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Gera

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1

Tuesday, July 15th 2014, 2:50pm

Esst,was euch vorgesetzt wird....

Gottes Wort fordert uns auf zu essen, was uns vorgesetzt wird, wenn wir unterwegs sind. Manches Mal kostete es Überwindung auf Missionsreisen, z.B. in Osteuropa gegrillte Fische mit Kopf, Gräten, Innereien zu essen oder Pansen...

Nun waren wir eingeladen und die Gastgeber waren so stolz uns etwas Feines anbieten zu können und sie gaben sich Mühe. Sie arbeiten sehr viel mit Olivenöl und ich denke das war der Grund. Ich schaffte es nicht bis nach Hause. Zu Hause war es gut, dass wir 2 Toiletten haben, denn das Kind und ich bekamen entsetzlichen Durchfall und Magenkrämpfe. Das Kind konnte nicht zur Schule und beide haben wir noch immer Probleme. Mein Mann mochte das Essen nicht und hat keinerlei Beschwerden.

Wie handhabt ihr es, wenn ihr eingeladen seid? Jahrelang wurde ich viel von Kurden, Türken, Arabern, Russen eingeladen, bekam nie Probleme außer bei dem süßen Tschai mit Milch und viel Zucker. Wenn mir der Tee so vor die Nase gestellt wird, sage ich nett, dass ich den nicht vertrage.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

2

Wednesday, July 16th 2014, 6:47am

@ Gera,
es geht in dem Zusammenhang um das Essen von (unreinem) Götzenopferfleisch.
das nicht nachgeforscht werden sollte wo dieses Fleisch gekauft wurde.
Götzenopferfleisch war ja sehr viel billiger Heutzutage "vergleichbar" mit Fleisch aus der Freibank.
http://de.wikipedia.org/wiki/Freibank
Fünf Minuten, die wir uns morgens als Erstes für die Worte Jesu nehmen, sind mehr wert, als der ganze Rest des Tages. OswaldChambers

Wenn du einen Christen demütigen willst, dann frage ihn nach seinem Gebetsleben! John Oswald Sanders

Gera

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3

Wednesday, July 16th 2014, 7:20am

Uwe,

hältst du es nicht für verletzend, wenn man ein Essen ablehnt, das andere mit viel Liebe bereitet haben?

Wir haben noch immer starke Magenprobleme und irgendeine Konsequenz muss daraus gezogen werden.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

4

Wednesday, July 16th 2014, 9:23am

@Gera,
Dein Problem des Nichtvertragens von bestimmten Speisen ist das eine,
der Bibelvers hat damit nichts zu tun.
Aus Höflichkeit sollte man aber schon zumindest etwas probieren.
Wenn die Gastgeber sehen das der Gast damit Probleme hat werden sie kaum beleidigt sein.

Vor Jahren war ich in Schweden eingeladen und dort gab es Surströmming.
Ich habe es nicht geschafft mehr als einen winzigen Bissen davon zu Essen.
wer nicht weiß was
das ist http://www.youtube.com/watch?v=8V88tIGdOkI
oder http://de.wikipedia.org/wiki/Surstr%C3%B6mming

Fünf Minuten, die wir uns morgens als Erstes für die Worte Jesu nehmen, sind mehr wert, als der ganze Rest des Tages. OswaldChambers

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5

Wednesday, July 16th 2014, 12:43pm

Also, ich würde ganz gewiss keinen rohen Fisch essen. Sushi ist ja groß in Mode, aber ich esse rohen Fisch trotzdem nicht.
.
Liebe Grüße
Günter ;)

Atempause

Gera

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6

Thursday, July 17th 2014, 7:30am

Wie erziehen wir unsere Kinder in Bezug auf das Essen als Chisten?

Als unser Sohn im Teenageralter war, kochten wir mal für die Teenies im Lager. Es waren alles Lehrer- oder andere Akademikerkinder. Wir waren etwas erschrocken, dass etwa 30 % des Essens, das wir bezahlt hatten, zurückgingen: einer mochte keine Nudeln, andere keinen Käse, andere keine Tomaten, weitere keinen Fisch.....Wir dachten damals, wie die wohl erzogen würden, denn so etwas lag am Elternhaus und wir empfanden es als Geringschätzung von Gottes guten Gaben. In einer anderen Gemeinde waren wir bei den Rangers zum Essen eingeladen mit Julja. Die Kinder kamen aus sehr einfachen Verhältnissen, auch Hartz IV und die Teller wurden leer gegessen. Ist es damit die Verantwortung der Eltern, ihren Kindern Dankbarkeit beizubringen, für gute Ernten und Gaben? Ich sehe es auch als Geringschätzung der Arbeit der Mutter, die kocht und des Vaters, der hart arbeitet. Natürlich gibt es Unverträglichkeiten, das akzeptiere ich. Julja kann jederzeit Tee und Mineralwasser anbieten. Eine ihrer Freundinnen trinkt nur Hohes C, mag keine preiswerteren Säfte und bringt sich inzwischen ihr Trinken mit, weil ich nicht bereit bin für Madames Extrawünsche.

Und ihr?
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

7

Thursday, July 17th 2014, 10:24am

Ich arbeite ja bekanntlicherweise als Hauswirtschafterin in einer Schulküche und bin alleine verantwortlich für Essenspläne und Zubereitung.
Zur Zeit erlebe ich es sehr entspannt. Ich hatte Zeiten da wußte ich nicht mehr ob ich kochen sollte was auf dem Plan steht. Denn es gab KInder die regelrecht das Essen boykottierten indem sie die Teller umdrehten, wiederum Andere aßen mit appetit. Es ist eine überwiegend katholische Gegend hier, wir beten vor und nach dem Essen und bekreuzigen uns (sogar unsere muslimischen Kinder machen das mit) und wir beten für Kinder die eben kein Essen haben, das machen wir bewußt, denn es schärft auch die Sinne unserer Kinder das wir froh über das Essen sein dürfen. Ist es Zufall oder Fügung: wir hatten seit Dem keine boykottierenden Kinder mehr da. Wohl mag das Eine oder Andere mal was nicht und ißt dann entweder wenig oder nichts (bekommt dann aber etwas Anderes angeboten oder aber notfalls einen 2. Nachtisch), auch gibt es Kinder mit UNverträglichkeiten aber das kann man einplanen und so wird man Jedem gerecht und hat diese ewigen Nörgeleien irgendwie auf ein Minimum reduziert.
Wir zwingen kein Kind zum Essen, haben aber die Erfahrung gemacht den Kindern einen Eßlöffel vom ungewünschten Essen aufzugeben zum probieren - das ist nicht viel falls es weggeworfen wird aber genug um sich eine Meinung zu bilden ob es schmeckt oder nicht. Meist nehmen die Kinder dann nochmal eine normale Portion.
Es wird heute zunehmend schwierig. Wenn es Kinder gibt die, wenn sie zu Hause mal etwas Warmes essen wollen zu MC Donald fahren, dann erwarten sie auch Dieses woanders. Die Geschmacksnerven werden reichlich strapaziert und sind "Normales" nicht mehr gewohnt. Meine Erfahrung ist. die Kinder essen gerne, essen nahezu Alles es sei denn sie bekommen zu Hause nur "Exklusiv" bzw Fertigprodukte. Dann nämlich kann man kaum mehr mithalten mit den geschmacklichen Varianten, die zumeist aber künstlicher Natur sind.
Ich biete sehr viel Rohkost an, viel Obst und das wird gerne gegessen.
Zum Trinken gab es früher bei uns Apfelschorle, das haben wir eingetauscht: gegen Mineralwasser. Ist wesentlich gesünder, kalorieenärmer und paßt zu jedem Essen.

Gera

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8

Thursday, July 17th 2014, 5:23pm

Bille,

das mit dem Beten ist ein schönes Zeugnis. Ich stimme dir zu, man sollte jedes Kind einen kleinen Löffel von allem probieren lassen.

Was wir in jener Pfingstgemeinde erlebten, fanden wir extrem. Alle haben genug Geld und dennoch halte ich es für Sünde, so viel wegzuwerfen. Da haben die Eltern versagt oder aber sie tun es ähnlich. Probleme hatte ich auch in Bulgarien bei Leuten, die wir durch Hilfsgüter und Lebensmittel versorgten. Man aß zwar von allem, was nicht gegessen wurde, flog in den Abfall. Meine damalige Älteste gab ihren Posten auf, als sie diese Essgewohnheiten bei Bulgaren erlebte. Sie hatte eingeladen und der Pastor sagte: " Überall gibt es hier altes Brot. Meine Frau sagt, sie kaufe 3x am Tag frisch. Alle Reste werden weggeworfen." Dieser Pastor lebte von unseren Spenden und die Leute waren sehr verärgert, weil sie sich das Geld für die Bulgaren absparten und putzen gingen, Hausmeister waren...alles einfache Leute. Einige osteuropäische Kulturen werden viel Essen weg und bitten dann um Hilfe. Wir geben kein Geld mehr nach Bulgarien.
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Gera