Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: christsein.com. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Sonntag, 11. Januar 2015, 13:13

Können Christen „Ich bin Charlie“ rufen?

Zitat


Können Christen „Ich bin Charlie“ rufen?

Bad Meinberg/Wetzlar, (idea) – Können sich Christen mit den Karikaturisten und Redakteuren des französischen Satire-Magazins „Charlie Hebdo“ identifizieren, die am 7. Januar in Paris von islamistischen Terroristen kaltblütig ermordet wurden? Diese Frage wird von evangelikalen Publizisten unterschiedlich beantwortet. In einer Stellungnahme des Bibelbundes mit der Überschrift „Ich bin nicht Charlie Hebdo“ heißt es, dass die getöteten Journalisten „rücksichtslose, zynische Spötter, die besonders gerne über alles herzogen was mit Religion zu tun hat“, gewesen seien. Sie hätten das Recht auf freie Meinungsäußerung missbraucht. Dies ändere allerdings nichts an der Verurteilung des brutalen Anschlags auf die Redaktion. Eine Beteiligung an der Solidaritäts-Aktion „Ich bin Charlie“ lehnt der Bibelbund ab. Die atheistischen Initiatoren würden mit zweierlei Maß messen. Als Islamisten im Sommer 2009 zwei christliche Schülerinnen der Bibelschule Brake im Jemen ermordeten, habe niemand zu einer Solidaritäts-Kundgebung aufgerufen. Stattdessen hätten Medienvertreter die Getöteten öffentlich diffamiert. Sie hätten ihnen unterstellt, die muslimischen Terroristen provoziert zu haben. „Gegen diese Ungleichbehandlung wendet sich der Bibelbund“, heißt es in der vom Vorsitzenden, des evangelischen Theologen Michael Kotsch (Bad Meinberg), unterzeichneten Erklärung des Bibelbundes.

Die religiösen Hintergründe werden verzerrt

Den Medien wirft die evangelikale Organisation vor, die religiösen Hintergründe des Attentats ideologisch zu verzerren. Die meisten Berichte leugneten einen direkten Zusammenhang zwischen der Gewalttat und dem Islam. Dabei seien die mutmaßlichen Täter bekennende Muslime, die gegen ein Magazin vorgingen, das den Islam verspottete. Während des Überfalls hätten sie islamische Parolen geschrien. Einige Kommentatoren hätten die Ansicht geäußert, die Attentäter hätten ihre Tat nicht aufgrund von religiösen Gründen verübt, sondern weil ihnen die Politik keine ausreichende Chance gegeben habe. Sie hätten eine schlechte Ausbildung, keine gesellschaftliche Anerkennung und wenig Geld. Eine solche Behauptung nehme den Selbstanspruch der Attentäter nicht genügend ernst, sondern entmündige sie. Zudem sei es falsch, wenn atheistische Journalisten den Islam als eine „Religion des Friedens“ darstellten. Wenn Islamisten jedes Jahr weltweit zehntausende von Menschen grausam ermordeten, sei es unsinnig, den Islam als „Religion des Friedens“ zu bezeichnen.

Solidarisch mit dem Recht auf Leben

Dagegen befürwortet ein Redakteur des Christlichen Medienmagazins pro, Nicolai Franz (Wetzlar), den Slogan „Ich bin Charlie“. Damit solidarisiere er sich nicht mit Spott und Schmähungen von Religionen, sondern mit Menschen und deren Recht auf Leben und freie Meinungsäußerung. „Wer für Charlie Hebdo Partei ergreift, muss nicht deren Beleidigungen gut finden. Aber er signalisiert gegenüber den Feinden der freien Welt: Wer die Meinungsfreiheit angreift, greift auch meine Überzeugungen an“, so Franz. Die Verteidigung der Meinungsfreiheit sei der radikale Gegenentwurf zur islamistischen Lynchjustiz. Sie sei auch „die einzige Option, die wir haben, wenn wir dauerhaft friedlich zusammenleben wollen. Gerade Christen, die um die Verfolgung ihrer Geschwister in aller Welt wissen, sollten sich dafür einsetzen.“


http://www.idea.de/nachrichten/detail/th…ufen-83085.html
.
Liebe Grüße
Günter ;)

