etwas ganz anderes.

Und wenn Du in einen Flieger steigen willst, so ist Dein Vertrauen sicher vonnöten, sonst musst Du zu Hause bleiben. Aber wenn Du unbedingt einen Flieger benutzen willst, so hasst Du doch einige sehr wichtige Werke zu vollbringen, das Vertrauen zum Piloten alleine nützt Dir nichts: Du musst pünktlich im Check-in sein, Dein Verhalten darf in keiner Weise auffällig sein und darüber hinaus hast Du den Geboten der Sicherheitsleute und des gesamten Personals strikte zu befolgen. Im Flieger darfst Du Dich nicht vom Sitz erheben, wenn es nicht ausdrücklich erläubt ist und hast Dich zu setzen, wenn das Lämpchen leuchtet. Und zu alledem kommt noch, dass Du zum Voraus einen Preis zu bezahlen hast, für welchen Du auch wieder Werke vollbringen musst, des Lohnes wegen, um das Ticket zu bezahlen. Wo ist denn jetzt Dein seligmachender Glaube-Allein?

Ich sage es noch einmal: Diese Rechtfertigungslehre von Luther setzt sich aus einzelnen Bibelversersen zusammen. Aber im Kontext, im Zusammenhang macht dieses Lutherevangelium keinen Sinn! Wenn Du rätst, man soll den Verstand zu Hilfer nehmen, so denke ich, ist das ein überaus hilfreicher Vorschlag!

Mit liebem Gruss
Hans

26

Samstag, 7. Januar 2017, 17:38

Na ja, die Aussagen Kisehels finde ich schon recht heftig.
Die Bibel mit einem Supermarkt zu vergleichen....,

Folgende Aussagen habe ich von MacDonald, Prediger, Theologe, Buchautor, verstorben 2007, "ausgegraben".

Markus:
16,15 Dieser Vers berichtet vom Auftrag, den der Herr am Abend seiner Himmelfahrt aussprach. Deshalb liegt zwischen Vers 14 und 15 eine längere Zeitspanne. Die Jünger wurden beauftragt, »das Evangelium der ganzen Schöpfung« zu predigen. Das Ziel des Herrn war die Evangelisation der ganzen Welt. Er wollte es mit elf Jüngern erreichen, die im wahrsten Sinne des Wortes alles verlassen sollten, um ihm nachzufolgen.
16,16 Ihre Predigt würde zweierlei Auswirkung haben. Einige würden glauben, getauft und errettet werden, einige würden nicht glauben und verdammt werden.
Vers 16 wird von manchen benutzt, um die Heilsnotwendigkeit der Wassertaufe zu begründen. Wir wissen jedoch aus folgenden Gründen, dass dies nicht richtig sein kann:
  1. Der Verbrecher am Kreuz war nicht getauft, dennoch wurde ihm versichert, dass er mit Christus ins Paradies käme (Lk 23,43).
  2. Die Heiden in Cäsarea wurden getauft, nachdem sie errettet wurden (Apg 10,44-48 ).
  3. Jesus selbst taufte nicht (Joh 4,1.2) – ein seltsames Verhalten, wenn Taufe zur Rettung notwendig wäre.
  4. Paulus dankte Gott, dass er nur wenige Korinther getauft habe (1. Kor 1,14-16). Ein solches Dankgebet wäre nie infrage gekommen, wenn die Taufe heilsnotwendig wäre.
  5. Etwa 150 Stellen im NT sagen aus, dass die Errettung allein aus Glauben geschieht. Kein einzelner Vers oder Abschnitt könnte dieses überwältigende Zeugnis ungültig machen.
  6. Die Taufe ist im NT mit Tod und Begräbnis des alten Menschen verbunden, nicht jedoch mit der geistlichen Wiedergeburt.

Aber was bedeutet Vers 16 dann? Wir sind der Meinung, dass er die Taufe als das normale äußerliche Zeichen des Glaubens erwähnt. Taufe ist keine Bedingung für die Errettung, sondern die Verkündigung in der Öffentlichkeit, dass der Betreffende errettet ist.
16,17.18 Jesus beschreibt hier bestimmte Wunder, die denjenigen, die dem Evangelium glauben, folgen werden. Wenn wir diese Verse lesen, ist sicherlich die erste Frage: »Gibt es diese Zeichen noch heute?« Wir glauben, dass diese Zeichen in erster Linie für das apostolische Zeitalter bestimmt waren, ehe die ganze Bibel in geschriebener Form zugänglich war. Die meisten dieser Zeichen finden sich in der Apostelgeschichte:
  1. Dämonenaustreibung (Apg 8,7; 16,18; 19,11-16).
  2. Andere Sprachen (Apg 2,4-11; 10,46; 19,6).
  3. Das Anfassen von Schlangen (Apg 28,5).
  4. Gift trinken, ohne Schaden zu nehmen. Dies ist in der Apostelgeschichte nicht überliefert. Allerdings berichtet der Geschichtsschreiber Eusebius, dass Johannes und Barnabas das erlebt haben.
  5. Schwachen die Hände auflegen, um sie zu heilen (Apg 3,7; 19,11; 28,8.9).

Was war der Zweck dieser Wunder? Wir glauben, dass wir die Antwort in Hebräer 2,3.4 finden: Ehe das NT vollendet war, würden die Menschen die Apostel und andere um Beweise bitten, dass das Evangelium von Gott ist. Um die Predigt zu bestätigen, gab Gott mit Zeichen, Wundern und verschiedenen Geistesgaben davon Zeugnis.
Diese Wunder werden heute nicht mehr benötigt. Wir haben die gesamte, vollständige Bibel. Wenn die Menschen ihr nicht glauben, werden sie sowieso nicht glauben. Markus sagte nicht, dass diese Wunder andauern würden. Die Worte »bis zur Vollendung des Zeitalters« finden sich hier nicht wie in Matthäus 28,18-20.

Gruß

Ingrid

Ich finde das schon heftig, gegen 150 x allein aus Glauben in der Bibel eine eigene Meinung zu vertreten.

Gera

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27

Samstag, 7. Januar 2017, 17:44

Günter,

der Gerechte fällt sieben Mal - und steht wieder auf.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

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28

Samstag, 7. Januar 2017, 17:52

Hans,

Luther brauche ich nicht vergessen, weil er wegen seines Judenhasses nie ein Vorbild für mich war. Er hatte ein paar gute Erkenntnisse, war ansonsten ein sehr harter Mann und zu meiner Kindheit war es so, dass die Mutter meiner Freundin sagte: geht nicht auf den Spielplatz, da spielen die blöden Evangelischen von der Martin Luther Kirche. So wuchs ich auf.

Ob die Ehebrecherin noch einmal fiel, weiß niemand, da die Bibel nichts dazu sagt. Sollte sie gefallen sein, so hatte sie einmal in das Gesicht Jesu geschaut, seine Güte gesehen und wusste sicherlich, dass sie Vergebung bekam. Dieser evtl. Fall wäre total anders als die Verteidigung eines Ältesten in Salzgitter, der sagte, Pornolesen mache nichts, weil das keiner sieht. Die Ehebrecherin wurde einmal erwischt, sollte sie wieder gesündigt haben, so halte ich es für unwahrscheinlich, dass sie erwischt wurde. Gesehen worden wäre sie trotzdem, weil Gott alles sieht, auch das Pornolesen von Ältesten. Vergebung gibt es immer, für jeden, der aufrichtig bereut, nachdem er gefallen ist. Luthers Härte, resultierend aus seinem strengen prügelnden Vater, ist unbiblisch.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

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29

Samstag, 7. Januar 2017, 17:54

Ingrid,

gut! Taufe ist gut aber nicht heilsnotwendig.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

30

Samstag, 7. Januar 2017, 20:21

Ingrid und Gera, ich schließe mich Euren Ausführungen ausdrücklich an!
.
Liebe Grüße
Günter ;)

Kisehel

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31

Montag, 9. Januar 2017, 17:44

Liebe Ingrid,

natürlich vergleiche ich nicht die Bibel mit einem Supermarkt, sondern deren Handhabung. Darf ich Dich bitten, beim Lesen des folgenden zu prüfen, ob nicht das eine oder andere vielleicht doch seine Richtigkeit haben könnte? Ich weiss ja um Deine Haltung mir gegenüber, aber suche doch zuerst den Grund, weshalb ich was schreibe und erst hernach die Kritikpunkte.

William Macdonald ist ein amerikanischer Prediger und vertritt die amerikanische Theologie, mit welcher viele Europäer ihre Mühe haben. Nicht ganz unberechtigter Weise.

1. Weshalb soll zwischen Vers 14 und 15 eine längere Zeitspanne sein, wenn doch Vers 15 mit "Und", also einem Binde-Wort beginnt? Solche Auslegungen sind Theologie.

2. Allerdings hat Macdonald erkannt, dass die Wassertaufe nicht heilsnotwendig ist, was ich ja bereits in meiner Schrift (Workshop) detailliert begründet habe. Wassertaufen kann man, wenn man will, so kein Nutzen auch kein Schaden. Aber heilsnotwenig ist die Taufe mir Feuer und Geist. Wenn die Taufe nach Macdonald die "die Verkündigung in der Öffentlichkeit" sei, so kann ich dem teilweise zustimmen, aber die Verkündung in der Öffentlichkeitkeit soll doch vielmehr das Neue Leben als Bekehrter sein! (Also nicht Worte, sondern Taten!)

3. Verse 17 und 18. MD: "Wir glauben, dass diese Zeichen in erster Linie für das apostolische Zeitalter bestimmt waren, ehe die ganze Bibel in geschriebener Form zugänglich war ... " So, damit währen wir mittendrin und es kommt der Supermarktaspekt wieder zum Zug. Verse 17 und 18 stehen in der Bibel - oder etwa nicht? Liebe Ingrid, überlege mal: Wenn diese zwei Verse nur bis zur Entstehung der Bibel Gültigkeit hätte und nachher, also jetzt, nicht mehr, dann wären das die überflüssigsten Verse, welche es in der ganzen Bibel gibt. Stehen wirklich Sachen in der Schrift, welche keine Gültigkeit mehr haben? Ist Gottes Wort nicht ewig? Wer erdreistet sich denn, entscheiden zu wollen, ob in einem oder anderen Punkt die Bibel noch gültig ist oder nicht? Macdonald sagt "wir glauben, dass diese Zeichen usw ...". Wie kommt denn dieser Herr zu diesem Glauben? Auf was stütz er sich? Und solches wird dann einfach ungesehen als wahr hingenommen! Nein, Ingrid, Gott (und Sein Wort) ist der gleiche, gestern, heute und in alle Ewigkeit. Ich sage es noch einmal, zum tausendsten Mal: Wir dürfen niemals die Bibel dazu benutzen, um irgend eine Philosopie zu untermauern. Wir dürfen niemals einzelne Verse vom Kontext lösen, wie wir auch keine Packungen im Supermarkt aufreissen dürfen, um die Rosinen herauszupicken.

4. Du schreibst: "Wir haben die gesamte, vollständige Bibel". Schön, ja die haben wir. Aber sag mir mal, woher willst Du wissen, dass auf den paar Seiten des NT alles beschrieben ist, was wir wissen sollten? Auf was begründest Du Deine Annahme? Weil es die Prediger sagen? Nein, meine Liebe, ich denke mal, in der Bibel steht zwar vieles, aber bei weitem nicht alles. Wäre das so, so hätte Jesus nicht gesagt, "Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, ich will ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Ältesten sollen Träume haben" - oder haben etwa diese Worte auch keine Gültigkeit mehr?

Und: was heisst, wir hätten die vollständige Bibel, wenn doch so einiges keine Gültigkeit mehr hätte?

Du siehst, ganz so einfach ist es nicht.

Lieben Gruss
Hans

32

Montag, 9. Januar 2017, 21:58

Ingrid, Gott (und Sein Wort) ist der gleiche, gestern, heute und in alle Ewigkeit. Ich sage es noch einmal, zum tausendsten Mal: Wir dürfen niemals die Bibel dazu benutzen, um irgend eine Philosopie zu untermauern.

4. Du schreibst: "Wir haben die gesamte, vollständige Bibel". Schön, ja die haben wir. Aber sag mir mal, woher willst Du wissen, dass auf den paar Seiten des NT alles beschrieben ist, was wir wissen sollten?



Hans,
darin stimmen wir überein:
Jesus Christus ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit Hebr. 13,8
Und wir dürfen die Bibel nicht benutzen, um irgendeine Philosophie zu untermauern, okay

Ich bin aber überzeugt: Hätten wir mehr wissen müssen würde Gottes Wort umfangreicher sein.
Was mir zu denken gibt ist die Bibelstelle:
Tu nichts zu seinen Worten hinzu, damit er dich nicht überführe und du als Lügner befunden werdest.

