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1

Freitag, 23. Januar 2015, 10:23

Dürfen Frauen in der Gemeinde lehren?

Ihr Lieben,

aus gegebenem Anlass möchte dieses Thema noch einmal wieder aufgreifen und neu zur Diskussion stellen. M
anche Christen meinen auch heute noch, dass Frauen in der Gemeinde nicht lehren dürfen! Manche bibeltreue Christen halten immer noch das Wort „Das Weib schweige in der Gemeinde“ hoch!

Diejenigen, die den Frauen das Lehren und das Führen in Gemeinden nicht zugestehen wollen, berufen sich auf entsprechende Aussagen des Neuen Testamentes, vor allem auf Aussagen, die Paulus zugeschrieben werden! Widerspricht es dem Neuen Testament, wenn eine Frau ein so hohes Kirchenamt inne hat? Was denkt Ihr?

Im Zusammenhang mit diesem Thema möchte ich hier auf ein sehr interessantes und für mein Empfinden sensationelles Buch aufmerksam machen, das sich zu lesen lohnt:

Ulrich Wendel, Priska, Junia & Co. -
Überraschende Einsichten über Frauen im Neuen Testament
,
Brunnen-Verlag,
www.brunnen-verlag.de

Der Marburger Baptistenpastor Dr. Ulrich Wendel behauptet in diesem Buch, dass Frauen in der frühen Kirche den ausdrücklichen Auftrag zu lehren hatten. So habe der Apostel Paulus im Titusbrief einen Lehrdienst für die "alten Frauen" angeordnet, sagte Wendel jetzt der in Kassel erscheinenden Zeitschrift "Die Gemeinde". Traditionell sei diese Bibelstelle immer so verstanden worden, als sollten die alten Frauen die jungen zu Häuslichkeit und ehelicher Treue anhalten. Eine genauere Untersuchung des Textes habe aber nun gezeigt, dass der Lehrauftrag an die alten Frauen generell gilt, ohne jede spezielle Zweckbestimmung.

Für "pikant" hält es Wendel in dem Zusammenhang, dass diese Erkenntnis schon vor mehr als hundert Jahren von konservativen Theologen entdeckt worden sei. Auch im Kommentar der "Wuppertaler Studienbibel", einem im evangelikalen Raum weit verbreiteten Werk, werde sie im Ansatz vertreten. "Dass Paulus den Frauen das Lehren nicht einfach verbietet, sondern unter bestimmten Umständen sogar aufträgt, hat man hier schon jahrzehntelang lesen können", so Wendel. "Ich musste das nur noch durch antike Vergleichstexte untermauern." Die Auslegungsmethode entspreche allen Kriterien einer "bibeltreuen" Exegese.

"Ob das Ergebnis ebenso willkommen ist, wird sich zeigen", erläutert Wendel. Innerhalb seiner eigenen Kirche, dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, wurde der Pastorinnendienst offiziell in den 90er Jahren eingeführt.
.
Liebe Grüße
Günter ;)

Atempause

Gera

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2

Freitag, 23. Januar 2015, 10:27

Nach Beendigung meiner theologischen Ausbildung bekam ich Anfang 1979 von der kath. Kirche die Missio Canonica, das ist die kirchliche Lehrerlaubnis. Bis dahin hatte ich noch nie gehört, dass es Menschen gibt, die Frauen das Lehren absprechen.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

Günotterto

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Über mich: Geboren am 30.06 1937 in Hamburg Altona. Theatermaler in der Hamburgischen Staatsoper. Meine Hobbys: konstruktives Streiten, Malerei und Schriftstellerei. Meine Leidenschaft der Glaube an Jesus Christus. Leider dreimal geschieden worden durch Ehebruch aller drei Frauen; mit ihnen habe ich insgesamt 10 Kinder von denen zwei bereits verstorben sind.

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3

Freitag, 23. Januar 2015, 12:09

Günter, dies haben wir schon durchkaut und ich habe all das gespeichert.... Nono, hat dir treffend all das, was du anführst widerlegt. 85% der Weltchristenheit sind gegen Frauen-Ordination...! Aber wenn du möchtest drucke ich dir all das was ich und die Vielen darüber denken hier ab.