Atempause

Gera

Moderatorin

  • »Gera« ist weiblich

Beiträge: 1 344

Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

2

Sonntag, 11. Januar 2015, 18:01

Lasst uns mal einen Blick aufs Judentum zur Zeit Jesu werfen. Jeder Rabbi hatte Schüler, die in seinem Namen Rundschreiben verfassen konnten. Theoretisch könnte manch ein Paulusbrief von einem seiner Schüler verfasst sein und man unterscheidet ja auch echte und unechte Paulusbriefe. Der Name ist ein Stück Identität und deshalb würde ich es nie rufen.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

3

Sonntag, 11. Januar 2015, 19:59

Lasst uns mal einen Blick aufs Judentum zur Zeit Jesu werfen. Jeder Rabbi hatte Schüler, die in seinem Namen Rundschreiben verfassen konnten. Theoretisch könnte manch ein Paulusbrief von einem seiner Schüler verfasst sein und man unterscheidet ja auch echte und unechte Paulusbriefe. Der Name ist ein Stück Identität und deshalb würde ich es nie rufen.
@ Gera,
und wer bitte macht so etwas? ich kenne keine falschen Paulusbriefe.
Offenbarung 22 Verse 18 bis 21 http://bibel-server.de/text/LUT/Offenbarung22%2C18 18 Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch:
Wenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen,
die in diesem Buch geschrieben stehen.
19 Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung,
so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt,
von denen in diesem Buch geschrieben steht.
20 Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald. - Amen, ja, komm, Herr Jesus!
21 Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen!
Kopiert vom bibel-server.de
Fünf Minuten, die wir uns morgens als Erstes für die Worte Jesu nehmen, sind mehr wert, als der ganze Rest des Tages. OswaldChambers

Wenn du einen Christen demütigen willst, dann frage ihn nach seinem Gebetsleben! John Oswald Sanders

Gera

Moderatorin

  • »Gera« ist weiblich

Beiträge: 1 344

Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

4

Montag, 12. Januar 2015, 12:00

Uwe,

jeder theologe lernt das und es war damals so, dass ein Schüler im Namen seines Meisters schreiben konnte. Wissenschaftler stellen in den letzten Paulusbriefen einen anderen Stil u.s.w. fest und man geht davon aus, dass sie von den Shcülern des Paulus geschrieben wurden. Für meine Glauben macht das keinen Unterschied.

Trotzdem bin ich kein Charlie, weil ich nicht zu stimme, dass alle Religionen gleich sind.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

5

Montag, 12. Januar 2015, 13:21

@Gera,
nochmals meine Frage wer ist man?
Solchen Schwachsinn habe ich noch in keiner biblisch fundierten Predigt gehört
und was Thelogen die nicht wiedergeboren sind sich aus den Fingern saugen geht mir am Arsch vorbei.
Welcher wiedergeborene Theologe lehrt das?
Fünf Minuten, die wir uns morgens als Erstes für die Worte Jesu nehmen, sind mehr wert, als der ganze Rest des Tages. OswaldChambers

Wenn du einen Christen demütigen willst, dann frage ihn nach seinem Gebetsleben! John Oswald Sanders

Günotterto

Fortgeschrittener

  • »Günotterto« ist männlich

Beiträge: 167

Über mich: Geboren am 30.06 1937 in Hamburg Altona. Theatermaler in der Hamburgischen Staatsoper. Meine Hobbys: konstruktives Streiten, Malerei und Schriftstellerei. Meine Leidenschaft der Glaube an Jesus Christus. Leider dreimal geschieden worden durch Ehebruch aller drei Frauen; mit ihnen habe ich insgesamt 10 Kinder von denen zwei bereits verstorben sind.

Wohnort: Bönningstedt

Beruf: Rentner

Hobbys: Konstruktives Streiten, Malerei und Schriftstellerei

  • Nachricht senden

6

Dienstag, 13. Januar 2015, 16:58

Hallo, Uwe. ich kann zu deinen Äußerungen nur AMEN rufen!
Einen lieben Gruß Günotterto
Die Sach' ist Dein, Herr Jesus Christ, die Sach' an der wir steh'n; und weil es Deine Sache ist, wird sie nicht untergeh'n

Gera

Moderatorin

  • »Gera« ist weiblich

Beiträge: 1 344

Über mich: ich bezeuge gern, dass Jesus Christus lebt und regiert

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

7

Mittwoch, 14. Januar 2015, 11:05

Uwe,

geh in die theologischen Fakultäten an den Unis, lies wissenschaftliche Sekundärliteratur über Paulus. Wenn ich mich recht erinnere, war es sogar ein Prüfungsthema, welche Paulusbriefe von ihm selbst stammen. Anderes kannte ich nie und meinem Glauben schadete es nie.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera