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Montag, 9. März 2015, 22:35

Bundeskanzlerin Angela Merkel: Warum ich Christin bin

Der Glaube an Gott und die Nähe zur Kirche haben mich von Kindheit an
geprägt und beschäftigt. Dies lag nicht zuletzt daran, dass mein Vater
zu dieser Zeit aktiver Pfarrer war und mit uns von Hamburg in die
Uckermark nach Brandenburg zog, weil er der Überzeugung war, dass auch
in der DDR gut ausgebildete Pfarrer gebraucht würden. Dort leitete er
ein Seminar für den kirchlichen Dienst.
Ich bin also in einer Familie gross geworden, in der das Christliche
nicht nur den Lebensort, sondern auch die Lebenseinstellung prägte.

Als Pfarrerskind in der DDR

Unser Wohnort hiess Templin. Der Waldhof, ein Areal der
Stephanus-Stiftung, war im Geist der Bodelschwinghschen Anstalten
aufgebaut. Dort wohnten wir. In der DDR wurde der Kirche kaum eine
Bildungsaufgabe übergeben. Jeder, der als bildungsfähig galt, wurde
sofort dem kirchlichen Bereich entzogen. Jeder aber, der so geistig
behindert war, dass er als nicht fortbildungsfähig galt, wurde der
Kirche überlassen.

Aus dieser Tatsachenbeschreibung wird deutlich, dass nichtbehinderte
Menschen, die den Raum des Glaubens und der Kirche als wichtig für ihr
Leben empfanden, es schwer hatten, gesellschaftlich akzeptiert zu
werden. Wenn man sich in der DDR dazu entschieden hatte, sich zum
Glauben zu bekennen und aktives Kirchenglied zu sein, konnte dies für
einen deutliche Nachteile haben. Das betraf vor allem die
Schulausbildung und die freie Studien- und Berufswahl.

Der Glaube, ein innerer Kompass

Seit meiner Jugend wusste ich also, dass ich durch mein Bekenntnis zu
Gott und zu seiner Kirche einem inneren Kompass folgte, der vom Staat
und der Mehrheit der Bevölkerung als Richtungsweiser abgelehnt wurde. Es
war auch nicht immer einfach, zu seinem Christsein zu stehen. Im
Gegensatz zu den meisten Jugendlichen ging ich zur Christenlehre und zum
Konfirmandenunterricht und nicht zur Jugendweihe.

Durch meinen Glauben habe ich in dieser Zeit gelernt, dass es richtig
sein kann, anders zu denken und anders zu entscheiden, als es andere
Menschen tun. Das hilft mir heute in einer Zeit, in der allen alles
gleichgültig scheint; denn es ist nicht alles gleichgültig. Das
Christsein und meine Erfahrungen, die ich als Christ sammeln konnte,
schützten mich davor. Dafür bin ich dankbar. Es lohnt sich, sich für
spezielle Ziele einzusetzen.

Die biblischen Erzählungen sind hier hervorragende
Beispielgeschichten. Jesus fällt vor allem dadurch auf, dass er so ganz
anders ist als die anderen, dass er quer denkt und dass er dadurch den
Menschen neue Lösungen für ihre Menschheitsfragen gibt. Der Glaube an
den, der so mit den Menschen umgeht, hat mir in meinen eigenen
Lebensentscheidungen und meiner eigenen Lebenseinstellung immer wieder
geholfen.

Was mir mein Glaube heute bedeutet

Mein Glaube lässt mich vieles kritisch hinterfragen, manchmal sogar
meinen eigenen Glauben selbst. Jesus hat das Bestehende immer kritisch
unter die Lupe genommen. Er hat sich mit Zuständen nie zufrieden
gegeben, weder mit weltlichen noch religiösen. Klare, eindeutige und
einfache Worte hat er zu den Menschen gesprochen. Worte, die sich auf
das Wesentliche beschränkt haben und das Wesentliche im Blick hatten.

Das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden, das war seine
Stärke. Er nahm den Menschen an sich in den Blick. Er machte deutlich,
dass jedem Menschenwürde zukommt, auch denen, welche die Frommen als
unrein bezeichneten. Dieses Denken und Handeln von Jesus Christus lohnt
es, im eigenen Leben vor Augen zu haben. Und so ist der Glaube die
Kraft, die mich konfliktfähig hält.

Ich nehme diese Konfliktfähigkeit ernst, weil es in unseren
politischen Fragestellungen keine einfachen, schnellen Lösungen auf die
komplexen Fragestellungen gibt. Und ich werde immer etwas stutzig, wenn
gerade Christen in den schwierigsten Fragen zu allzu schnellen
Ergebnissen kommen wollen, um für sich im Reinen zu sein. Als Christ
muss man manchmal auch widerstreitende Meinungen aushalten können. Dies
gehört für mich zum Christsein dazu.

Und deshalb sind der christliche Glaube und seine ausgebildete Kultur
der Kompass, zu dem ich das Vertrauen habe, dass er die massgebliche
Richtung anzeigt. Mein Christsein gibt mir Mut und Kraft, nicht nur im
privaten, sondern auch im politischen Geschäft offen das auszusprechen,
was ich denke.

Ich wünschte mir manchmal sehr, dass die Menschen, auch in meiner
eigenen Partei, diesen offenen christlichen Umgang stärker pflegen
würden. Die Zehn Gebote sind ein genauso unverzichtbares Fundament
unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens wie das Doppelgebot der Liebe.


Das Christsein ist für mich daher nicht nur ein Rettungsanker in
schwachen Stunden, in denen man hofft, nicht weggetrieben zu werden,
sondern vor allem Gestaltungskraft in den Lebensphasen, die Impulse
setzen sollen und Veränderungen bringen – denn in diesen gestaltet
christlicher Glaube das eigene Leben und das der anderen mit – Gott sei
Dank.






Datum:
21.02.2015

Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Jesus.ch / sonntagsblatt-bayern.de

Gera

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2

Dienstag, 10. März 2015, 08:24

Ja, ich hörte aus ihrem Umfeld, dass sie vor Entscheidungen betet, auch mit anderen christlichen Politikern, egal aus welcher Partei und dass sie regelmäßig eine Gebetsmail verfassen soll. Politik ist ein schwieriges Geschäft und christliche Werte sind nicht immer durchzusetzen, aber ich bewundere den Mut, sich so offen zu Christus zu bekennen.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

3

Dienstag, 10. März 2015, 10:30

Danke für das reinstellen dieses Artikels Ingrid. :)

Günotterto

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Über mich: Geboren am 30.06 1937 in Hamburg Altona. Theatermaler in der Hamburgischen Staatsoper. Meine Hobbys: konstruktives Streiten, Malerei und Schriftstellerei. Meine Leidenschaft der Glaube an Jesus Christus. Leider dreimal geschieden worden durch Ehebruch aller drei Frauen; mit ihnen habe ich insgesamt 10 Kinder von denen zwei bereits verstorben sind.

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4

Sonntag, 15. März 2015, 10:00

Frau Merkel warum ich Christin bin

Genauso seicht und nichtssagend, wie Frau Merkels Bekenntnis, ist das Christsein der Deutschen im Lande. Die gute Frau hat nichts, aber auch garnichts aus der Heiligen Schrift begriffen... Ihr Bekenntnis sagt mir nichts, weil es mich nicht einen Schritt meinem Jesus näher bringt. Wie ein Kieselstein der tausend Jahre im Flussbett gelegen hat und von Innen her so trocken geblieben ist wie unser Leben mit Gott.

Einen lieben Gruß Günotterto
Die Sach' ist Dein, Herr Jesus Christ, die Sach' an der wir steh'n; und weil es Deine Sache ist, wird sie nicht untergeh'n

5

Sonntag, 15. März 2015, 10:29

Du urteilst grundsätzlich hart und vorallem lieblos Günotterto....
Wer bist Du das Du anderen Menschen Glauben oder Herzenshaltung absprechen kannst!?

6

Sonntag, 15. März 2015, 21:43

RE: Frau Merkel warum ich Christin bin

Genauso seicht und nichtssagend, wie Frau Merkels Bekenntnis, ist das Christsein der Deutschen im Lande. Die gute Frau hat nichts, aber auch garnichts aus der Heiligen Schrift begriffen... Ihr Bekenntnis sagt mir nichts, weil es mich nicht einen Schritt meinem Jesus näher bringt. Wie ein Kieselstein der tausend Jahre im Flussbett gelegen hat und von Innen her so trocken geblieben ist wie unser Leben mit Gott.

Einen lieben Gruß Günotterto
Das erstaunt mich jetzt aber sehr, Günotterto, dass D U aus den wenigen Zeilen, zitiert über Frau Merkel, entnehmen willst, was sie aus der Bibel begriffen hat und was nicht.
Aus Erfahrung verwandtschaftlicher Beziehungen weiß ich, wie es Pfarrersfamilien und anderen bekennenden Christen in der DDR erging......
Wie dem auch sei, wir brauchen das Christenleben einer Frau Merkel nicht beurteilen, unser eigenes Leben reicht, da haben wir reichlich zu be- und verurteilen, nicht wahr??

Aber was wir tun können und wozu wir direkt aufgefordert werden in der Bibel ist:

1. Tim. 2, 1-4

Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und würdigem Ernst. [Denn] dies ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott, der will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

Und das tue ich leichter, wenn ich weiß, da ist jemand, der entspringt einer Pfarrersfamilie und hat schon früh gelernt was es heißt, dem ungewollten Jesus anzugehören....


Ingrid

Gera

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7

Montag, 16. März 2015, 12:18

Günotterto,

ich sehe die klare Aussage, dass Merkel Kraft aus ihrem Christsein bekommt für ihr Leben und auch ihren politischen Alltag. Wer von uns kennt sie so gut, dass er das anzweifeln kann? Ich würde dieses Zeugnis stehen lassen und mich darüber freuen.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

Günotterto

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8

Montag, 16. März 2015, 14:47

Gera, und auch Ingrid, das würde ich ja auch, wenn sie nicht als Kanzlerin so großspurig getönt hätte sie sei eine Christin. Nie hat Gott eine Frau als Regentin über Israel gesalbt...eher hat ER gottlose Männer als Könige geduldet. Und wir Deutsche haben noch nie unter einem Bundeskanzler gelitten, standen dafür aber unter den Segen GOTTES. Ob das jedoch so bleiben wird?, da habe ich persönlich meine Zweifel.

Einen lieben Gruß von mir, Günotterto, und auch an alle deine Mitstreiterin
Die Sach' ist Dein, Herr Jesus Christ, die Sach' an der wir steh'n; und weil es Deine Sache ist, wird sie nicht untergeh'n

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9

Dienstag, 17. März 2015, 07:56

Debora war eine Führerin, nämlich Richterin.

Ansonsten kann ich das Thema nicht mehr hören. Gott kann rufen und salben, wen er will und das deutsche Volk ebenfalls und es entschied sich für diese Frau.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

10

Dienstag, 17. März 2015, 19:43

Meine volle Zustimmung Gera!

11

Sonntag, 22. März 2015, 09:28

Ok, Günotterto, was ist mit Hitler? Das war auch unser Regent... damals... war ein Mann, und deshalb war das wohl richtig was er tat?

12

Montag, 23. März 2015, 12:55

Ok, Günotterto, was ist mit Hitler? Das war auch unser Regent... damals... war ein Mann, und deshalb war das wohl richtig was er tat?

Sorry bille1966, aber den Spruch find ich jetzt nicht gut und sehr lieblos. :wacko:
Günotterto hat nirgendwo geschrieben, dass männliche Regenten immer alles richtig machen.
Dieser Gedanke wäre auch absolut unbiblisch, weil gerade im AT viele Herrscher vorkommen, die gegen Gott gelebt haben und dafür dann auch ihren Preis zahlen mussten.

13

Montag, 23. März 2015, 13:30

Hallo billy,

ich habe Bille so verstanden, dass sie meinte, dass es auch kein Garant für eine gute Regierungstätigkeit ist, wenn der Politiker männlich ist. Und da nannte sie eben Adolf als Beispiel.

Ich schließe mich dem ausdrücklich an. Und: Auch, wenn ich kein Freund der CDU-Politik bin, so halte ich Merkel für eine viel bessere Kanzlerin als wie es viele ihrer Vorgänger waren, z. B. Kiesinger, Kohl und Schröder! Das waren bekanntlich Männer! ;)
.
Liebe Grüße
Günter ;)

Inhaltsübersicht "Bibelgespräch"

14

Mittwoch, 25. März 2015, 06:07

Genauso meinte ich es, Günter!

15

Mittwoch, 25. März 2015, 12:40

Bille, ich habe das schon verstanden. Aber ich finde in diesem Thread kein Posting von Günotterto, wo er behauptet, das männliche Regenten alles richtig machen oder gemacht haben.
Ich habe Dein Posting (mit dem extremen Beispiel) aber so verstanden, dass Du ihm diese Denkweise unterstellst. Daher mein intervenieren.

Nebenbei, ich bin auch kein CDU-Fan, aber denke auch, dass Frau Merkel einen guten Job macht. Mir ist es auch nicht wichtig, ob nun ein Mann oder eine Frau ein politisches Amt ausübt.

Auch stört es mich nicht, wenn eine Frau predigt oder ein leitendes Amt in der Gemeinde innehat. Wenn Gott Begabungen schenkt, dann sollten diese auch zur Ehre Gottes genutzt werden.

Gera

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16

Mittwoch, 25. März 2015, 18:45

Billy,

genau so sehe ich es auch. Wenn Gott Begabungen schenkt, dann sollten sie eingesetzt werden und nicht brachliegen, wie es in etlichen Freikirchen leider ist.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

17

Mittwoch, 25. März 2015, 19:27

Hallo Billy,
bisher schrieb Günotterto, das er z.B. aufsteht wenn eine Frau predigt etc... die Ablehnung von Frauen in Leitungspositionen wird schon sehr deutlich... daher einmal dieses extreme Beispiel.
Natürlich war es überzogen, sollte auch so sein.
Klar machen wollte ich lediglich: auch Männer machen Fehler.... und Gott wollte diese Sache (Hitler`s Taten) sicher nicht, auch wenn er (Hitler) ein Mann war, hat Gott dieses sicher nicht gut geheißen.

18

Donnerstag, 26. März 2015, 09:51

Billy,

genau so sehe ich es auch. Wenn Gott Begabungen schenkt, dann sollten sie eingesetzt werden und nicht brachliegen, wie es in etlichen Freikirchen leider ist.
Ich glaube, da haben Freikirchen kein Monopol. Das habe ich auch schon in anderen Gemeinden gesehen und auch in Hausgemeinden wird dies bestimmt vorkommen.

19

Donnerstag, 26. März 2015, 09:55

Hallo Billy,
bisher schrieb Günotterto, das er z.B. aufsteht wenn eine Frau predigt etc... die Ablehnung von Frauen in Leitungspositionen wird schon sehr deutlich... daher einmal dieses extreme Beispiel.
Natürlich war es überzogen, sollte auch so sein.
Klar machen wollte ich lediglich: auch Männer machen Fehler.... und Gott wollte diese Sache (Hitler`s Taten) sicher nicht, auch wenn er (Hitler) ein Mann war, hat Gott dieses sicher nicht gut geheißen.

Hallo bille,
danke für die Klarstellung. :)

Günotterto

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20

Freitag, 27. März 2015, 08:11

Hallo, ihr Lieben. Mir geht es nicht um Mann oder Frau, sondern um die Christin, Merkel!
Es ist als Christin, laut der Heiligen Schrift, nicht möglich, daß eine Frau in der Kirche ein Lehramt, Predigeramt oder auch ein allgemeines Führungsamt übernimmt.
Auch Debora ward nicht von Gott in das Richteramt eingesetzt worden... sondern von Menschen.
Man erklärt ständig, die Gleichheit von Mann und Frau sei ein christliches Grundprinzip. Aber ich finde weder in der Bibel, noch bei den Kirchenvätern, noch im Gebetsbuch irgendeinen Text, der diese Auffassung bestätigt. Mir geht es jedoch um den Aspekt: Wenn gleich soviel bedeutet wie austauschbar, dann trägt diese Gleichheit dem weiblichen Pastorentum nichts ein. Diese Art von Gleichheit, bei der Gleiches austauschbar ist (wie Zählwerke oder Maschinen desselben Typs), gehört in den Bereich menschlicher Erfindungen; hier ist sie durchaus erlaubt und kann sogar sehr nützlich sein. Aber in der Kirche kehren wir allen menschlichen Schöpfungen den Rücken.
Es hat von Gott her seinen Grund, daß die Geschlechter verschieden geschaffen wurden: Sie sollen uns helfen geistliche Dinge symbolhaft vor Augen zu führen.
So soll die Ehe das Einssein von Christus mit der Gemeinde darstellen. Gott hat lebendige, verheißungsvolle Zeichen auf die Leinwand unserer Natur gemalt; es steht uns nicht zu, sie zu nehmen und nach Belieben ineinander umzuwandeln, als wären es bloße geometrische Figuren. Die Vernunft wird einwenden, das sei eine mystische Betrachtungsweise, und das stimmt auch. Die Kirche versteht sich selbst als Trägerin der Offenbarung Gottes. Wenn dieses Selbstverständnis falsch sein sollte, dann wäre es besser, das ganze Pastoren- bzw. Priestertum abzuschaffen, anstatt auch noch Pastorinnen oder Priesterinnen in den Dienst zu rufen. -
Ist es aber richtig, dann darf es uns nicht verwundern, wenn wir in der Kirche einem Element begegnen, das die Ungläubigen irrational, die Gläubigen jedoch höchstrational nennen mögen. Etwas im Glauben an Jesus Christus muß für unsere Vernunft unergründbar sein, wenngleich es dem Glauben nicht widerspricht. Zu diesem Bereich des Unergründbaren gehört unsere Geschlechtlichkeit.

Einen lieben Gruß Günotterto
Die Sach' ist Dein, Herr Jesus Christ, die Sach' an der wir steh'n; und weil es Deine Sache ist, wird sie nicht untergeh'n