Einen lieben Gruß Günotterto.
Die Sach' ist Dein, Herr Jesus Christ, die Sach' an der wir steh'n; und weil es Deine Sache ist, wird sie nicht untergeh'n

4

Freitag, 23. Januar 2015, 12:27

Nein, das wird nicht nötig sein. ;) Nono ist bei uns auch nicht mehr Mitglied. (Im Übrigen: "nachgewiesen" ist wohl übertrieben. )

Ich möchte dieses Thema hier in diesem Thread neu zur Diskussion stellen. (Anhand des oben näher bezeichneten Buches, aus dem ich hier Zitate einbringen werde.)
.
Liebe Grüße
Günter ;)

Atempause

5

Freitag, 23. Januar 2015, 16:33

Moin Günter,
wir haben im letzten Jahr unsere alte Gemeinde verlassen, auch aus dem Grund,
dass nach immer wiederkehrenden Anläufen Frauen regelmäßig dort predigen
und auch eine Junggesellin in die Gemeindeleitung gewählt wurde.

Natürlich sollen die alten Frauen die jungen Frauen unterrichten,
das heißt aber nicht Predigen und damit die theologische Ausrichtung der Gemeinde bestimmen

In der Vergangenheit habe ich viel Zeit damit verbracht immer wieder etwas
gegen falsche Lehre hier zu schreiben, jetzt wird mir das Ganze zu viel,
für Sinnlose Diskussionen nehme ich mir keine Zeit mehr.

Zumindest für die nächsten Wochen Monate ziehe ich mich zurück.
Gottes Segen wünsche ich Dir

Darum hat uns Gott die Gemeinde gegeben,
damit wir nicht allein sind im Kampf gegen den Teufel.





http://www.evangeliums.net/zitate/autor_…tin_luther.html Martin Luther
Fünf Minuten, die wir uns morgens als Erstes für die Worte Jesu nehmen, sind mehr wert, als der ganze Rest des Tages. OswaldChambers

Wenn du einen Christen demütigen willst, dann frage ihn nach seinem Gebetsleben! John Oswald Sanders

6

Freitag, 23. Januar 2015, 17:06

Zumindest für die nächsten Wochen Monate ziehe ich mich zurück.

Uwe, Du musst Dich ja nicht gleich aus dem ganzen Forum zurückziehen, nur weil Dir ein Thema nicht passt.

Das hätte sonst etwas von "beleidigter Leberwurst" ;)
.
Liebe Grüße
Günter ;)

Atempause

7

Freitag, 23. Januar 2015, 17:22

Sinnlos, ja durchaus weil ja auch von deiner Seite her kein verrücken des berühmten I-Punkts möglich erscheint, Uwe.
Diskussionen leben von unterschiedlichen Meinungen.
Meinungen sind vielfältig.
Und das ist gut so.
Meine Meinung ist klar definiert. Ja, auch Frauen dürfen predigen. Sofern sie die Vollmacht haben und wiedergeboren sind und ein klares, verständliches Evangelium predigen können.

8

Freitag, 23. Januar 2015, 17:34

Nein Günter,
ich bin nicht beleidigt,
aber wenn ich nicht bei allen falschen Aussagen die ich sehe Stellung beziehe,
bin ich nicht mehr konsequent als Teilnehmer hier im Forum.

Für fruchtlose Diskussionen habe ich keine Zeit,
meine Zeit nutze ich dann besser für die Vorbereitung der nächsten Bibelstunde
um die ich gebeten wurde.

Der Text der mich jetzt beschäftigt ist überdeutlich in der Aussage wer lehren darf.
1Timotheus Kapitel 3
Von den Bischöfen
1 Das ist gewisslich wahr: Wenn jemand ein Bischofsamt begehrt, der begehrt eine hohe Aufgabe.
2 Ein Bischof aber soll untadelig sein, Mann einer einzigen Frau, nüchtern, maßvoll, würdig, gastfrei,
geschickt im Lehren
,

3 kein Säufer, nicht gewalttätig, sondern gütig, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig,
4 einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat in aller Ehrbarkeit.
5 Denn wenn jemand seinem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie soll er für die Gemeinde Gottes sorgen?
6 Er soll kein Neugetaufter sein, damit er sich nicht aufblase und dem Urteil des Teufels verfalle.
7 Er muss aber auch einen guten Ruf haben bei denen, die draußen sind,
damit er nicht geschmäht werde und sich nicht fange in der Schlinge des Teufels.

Von den Diakonen
8 Desgleichen sollen die Diakoneehrbar sein, nicht doppelzüngig, keine Säufer,
nicht schändlichen Gewinn suchen;

9 sie sollen das Geheimnis des Glaubens mit reinem Gewissen bewahren.
10 Und man soll sie zuvor prüfen und wenn sie untadelig sind, sollen sie den Dienst versehen.
11 Desgleichen sollen ihre Frauen ehrbar sein, nicht verleumderisch, nüchtern, treu in allen Dingen.
12 Die Diakone sollen ein jeder der Mann einer einzigen Frau sein und ihren Kindern und ihrem eigenen
Haus gut vorstehen.

13 Welche aber ihren Dienst gut versehen, die erwerben sich selbst ein gutes Ansehen und große Zuversicht
im Glauben an Christus Jesus.

Das Geheimnis des Glaubens
14 Dies schreibe ich dir und hoffe, bald zu dir zu kommen;
15 wenn ich aber erst später komme, sollst du wissen, wie man sich verhalten soll im Hause Gottes, das ist die
Gemeinde des lebendigen Gottes, ein Pfeiler und eine Grundfeste der Wahrheit.

16 Und groß ist, wie jedermann bekennen muss, das Geheimnis des Glaubens: Er ist offenbart im Fleisch, gerechtfertigt
im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt in der Welt,aufgenommen in die Herrlichkeit.
http://bibel-server.de/text/LUT/1.Timotheus3
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9

Freitag, 23. Januar 2015, 17:44

Zu welcher Gemeindeform gehörst Du, Uwe?

10

Freitag, 23. Januar 2015, 19:19

@Bille,
Stadtmission
Fünf Minuten, die wir uns morgens als Erstes für die Worte Jesu nehmen, sind mehr wert, als der ganze Rest des Tages. OswaldChambers

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11

Freitag, 23. Januar 2015, 19:21

Da dürfen Frauen doch lehren. Ich war jahrelang Mitglied einer Stadtmission.
Ich bin entsetzt....

12

Samstag, 24. Januar 2015, 10:57

Nein Günter,
ich bin nicht beleidigt,
aber wenn ich nicht bei allen falschen Aussagen die ich sehe Stellung beziehe,
bin ich nicht mehr konsequent als Teilnehmer hier im Forum.

Für fruchtlose Diskussionen habe ich keine Zeit,
meine Zeit nutze ich dann besser für die Vorbereitung der nächsten Bibelstunde
um die ich gebeten wurde.

Der Text der mich jetzt beschäftigt ist überdeutlich in der Aussage wer lehren darf.
1Timotheus Kapitel 3

Hallo Uwe,

da Du ja bei Euch zu Hause "das Sagen" hast, verbietest Du Deiner Frau in dieser Konsequenz auch das Tragen von schönen Kleidern und von Schmuck?

Das ist eine sehr ernsthaft gemeinte Frage.
.
Liebe Grüße
Günter ;)

Atempause

Gera

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13

Samstag, 24. Januar 2015, 11:58

Bille,

ich stimme voll mit dir überein, die Vollmacht muss da sein, nicht eine Frauenquote.

Im übrigen kann ich bestätigen, was du schreibst. In der nahen Stadt wurde die Stadtmission jahrelang von einer Frau geleitet, ob die immer noch da ist, weiß ich nicht, da wir uns nicht mehr in traditionellen Gemeinden aufhalten. Hier im Dorf ist seit Jahren eine Pastorin tätig und außer über Klaus Vollmer hörte man nie so viel Positives über einen evangelischen Pastor. Die Frau ist sehr beliebt, soll großen Einsatz zeigen. Ihren geistlichen Stand kann ich nicht beurteilen. Mit Sicherheit ist Pastorin Mara Massa in Celle wiedergeborene Christin und eine der besten Lehrer, die ich kenne. Da sieht man Vollmacht.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

14

Sonntag, 25. Januar 2015, 00:09

@Bille und Gera,
entweder Ihr beschäftigt Euch mit einem Thema und wisst worüber Ihr schreibt, oder schreibt lieber nichts statt solchen Unsinn.
Hier auf der Seite http://www.gnadauer.de/cms/mitglieder/gemeinschaft.html sind 37 verschiedene Verbände aufgeführt
die sich zum Gnadauer Verband (Landeskirchliche Gemeinschaften) mit hunderten Gemeinden zusammengeschlossen haben.
In unserer Gemeinde sind der größte Teil aus der EV Kirche ausgetreten.

Stadtmissionen gibt es in verschiedenen Verbänden mit unterschiedlicher Ausrichtung.
Soviel zu dem Thema „Gemeindewissen“
Zum Thema Frauen was andere sagen oder tun kann und darf keine Begründung für unser Handeln sein,
für Christen ist Gottes Wort und nur das die Richtschnur für alles handeln.

Mit ganz viel verbiegen und überbetonen von nicht eindeutigen Stellen,
haben sich viele dem Weltlauf angepasst und meinen Mann und Frau seien Gleich.

Mann und Frau sind Gleichwertig aber nicht Gleichartig wir haben verschiedene sich ergänzende Aufgabenbereiche.
Seit dem Paradies versucht Eva die Leitung zu übernehmen, wohin es geführt hat sollte bekannt sein.

@Günter,
gegen ein schönes Kleid zu besonderen Anlässen ist nichts einzuwenden,
aber statt einer Modepuppe ist mir eine Frau nach Sprüche 31 lieber und so eine habe ich.
Wer den Text genau liest merkt, die tüchtige Hausfrau ist kein unterdrücktes Heimchen am Herd.
Lob der tüchtigen Hausfrau
10 Wem eine tüchtige Frau beschert ist, die ist viel edler als die köstlichsten Perlen.
11 Ihres Mannes Herz darf sich auf sie verlassen, und Nahrung wird ihm nicht mangeln.
12 Sie tut ihm Liebes und kein Leid ihr Leben lang.
13 Sie geht mit Wolle und Flachs um und arbeitet gerne mit ihren Händen.
14 Sie ist wie ein Kaufmannsschiff; ihren Unterhalt bringt sie von ferne.
15 Sie steht vor Tage auf und gibt Speise ihrem Hause, und dem Gesinde, was ihm zukommt.
16 Sie trachtet nach einem Acker und kauft ihn und pflanzt einen Weinberg vom Ertrag ihrer Hände.
17 Sie gürtet ihre Lenden mit Kraft und regt ihre Arme.
18 Sie merkt, wie ihr Fleiß Gewinn bringt; ihr Licht verlischt des Nachts nicht.
19 Sie streckt ihre Hand nach dem Rocken, und ihre Finger fassen die Spindel.
20 Sie breitet ihre Hände aus zu dem Armen und reicht ihre Hand dem Bedürftigen.
21 Sie fürchtet für die Ihren nicht den Schnee; denn ihr ganzes Haus hat wollene Kleider.
22 Sie macht sich selbst Decken; feine Leinwand und Purpur ist ihr Kleid.
23 Ihr Mann ist bekannt in den Toren, wenn er sitzt bei den Ältesten des Landes.
24 Sie macht einen Rock und verkauft ihn, einen Gürtel gibt sie dem Händler.
25 Kraft und Würde sind ihr Gewand, und sie lacht des kommenden Tages.
26 Sie tut ihren Mund auf mit Weisheit, und auf ihrer Zunge ist gütige Weisung.
27 Sie schaut, wie es in ihrem Hause zugeht, und isst ihr Brot nicht mit Faulheit.
28 Ihre Söhne stehen auf und preisen sie, ihr Mann lobt sie:
29 »Es sind wohl viele tüchtige Frauen, du aber übertriffst sie alle.«
30 Lieblich und schön sein ist nichts; eine Frau, die den HERRN fürchtet, soll man loben.
31 Gebt ihr von den Früchten ihrer Hände, und ihre Werke sollen sie loben in den Toren!
http://bibel-server.de/text/LUT/Spr%C3%BCche31

Meine Zeit hier ist abgelaufen,

immer wieder hatte ich den Eindruck bei falschen Aussagen etwas schreiben zu sollen,
diesen „Auftrag“ sehe ich nicht mehr für mich.
Wer etwas von mir will, kann Günter eine Mail schicken, der hat meine Mail Anschrift

Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch
und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt,
untadelig für die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus.

Fünf Minuten, die wir uns morgens als Erstes für die Worte Jesu nehmen, sind mehr wert, als der ganze Rest des Tages. OswaldChambers

Wenn du einen Christen demütigen willst, dann frage ihn nach seinem Gebetsleben! John Oswald Sanders

15

Sonntag, 25. Januar 2015, 11:49

Nunja, ich weiß nicht ob Du nicht doch noch mitliest.
Sei versichert: eine Modepuppe bin ich auch nicht, eine Emanze auch nicht.
Ich gehe arbeiten, tu meinen Dienst in Gemeinde und Familie.
Ich habe 7 KInder großgezogen.
Wer bist Du das Du all Dies in Frage stellen kannst/darfst.
Ich wünsche Dir auf deinem Weg die Weisheit, die Du benötigst aber auch den Blick für andere Sicht- und Lebensweisen, auch im christlichen Umfeld.

16

Sonntag, 25. Januar 2015, 13:34


@Günter,
gegen ein schönes Kleid zu besonderen Anlässen ist nichts einzuwenden,
aber statt einer Modepuppe ist mir eine Frau nach Sprüche 31 lieber und so eine habe ich.
Wer den Text genau liest merkt, die tüchtige Hausfrau ist kein unterdrücktes Heimchen am Herd.

Uwe, darum ging es mir auch nicht. Lass mich etwas ausholen:

a) Es gibt Christen, die behaupten, dass die ganze Bibel Wort für Wort eine konkrete Anleitung zum Leben für die Christen aller Zeiten und aller Kulturkreise ist. Dass jeder Text also auch für uns Christen im Jahr 2015 in allen Feinheiten Richtschnur für unsere Lebensgestaltung ist.

b) Andere Christen gehen da in ihrer Exegese anders heran und fragen, in welche Situation hinein die Texte geschrieben wurden. Besonders bei den Briefen muss man das doch fragen und auch immer die Adressaten der Briefe berücksichtigen. Diese Art der Auslegung habe ich mir zu eigen gemacht.

Du, Uwe, scheinst nach meinem Eindruck eher nach dem Beispiel a) vorzugehen. Das kann man ja auch so machen, ich halte es nur für falsch. Wenn man aber so verfährt und sagt, dass der von Dir zitierte Abschnitt aus 1Timotheus Kapitel 3, 1 - 16 in aller Welt und zu allen Zeiten für alle Christen absolute Geltung hat, dann muss man logischerweise mit den anderen Texten ebenso verfahren. Alles andere wäre inkonsequent.

Wenige Absätze vor dem von Dir zitierten Abschnitt steht in 1Timotheus 2, 9 folgendes: "9 Desgleichen, dass die Frauen in schicklicher Kleidung sich schmücken mit Anstand und Zucht, nicht mit Haarflechten und Gold oder Perlen oder kostbarem Gewand, ..."

Daraus ergibt sich nach der Auslegungsweise a), die Du ja offensichtlich vertrittst, dass gläubige Frauen keine Zöpfe, keinen Perlen- oder Goldschmuck und keine schönen und wertvolle Kleider tragen dürfen. Siehst Du das auch so?

Und was ist mit dem AT? Wie ist dass mit dem Züchtigen der Kinder und mit dem Steinigen missratener Söhne oder Töchter?
.
Liebe Grüße
Günter ;)

Atempause

Günotterto

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Über mich: Geboren am 30.06 1937 in Hamburg Altona. Theatermaler in der Hamburgischen Staatsoper. Meine Hobbys: konstruktives Streiten, Malerei und Schriftstellerei. Meine Leidenschaft der Glaube an Jesus Christus. Leider dreimal geschieden worden durch Ehebruch aller drei Frauen; mit ihnen habe ich insgesamt 10 Kinder von denen zwei bereits verstorben sind.

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17

Montag, 26. Januar 2015, 14:23

Dürfen Frauen in der Gemeine lehren...

Günter! Ich bin entsetzt wie du mit "...alle Schrift, ist von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit..." umgehst.
Ist dir bewußt, daß ihr, der Kreis von Frauen um dich herum, inbegriffen, hier im Forum, fast alle Brüder im Herrn vergrault habt...?, und damit konträ zur Aussage der Bibel steht!?
Ich werde im Gebet Gott fragen, ob ich mich versündige, wenn ich weiterhin in diesem Forum mitdiskutiere... Ich habe Unmengen von Schriftstellen in der Vergangenheit angeführt die zeigen, daß Frauen in der Bibel eine wesentlich andere Rolle zu übernehmen haben, als die Männer. Aber keine der Frauen hier im Forum waren in der Lage diese vernünftig und beweiskräftig zu widerlegen!
Gruß Günotterto
Die Sach' ist Dein, Herr Jesus Christ, die Sach' an der wir steh'n; und weil es Deine Sache ist, wird sie nicht untergeh'n

Gera

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18

Dienstag, 27. Januar 2015, 09:30

Günotterto,

ich würde bedauern, wenn du dich zurück ziehst.

dennoch kenne ich außer dir, he geiht und einem Rumänienmissionar niemanden, der diese Ansicht vertritt. Somit ist es nicht die Mehrheit. Mein Lehrthema ist es nicht, aber Ingolff Ellßel hat es mal super biblisch herausgearbeitet, dass Frauen jeder Dienst offen steht.

Im übrigen sehe ich die Bibel wie Günter. Man versteht sie nur mit dem Heiligen Geist und der Buchstabe allein genommen, kann töten. Wenn Judas hinging und sich erhängte, so soll das nicht jeder tun und auch den Weg zu einer Hexe wie Saul sollten wir meiden.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

19

Dienstag, 27. Januar 2015, 16:24

Nun klink ich mich doch noch mal ein.
Ihr wißt sehr gut, dass ich in
diesem Punkt wie he geiht un Günotterto denke, wir haben nicht zum
ersten Mal dieses Thema hier, nur für mich hatte ich beschlossen, nicht
mehr darauf einzugehen.Auf Grund Geras Beitrag tue ich es nun doch.
Auch Gemeindemäßig wird auf breiter Basis dieses Thema immer wieder erörtert und heiß diskutiert.
Ich bin immer wieder erstaunt, wie Satan bemüht ist, in diese Kerbe zu hauen:

Die Frau soll dem Mann untertan sein?
Der Mann das Haupt in der Familie?
Die Frau soll nicht lehren oder wie es an anderer Stelle in der Bibel heißt, sie soll in der Versammlung schweigen?

So etwas kann man auch Eurer Meinung nach anscheinend in der heutigen Zeit nicht stehen lassen??
Also, alle Schrift ist von Gott eingegeben, nur bei der Frauenfrage hat Gott sich vertan??
Er bezweckte doch etwas mit der gewollten Ordnung, auch innerhalb der Gemeinde.....

Dann kommen wieder Töne wie:
Das ist in der heutigen Zeit unzumutbar, Schlagworte wie Schmuck, Kleidung, Kindererziehung usw.

Wie heißt es in 2. Tim. 4,10
Demas hat mich verlassen, da er den jetzigen Zeitlauf liebgewonnen hat....

Sind wir auch wie Demas? Wir ziehen die Bibel heran, wenn wir meinen das passt und ansonsten ist sie zu unbequem?
Nun, GOTT sei Dank, ER sieht in unser Herz, kennt unsere Beweggründe und unsere Herzenseinstellung.

Ich
bin auch Frau, werde seit nun 46 Jahren von meinem Mann geliebt und
geachtet, unsere 3 Kinder mit Ehepartnern kennen Jesus als ihren Herrn
und Heiland, wir können mit ihnen zusammen beten, lachen und weinen....
Ich als Frau habe Aufgaben in Familie, Gemeinde, ehrenamtlich an den verschiedensten Orten....
Ich
bin zufrieden, glücklich und meinem Herrn dankbar, dass ich IHM dienen
darf und ER alles im Griff hat, ich habe nicht das Gefühl, das es
wichtigere oder lohnenswertere Aufgaben gibt, die Frauen vorenthalten
bleiben.....
Jesus ist mein Chef, er ist ein guter Chef, ich kann
mir keinen besseren vorstellen, inso fern braucht mir auch sonst keiner
Vollmacht geben....

Ich brauche mich auch nicht zu ereifern oder
streiten und wenn ihr andere Sichtweisen habt zu bestimmten Themen, dann
ist es eben so.....

Zum Schluß noch Eines:
Ich finde es sehr
schade, dass he geiht sich ausblendet. Seine Beiträge waren nicht bequem
und er hat niemandem nach dem Mund geredet. Er hat aber ganz klar
kundgetan, was die Bibel sagt und welchen Schluß er selbst daraus zieht
und das fand ich schon sehr wertvoll.

Ingrid

20

Dienstag, 27. Januar 2015, 19:49

Ich greife die unterschiedlichen Meinungsäußerungen auf und möchte sie gerne in einem anderen Thread grundsätzlich diskutieren:

Exegese - Wie legt Ihr die Anweisungen der Heiligen Schrift aus?
.
Liebe Grüße
Günter ;)

Atempause