Erstaunlich
das da von dazutun steht und nicht von wegnehmen, oder? Ich denke, wegnehmen ist schon schlimm, aber zu meinen, die Bibel reicht nicht, Gott hätte noch viel mehr sagen müssen finde ich schon dreist, ebenfalls alles anzuzweifeln, was nicht der eigenen Meinung entspricht.
Könnte man nicht selbst bei der einen oder anderen Auffassung daneben liegen?

Ingrid

Kisehel

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33

Mittwoch, 11. Januar 2017, 14:38

Liebe Ingrid

ich bin in einem Internetcafe, ein Blitz hat mir meine Internetanlage inkl den Computer zerstoert. Keine Strafe, aber eine Glaubenspruefung, solches kommt haeufiger vor. Gepriesen sei Jesus, der alles in der Hand hat ...

Nur soviel im Moment: Das hinzufuegen und hinwegnehmen, bezieht sich natuerlich nur auf das Buch der Offenbarung (Offb. 21. xx). Jesus selbst sagt ja, dass in den letzten Tagen weitere Weissagungen (Offenbarungen) hinzukommen werden (Apg 2. x). Ich weiss, die gesamte Welt spricht davon, dass neuere Offenbarungen samt und sonders vom Teufel sind.

Aber, und das ist nun das Wichtigste, die Wahrheit steht ohne Zweifel in der Bibel, aber sie weist uns immer wieder darauf hin, dass wir die noch tieferen Wahrheiten in uns selbst haben. "Das Himmelreich ist in euch" lehrt Jesus. Dort ist der Geist Gottes, der die Tiefen der Gottheit erforscht und darueber hinaus ist ja auch unser Leib der Tempel des HG.
Die Bibel ist gut, wir brauchen sie - aber wir duerfen unser Herz, das allein die Verbindung mit Jesus hat, nicht ausser Acht lassen! Die Bibel kann das Herz nicht ersetzen.

Nun mal soviel. Wie gesagt ich bin ein bisschen reduziert, werde mich in einer Woche wieder melden.

Mit liebem Gruss
Hans

34

Mittwoch, 11. Januar 2017, 14:42

Hans, Du vertrittst hier schon sehr steile Thesen. Wenn Du beispielsweise schreibst, dass ein Mann, wenn er Christ wird, impotent wird, dann hat dann meiner Auffassung nach mit dem Kontext der Heiligen Schrift nichts zu tun.
.
Liebe Grüße
Günter ;)

35

Mittwoch, 11. Januar 2017, 16:41



Nur soviel im Moment: Das hinzufuegen und hinwegnehmen, bezieht sich natuerlich nur auf das Buch der Offenbarung (Offb. 21. xx). Jesus selbst sagt ja, dass in den letzten Tagen weitere Weissagungen (Offenbarungen) hinzukommen werden (Apg 2. x). Ich weiss, die gesamte Welt spricht davon, dass neuere Offenbarungen samt und sonders vom Teufel sind.

Aber, und das ist nun das Wichtigste, die Wahrheit steht ohne Zweifel in der Bibel, aber sie weist uns immer wieder darauf hin, dass wir die noch tieferen Wahrheiten in uns selbst haben. "Das Himmelreich ist in euch" lehrt Jesus. Dort ist der Geist Gottes, der die Tiefen der Gottheit erforscht und darueber hinaus ist ja auch unser Leib der Tempel des HG.
Die Bibel ist gut, wir brauchen sie - aber wir duerfen unser Herz, das allein die Verbindung mit Jesus hat, nicht ausser Acht lassen! Die Bibel kann das Herz nicht ersetzen.


Hans,
wenn das nicht so traurig wäre könnte ich lauthals darüber lachen.
Du legst die Bibel so aus, wie es Dir in den Kram passt, weißt sogar, dass "die gesamte Welt" gegen deine Ausführungen ist.....

D A S ist für mich Irrlehre und Irrglaube und deswegen werde ich auf Deine Ausführungen nicht mehr antworten.
Du willst Dich gar nicht belehren lassen oder Deine Einstellung noch mal überdenken sondern suchst eine Plattform, um Deine Ansichten zu verbreiten und da mache ich nicht mit.

Ingrid

Gera

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36

Donnerstag, 12. Januar 2017, 10:16

Unser Herz wird von vielen einflüssen geprägt und nicht ausschließlich vom Wort Gottes. Aus diesem Grund ist die letzte Instanz immer sein Wort. Sein Geist lebt in uns, aber wer ist so in Jesus, dass er ihn immer richtig hört? Einem Pastor sagte der Herr in ihm, er solle eine Frau heiraten, die er 3 Tage kannte. Weshalb kam dann die Scheidung? Einem Bekannten sagt der Heilige Geist in ihm, er soll Kinder zeugen und nicht heiraten, auch nicht arbeiten....Es ist gefährlich, wenn man Herz mit Gefühlen vergleicht.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

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Montag, 13. Februar 2017, 19:57

Die Gebote, ich bin mir immer noch nicht sicher, warum sie auch uns Christen gegeben sind.

Manchmal denke ich, sie sind dazu da, dass man sie befolgen will, und damit total auf die "Schnauze" fällt. Wie kann ich meine Sündhaftigkeit begreifen, wenn es keine Gebote gibt? Wie kann ich meine Erlösungsbedürftigkeit begreifen, wenn ich nicht merke, dass ich aus meiner Sündhaftigkeit niemals heraus komme?

Außerdem ist es die einzige Möglichkeit aus der Ichbezogenheit heraus zu kommen. Wenn ich Sünder bin und bleibe, dann bleibt mir nur, mich an Gott zu freuen und ganz auf ihn zu setzen. Denn er ist vollkommen und alles was ich eben leider nicht bin. Wäre es mir möglich, mich selbst zu vervollkommnen, dass wäre die Gefahr groß, dass ich dem Hochmut verfalle.

So bleibt es wie es ist, Gott gut, ich böse, darf mich aber dennoch von Gott lieben und herzen lassen, Jesus Meister, Erlöser, Herr und ich eben nur Gotteskind.

Herr lehre mich erkennen mein Nichts und Dein Alles.

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Dienstag, 14. Februar 2017, 09:56

Ralf,

so sehe ich es auch: wir werden es nie schaffen, die Gebote zu halten und ohne Gebote, Grenzen, gbe es keine freie Entscheidung. Wichtig ist, Gott liebt uns und wenn wir Jesus annehmen, können wir vor ihm gerecht da stehen.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

39

Donnerstag, 16. Februar 2017, 07:06

Die Gebote sind für Christen wichtig

Hallo Ralf. Da Jesus Christus die Gebote erwähnte, sind sie für Christen von hoher Wichtigkeit für den christlichen Glauben. Die bis zu Jesus Erscheinen noch gültig gewesenen Gesetze (mosaischen Nebengesetze) und Propheten werden in das Gebot der gelebten Liebe zu Gott, Mitmenschen und sich zusammengefasst.

Zitat

Mattäus 12.8 in diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
Paulus lehrte in 1. Kor. 13 wie die Liebe sein soll und lehrt dann auch noch in Bezug auf die Gebote du sollst nicht...

Zitat

Römer 13.8 Seid niemand nichts schuldig, als daß ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt.
Denn was da gesagt ist: "Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht
töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis geben;
dich soll nichts gelüsten", und so ein anderes Gebot mehr ist, das wird
in diesen Worten zusammengefaßt: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie
dich selbst."





10
Denn Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.
Gewillt Sünder sein und bleiben ist wohl gegen Jesus Christus Lehren. Er ist gekommen um die Sünder zur Umkehr zu bewegen. Wer Sünde tut ist der Sünde Knecht. Jesus lehrte den Weg zur Erlösung von dem Bösen. Seine Schafe hören auf das was Jesus lehrte und setzen es allmählich immer mehr um. Wer Jesus liebt, hält sich an seine Lehren und findet so zu Jesus Vater, den Jesus allein wahren Gott bezeichnet.

Eine Bekehrung gemäss Bibel wäre die Abkehr vom Sündigen, weil man dann ja Knecht des Teufels ist, wenn man es tut und so getrennt von Gott handelt der Liebe ist und wachsende gelebte, beherzte Liebe unter seinen Geschöpfen erwartet.

Zitat

Apostelgeschichte 3.26 Euch zuvörderst hat Gott auferweckt seinen Knecht Jesus und hat ihn zu
euch gesandt, euch zu segnen, daß ein jeglicher sich bekehre von seiner
Bosheit.
Christen sollten ja Lichter sein inmitten von egoistischen, erbarmungslosen, lieblosen, kaltherzigen Menschen.

Zitat

Philipper.2.15auf daß ihr seid ohne Tadel und lauter und Gottes Kinder, unsträflich mitten unter dem unschlachtigen undverkehrten Geschlecht, unter welchem ihr scheinet als Lichter in der Welt,
Ich glaube, Kirchen und Freikirchen sollten sich wieder mehr auf das konzentrieren was Jesus Christus als Weg zum Vater lehrte und überhaupt bezüglich Bibelstudium sich auf das konzentrieren und verinnerlichen was Jesus Christus lehrte. Ohne Jesus Christus kein Christentum, keine Kenntnis bezüglich wahrer Gotterkenntnis.

lg, evangelia23 in IHM

Die Gebote, ich bin mir immer noch nicht sicher, warum sie auch uns Christen gegeben sind.

Manchmal denke ich, sie sind dazu da, dass man sie befolgen will, und damit total auf die "Schnauze" fällt. Wie kann ich meine Sündhaftigkeit begreifen, wenn es keine Gebote gibt? Wie kann ich meine Erlösungsbedürftigkeit begreifen, wenn ich nicht merke, dass ich aus meiner Sündhaftigkeit niemals heraus komme?

Außerdem ist es die einzige Möglichkeit aus der Ichbezogenheit heraus zu kommen. Wenn ich Sünder bin und bleibe, dann bleibt mir nur, mich an Gott zu freuen und ganz auf ihn zu setzen. Denn er ist vollkommen und alles was ich eben leider nicht bin. Wäre es mir möglich, mich selbst zu vervollkommnen, dass wäre die Gefahr groß, dass ich dem Hochmut verfalle.

So bleibt es wie es ist, Gott gut, ich böse, darf mich aber dennoch von Gott lieben und herzen lassen, Jesus Meister, Erlöser, Herr und ich eben nur Gotteskind.

Herr lehre mich erkennen mein Nichts und Dein Alles.

Gera

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Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

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Freitag, 17. Februar 2017, 17:53

Zitat von evan...?"Gewillt Sünder sein und bleiben ist wohl gegen Jesus Christus Lehren. Er
ist gekommen um die Sünder zur Umkehr zu bewegen. Wer Sünde tut ist der
Sünde Knecht. Jesus lehrte den Weg zur Erlösung von dem Bösen. Seine
Schafe hören auf das was Jesus lehrte und setzen es allmählich immer
mehr um. Wer Jesus liebt, hält sich an seine Lehren und findet so zu
Jesus Vater, den Jesus allein wahren Gott bezeichnet.



Eine Bekehrung gemäss Bibel wäre die Abkehr vom Sündigen, weil man dann
ja Knecht des Teufels ist, wenn man es tut und so getrennt von Gott
handelt der Liebe ist und wachsende gelebte, beherzte Liebe unter seinen
Geschöpfen erwartet."

Schade, dass man nicht auf den genauen Namen schauen kann, wenn man schreibt und ich kann ihn noch nicht richtig schreiben....

Aber ich sehe es genau so. Leider wird das in vielen Gemeinden nicht mehr gelehrt. Man wächst hinein, lässt sich taufen und gehört dazu. So sieht es der Gemeindegründungscoach der Pfingstler, Robert Schaefer. Das ist eine falsche Lehre. Metanoia im griechischen heißt immer, dass wir umkehren müssen und das Böse lassen sollen. Eine andere Sache ist, dass der Gerechte 7x fällt, ich schließe mich da nicht aus. Es ist meistens ein Prozess, falsche Haltungen abzulegen. Schaefer sieht es so, dass Leiter andere verleumden dürfen, wenn es diese nicht stört. ( Es gibt konkrete Fälle). Meiner Ansicht nach kam Jesus, um Menschen vom Tratschen und Verleumden zu heilen, wie von jeder anderen Sünde. Ich darf nicht fremd gehen, wenn es meinen Mann nicht stört, denn er Ehebund ist heilig, auf unsere Worte sollen wir achten,Geschwister sollen wir lieben...und Jesus hätte das nicht gesagt, wenn es unmöglich wäre. Lasst uns Sünde nicht verharmlosen sondern sie bekämpfen!
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera