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Gera

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1

Mittwoch, 22. Januar 2014, 08:50

" Man wächst langsam hinein..."

Pastor Robert Schaefer, der jahrelang eine Bibelschule geleitet hat, vertritt die Ansicht, dass man heute langsam durch Gemeinschaft ins Christentum hineinwächst. Er sagte mir, das sei bei seinen Amtsbrüdern überall so. Irgendwann lässt man sich taufen und wird Mitglied.

Pastor Waldemar Sardaczuk kritisierte diese Haltung, die inzwischen weit verbreitet sein soll, vor einigen Monaten öffentlich bei einer Konferenz, denn Christ würde man nur durch Buße und Umkehr. Alles andere halte ich für Irrlehre. Jesus erklärte Nikodemus klar, dass man von Neuem geboren sein muss, um ins Reich Gottes hinein zu kommen. Die Wiedergeburt erfolgt nicht automatisch, wenn man zusammen isst und plaudert, auch nicht, wenn es über religiöse Themen ist. Wiedergeburt erfolgt nach einer Lebensübergabe an den lebendigen Jesus. Es findet ein Herrschaftswechsel statt, ab dem Zeitpunkt ist Christus Herr in unserem Leben und seine Kinder werden vom Geist geleitet. Alle, die diesen Schritt vollzogen haben, sind Nachfolger geworden und ich bin überzeugt, man findet sie in allen Gemeinden, auch in denen, wo man sich nicht mehr bekehren darf und Aufrufe von der Leitung verboten werden. Der Geist weht, wo er will und er lässt sich nicht verbieten, Menschen die Wahrheit zu zeigen, auch wenn manche Gemeinden das heute ablehnen.

Jesus sagte, er will seine Gemeinde bauen und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen. Es wird also auch in Zukunft immer wieder Menschen geben, die ihr Leben Jesus geben und nicht einer Gemeinde. Gemeinschaft in Gemeinde sollte dann die Folge davon sein.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

Günotterto

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Über mich: Geboren am 30.06 1937 in Hamburg Altona. Theatermaler in der Hamburgischen Staatsoper. Meine Hobbys: konstruktives Streiten, Malerei und Schriftstellerei. Meine Leidenschaft der Glaube an Jesus Christus. Leider dreimal geschieden worden durch Ehebruch aller drei Frauen; mit ihnen habe ich insgesamt 10 Kinder von denen zwei bereits verstorben sind.

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2

Mittwoch, 22. Januar 2014, 09:55

Man wächst langsam da hinein.

Keine Pfingstgemeinde, keine Elimgemeinde oder sonstige charismatische Gemeinschaft die ich kenne akzeptiert eine automatische Kirchenzugehörigkeit; sonst gäbe es unter ihnen nicht ein so starkes, missionarisches Begehren. Allein ihr ernstgenommener Missionsauftrag hat sie zur weltgrößten charismatischen Bewegung gemacht; ganz Südamerika wäre heute noch, wie früher, katholisch.
Dennoch glaube ich, daß man auch durch "Hineingeborensein" zur Wiedergeburt durchdringen kann...


Einen lieben Gruß von Günotterto
Die Sach' ist Dein, Herr Jesus Christ, die Sach' an der wir steh'n; und weil es Deine Sache ist, wird sie nicht untergeh'n

3

Mittwoch, 22. Januar 2014, 10:30

Es mag doch durchaus sein, dass mir das Leben miteinander in einer Gemeinde gut gefällt, mir die Gemeinschaft dort gut tut usw.
Da ist ja nichts gegen einzuwenden, aber deswegen bin ich eben kein Christ, d a s geschieht eben nur so, wie Gera es schon äußerte.
Es ist doch ein ganz normaler Werdegang.
Ich bin doch auch kein Bäcker nur weil ich Bäcker heiße, oder?
Oder wenn ich in einen Sportverein eintrete weil mir das Vereinsleben gefällt und ich daran teilnehmen möchte. Deswegen bin ich immer noch nicht zum Sportler geworde, oder?


Ingrid

Gera

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4

Mittwoch, 22. Januar 2014, 17:39

Ingrid,

du hast das gut formuliert. :D

Ein Gebet, um Christ zu werden, könnte wie folgt aussehen, aber jeder kann es frei formulieren:

Herr Jesus, ich komme zu dir mit all meiner Schuld und meinem Versagen und ich bitte dich um Vergebung. Ich übergebe dir mein Leben, sei du ab jetzt Herr in meinem Leben. Ich danke dir, dass du für mich gestorben bist und mich erlöst hast. Amen
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera

5

Mittwoch, 22. Januar 2014, 20:30

Moin,
vor einiger Zeit habe ich diese "alten" Artikel wieder gelesen, der Artikel ist zu lang deswegen in zwei Teilen.
Quelle http://www.zeltmacher-nachrichten.eu/con…-schleuderpreis

Evangelium zum Schleuderpreis? 25. November 2011

<img src="file:///C:\Users\Uwe\AppData\Local\Temp\msohtmlclip1\01\clip_image001.jpg" alt="http://www.zeltmacher-nachrichten.eu/sites/default/files/551720_R_K_B_by_Gerd%20Altmann_pixelio_170.jpg" align="left" />
Wir sehen uns heute in der evangelikalen Welt mit einem merkwürdigen
Problem konfrontiert, welches nicht nur die Gemeinde, sondern auch den
einzelnen Gläubigen vor einer ganzen Reihe ernüchternder Fragen stellt. Kurz
gesagt geht es dabei um folgendes: Man hat ein ganzes Heer von Seelengewinnern
mobilisiert, um die breite Masse für Christus zu gewinnen. Es handelt sich dabei
durchweg um ernsthaft bemühte, eifrige, begeisterte und überzeugende Menschen.
Zu ihren Gunsten muß gesagt werden, daß sie auch tatkräftig ihren Aufgaben
nachgehen. Und es ist ein Phänomen unserer Zeit, daß sie eine erstaunliche
Anzahl von Bekehrungen aufweisen können. Soweit sieht alles recht positiv aus.

Das Problem liegt nun aber darin, daß diese Bekehrungen nicht von Dauer sind.
Die Frucht bleibt nicht. Ein halbes Jahr später ist von dem Ergebnis dieser dynamischen
Evangelisation nichts mehr zu sehen.
Die im Schnellverfahren für Jesus gewonnenen Menschen erweisen sich im Nachhinein als Totgeburten.

Was steckt hinter diesen verkehrten Praktiken, mit denen man Menschen zur Wiedergeburt bringen will? Seltsamerweise
beginnt es mit dem richtigen Entschluß, nur das reine Evangelium von der Gnade Gottes zu verkündigen.
Wir möchten die Botschaft einfach halten, frei von jedem Gedanken,
daß der Mensch sich je das ewige Leben verdienen könne oder eine Aussicht darauf habe.
Rechtfertigung geschieht allein aus dem Glauben, ohne die Werke des Gesetzes.
Somit lautet die Botschaft: “Glaube allein”.
Davon ausgehend reduzieren wir die Botschaft auf eine knappe Formel.
Der Weg zur Errettung zum Beispiel wird auf ein paar grundlegende Fragen und Antworten gekürzt:

“Glauben Sie, daß sie ein Sünder sind?”
“Ja.”

“Glauben Sie, daß Christus für
Sünder gestorben ist?”
“Ja.”

“Wollen Sie Ihn als Ihren Erretter
annehmen?”
“Ja.”

“Dann sind Sie errettet!”

“Bin ich das wirklich?”

“Ja, denn die Bibel sagt, daß Sie errettet sind.”

Auf den ersten Blick scheinen Methode und Botschaft über jede Kritik erhaben zu sein.
Bei näherem Hinsehen allerdings werden wir zwangsläufig stutzig und kommen zu dem Schluß, daß wir
das Evangelium allzusehr vereinfacht haben.

Der erste verhängnisvolle Fehler besteht darin, das wir nicht genügend Nachdruck auf echte Buße legen.
Eine echte Bekehrung ohne tiefes Bewußtsein der eigenen Sündhaftigkeit gibt es nicht.
Es ist eine Sache, verstandesmäßig zu bejahen, daß ich ein Sünder bin,
aber es ist etwas ganz anderes, durch den Heiligen Geist von persönlicher
Schuld in meinem Leben überführt zu werden. Wenn ich nicht eine geistgewirkte
Erkenntnis meines völlig verlorenen Zustandes habe, kann ich auch niemals zum
rettenden Glauben kommen.
Es ist sinnlos, Sünder, die ihre persönliche Schuld noch nicht erkannt haben,
zum Glauben an Jesus Christus aufzufordern – diese Botschaft gilt nur denjenigen,
die wissen, daß sie verloren sind.
Wir nehmen dem Evangelium die Schärfe, wenn wir den gefallenen Zustand des Menschen
nicht nachdrücklich hervorheben.
Wenn wir ein derart verwässertes Evangelium bringen,
nehmen die Menschen das Wort Gottes mit Freude an – statt mit tiefer Reue auf.
Sie haben keine tiefen Wurzeln; eine Zeitlang halten sie vielleicht durch.
Wenn aber Drangsal oder Verfolgung entsteht, geben sie sehr bald ihr Bekenntnis auf
(Mt 13,21). Wir haben vergessen, daß die Botschaft sowohl Buße vor Gott als
auch Glauben an unseren Herrn Jesus Christus enthält (Apg 20,21).

Eine zweite schwere Unterlassung
ist, daß der Herrschaft Jesu Christi nicht das rechte Gewicht beigemessen wird.
Eine leichte und lockere verstandesmäßige Zustimmung, daß Jesus der Heiland
ist, trifft die Sache nicht im Kern. Jesus Christus ist zuerst Herr, dann Heiland.
Das Neue Testament stellt ihn immer zuerst als Herrn und dann als
Heiland vor. Stellen wir den Menschen wirklich Seine Herrschaft mit all den
sich daraus ergebenden Konsequenzen vor Augen? ER tat es immer.

Ende Teil 1
Fünf Minuten, die wir uns morgens als Erstes für die Worte Jesu nehmen, sind mehr wert, als der ganze Rest des Tages. OswaldChambers

Wenn du einen Christen demütigen willst, dann frage ihn nach seinem Gebetsleben! John Oswald Sanders

6

Mittwoch, 22. Januar 2014, 20:41

Teil 2 des Vortrages von William MacDonald Quelle http://www.zeltmacher-nachrichten.eu/con…-schleuderpreis

Ein dritter Mangel in unserer Verkündigung liegt darin, daß wir mit den Bedingungen der Nachfolge solange
hinterm Berg halten, bis eine Entscheidung für Jesus getroffen wurde.
Das aber hat unser Herr nie getan.
Die Botschaft, die ER verkündete, schloß das Kreuz wie eine Krone ein.
ER verleugnete seine Wunden niemals, um Jünger zu gewinnen.
Er machte das Schwerste zusammen mit dem Besten bekannt und forderte dann
Seine Zuhörer auf, die Kosten zu überschlagen.
Wir popularisieren die Botschaft und versprechen viel Spaß im Leben.

Das Ende vom Lied ist dann, daß wir Menschen vor uns haben,
die glauben ohne zu wissen, was sie eigentlich glauben.
In vielen Fällen besitzen sie keine lehrmäßige Grundlage für ihre Entscheidung.
Die Konsequenzen einer Übergabe an Christus sind ihnen unbekannt.
Sie haben das geheimnisvolle und wunderbare Wirken des Heiligen Geistes in der
Wiedergeburt niemals erfahren.

Und dann gibt es natürlich noch diejenigen, die durch die gewandte
Verkaufstechnik des Seelengewinners zu einer Bekehrung überredet wurden.
Oder diejenigen, die dem freundlichen, netten jungen Mann mit dem
gewinnenden Lächeln einen Gefallen tun wollten.
Und einige andere wollten nur diesen religiösen Eindringling wieder loswerden,
der sich ungefragt in ihr Privatleben eingemischt hat.
Satan lacht nur, wenn diese “Bekehrungen” triumphierend verkündet werden.

Ich möchte einige Fragen aufwerfen, die uns vielleicht dazu führen
können, unsere Evangelisationsmethoden in einigen Punkten zu ändern.

Erstens: Können wir im allgemeinen damit rechnen, daß jemand sein
Leben schon beim ersten Hören des Evangeliums bewußt Christus übergibt?
Gewiß gibt es den Fall, daß ein Mensch vom Heiligen Geist vorbereitet
wurde, doch das bleibt die Ausnahme. Im allgemeinen ist es ein Prozeß,
der das Säen und das Begießen der Saat und später das Einbringen der Ernte umfaßt.
In unserer Sucht nach “Sofort-Bekehrungen” haben wir vergessen, daß Empfängnis,
Schwangerschaft und Geburt nicht auf den selben Tag fallen.

Zweitens: Kann ein im Schnellverfahren gepredigtes Evangelium einer
so gewaltigen Botschaft wirklich gerecht werden?
Als Verfasser einiger evangelistischer Traktate muß ich bekennen, daß allein schon der
Versuch, die frohe Botschaft auf vier knappe Seiten zusammenzupressen,
in mir oft ungute Gefühle hervorgerufen hat.
Wäre es nicht sinnvoller, den Menschen die Botschaft als Ganzes vorzustellen, wie sie in den vier
Evangelien oder überhaupt im Neuen Testament dargelegt wird?

Drittens: Ist all dieses Drängen zur Entscheidung wirklich
schriftgemäß? Wo wurden im Neuen Testament jemals Menschen zu einem
solchen Bekenntnis gedrängt?
Wir rechtfertigen unsere Praxis mit der Behauptung, daß sich die Sache schon gelohnt habe,
wenn nur eine von zehn Bekehrungen echt sei.
Aber was ist mit den restlichen neun? Sie bleiben enttäuscht, verbittert und vielleicht betrogen
durch ein falsches Bekenntnis auf dem Weg zur Hölle zurück.

Und dann noch eine Frage: Ist diese Prahlerei über Bekehrungen wirklich in Ordnung?
Manchen von uns ist schon ein Mann begegnet, der uns mit feierlicher Stimme von den zehn Menschen berichtet,
mit denen er an diesem Tag in Kontakt gekommen ist, und die alle ohne Ausnahme errettet wurden.
Ein junger Arzt bezeugte mir, daß er jedesmal, wenn er in eine neue Stadt kommt,
im Telefonbuch die Personen heraussucht, die den gleichen Nachnamen haben wie er.
Dann ruft er sie nacheinander an und geht mit ihnen 'Die vier geistlichen Gesetze' durch.
Erstaunlicherweise öffnete jeder von ihnen die Tür seines Herzens dem Herrn Jesus.
Ich möchte die Aufrichtigkeit solcher Menschen nicht anzweifeln,
aber habe ich etwa Unrecht, wenn ich sie für äußerst naiv halte?
Wo sind denn alle diese erretteten Menschen? Sie sind nirgends zu finden!

Was ich sagen möchte ist, daß wir einmal ernsthaft unsere durchorganisierten,
auf schnellen, sichtbaren Erfolg getrimmten Evangelisationsmethoden unter die Lupe nehmen sollten.
Wir sollten bereit sein, Zeit dafür einzusetzen, durch eine umfassende Unterweisung im Evangelium eine solide,
lehrmäßige Grundlage zu legen, auf welcher der Glaube ruhen kann.
Wir sollten die Notwendigkeit der Buße nachdrücklich betonen – einer völligen Um- und Abkehr von der Sünde.
Wir sollten sämtliche Konsequenzen der Herrschaft Jesu Christi sowie die Bedingungen der Nachfolge
mit Nachdruck hervorheben.
Wir sollten darlegen, was Glaube wirklich umfaßt.
Wir sollten darauf warten können, daß der Heilige Geist den einzelnen von seiner persönlichen Schuld überführt.
Dann sollten wir bereit sein, den einzelnen zum rettenden Glauben an den Herrn Jesus Christus zu führen.

Wenn wir so handeln, wird die Anzahl sogenannter Bekehrungen nicht mehr so astronomisch sein,
aber wir werden mehr Fälle echter geistlicher Wiedergeburt erleben.


William MacDonald // kfg.org // Bild: Gerd Altmann/pixelio
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7

Donnerstag, 23. Januar 2014, 07:02

Ich habe zunächst nur den ersten Teil gelesen und der Verfasser hat Recht. Die Verlorenheit und Sündhaftigkeit des Menschen aufzuzeigen erfordert Mut, der vielen Seelengewinnern fehlt. Auch erkennen viele nicht, dass ein Herrschaftswechsel stattfindet. Darin sehe ich den Grund, dass wir so wenig Durchbrüche in Bezug auf seelische Gesundung sehen. Man glaubt, dass es Jesus gibt, aber hat nicht sein Leben übergeben. Ob das genügt, um in den Himmel zu kommen weiß ich nicht. Aber man wird dem Auftrag, das Evangelium - also die Wahrheit - zu verkünden, nicht gerecht, indem man Teile auslässt.

Für mich stellt sich die Frage, weshalb Opposition kommt, wenn man einen echten Bekehrungsaufruf machen will. Was mag der Beweggrund sein, dass z. B. die Leitung der Elim in S., einer Pfingstgemeinde, im Mai 2012 verboten hat, dass ein echter Bekehrungsaufruf mit der Aufforderung zur Buße stattfindet? Beim Kaffee in einer anderen BFP Gemeinde stellten wir fest, dass einige langjährige Mitglieder gar nicht wissen, dass man sich bekehren muss, um Christ zu werden. Wo vor haben die Leitungen Angst? Sollten sie so sehr auf zahlende Leute angewiesen sein, dass sie keinen verlieren möchten?

Zum Glück gibt es auch andere Gruppierungen, die zu einer echten Bekehrung aufrufen und deshalb arbeiten wir bei den Christen im Beruf mit. Möglicherweise ist es dort einfacher die Wahrheit über die Verlorenheit des Menschen zu sagen, weil sie keine Gemeinde sind und keine zahlenden Mitglieder benötigen - oder?

Übrigens habe ich in der kath. Kirche in der charismatischen Erneuerung klar gehört vor Jahren, dass man sich entscheiden muss, Jesus Herr sein zu lassen, z.B. von meinem inzwischen verstorbenen Freund, Pfarrer Piet van Ophem, von Pastor Peter Paul Urbanczyk, Pastor Manfred Barsuhn....und in ihrem Umfeld gab es viele, die wirklich wuchsen und echte Nachfolger wurden. Es gibt Wahrheit in jeder Kirche und wer sucht, der wird finden, da bin ich fest überzeugt
.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

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8

Samstag, 25. Januar 2014, 09:20

Man wächst langsam hinein..." »

Ein Spruch vorweg: Meine Schiebkarre steht seit gut 30 Jahren nachts in meiner Autogarage. Leider ist sie immer noch 'ne Schiebkarre und kein Auto geworden. War nichts mit langsam hinein wachsen.

Jesus selbst hat gesagt: Ihr müßt von neuem geborenwerden! Wenn das "langsam hineinwachsen" ein vorgeburtlicher Werdegang ist, dann ist das okay. In meinem Umkreis kenne ich etliche, die in diesem Zustand des Wachsens seit Jahren verharren. Sie haben vieles an Traditionen angenommen, sind getauft und konfirmiert, aktiv in ihrer Gemeinde, einige sogar als Kirchenälteste. Aber eine Wiedergeburt / Bekehrung / Lebensübergabe an Jesus haben sie nicht erlebt / vollzogen. Vom christlichen Menschen zum lebendigen Christen wird man eben nur, wenn Christus in seiner ganzen Fülle einen Menschen erfüllt und ALLES neu macht.

Leider wird das heute selten so gepredigt. Im Islam genügt es, ein Bekenntnis zu Allah und Mohammed vor Zeugen auszusprechen. Um Christ zu werden gehört etwas mehr dazu. Da gilt der alte Spruch: Werd ganz sein oder lass es ganz sein!

Grüße aus dem Wingster Wald von Arndt

P.s.: Man trifft mich auch auf Facebook

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9

Samstag, 25. Januar 2014, 09:55

Gerhard,

genau so sehe ich es auch. Die Menschen fühlen sich wohl, glauben, dass es Jesus gibt, streben nach Posten, weil ihnen das gut tut und die Wiedergeburt fehlt. Sie alle machen sich schuldig, dass wir Christen so unglaubwürdig vor der Welt stehen, weil sie nie echte Jünger Jesu geworden sind.

Lasst und die Wahrheit verkünden, auch wenn wir dafür angegriffen und verleumdet werden!
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10

Sonntag, 26. Januar 2014, 10:51

Dazu: Der Witz zum Sonntag

Zitat







IDEA-Newsticker vom 26.01.2014
Statistik: Jeder dritte Mensch ist Christ
Boston
(idea) – Jeder dritte Mensch ist ein Christ. Die knapp 2,4 Milliarden
Christen stellen rund 33 Prozent der Weltbevölkerung von 7,2 Milliarden.
Das geht aus einer Statistik für das Jahr 2014 hervor, die das Zentrum
für Studien der Weltchristenheit am theologischen Gordon-Conwell-Seminar
in South Hamilton bei Boston (US-Bundesstaat Massachusetts) jetzt
veröffentlicht hat.








Das ist er wieder, der Denkfehler sehr vieler Menschen, Kirchen und Medien:

Jeder dritte Mensch ist Christ,

nur weil er Mitglied in einer "christlichen" Kirche, getauft oder gefirmt oder was weiß ich ist.
Was die Bibel, was Jesus dazu sagt, ist dabei nicht wichtig. So gesehen ist Mission überflüssig.

Gera

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11

Sonntag, 26. Januar 2014, 13:01

Vielleicht sollte besser die Formulierung gewählt werden: " Jeder 3. Mensch hat von der christlichen Ideologie gehört!"
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Gera

Günotterto

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12

Sonntag, 26. Januar 2014, 15:38

Man wächst langsam da hinein.

Mtth. 7,24 + Mtth 7,26
"Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute."
Diese vorgegebene >Bauweise< ist für alle sichtbar und Früchte lassen den tragenden Baum erkennen. Darüber hinaus ist alles abzulehnen. Auch Homoehen, Homo-Intregation in Kirche und Gesellschaft auch Ehebruch-Ehen, auch Frauenordination in Kirche und Feministinnen Regierung.
"Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat." Hebr 10,35


Einen lieben Gruß Günotterto
-
Die Sach' ist Dein, Herr Jesus Christ, die Sach' an der wir steh'n; und weil es Deine Sache ist, wird sie nicht untergeh'n

13

Sonntag, 26. Januar 2014, 15:50

RE: Man wächst langsam da hinein.


Diese vorgegebene >Bauweise< ist für alle sichtbar und Früchte lassen den tragenden Baum erkennen. Darüber hinaus ist alles abzulehnen. Auch Homoehen, Homo-Intregation in Kirche und Gesellschaft auch Ehebruch-Ehen, auch Frauenordination in Kirche und Feministinnen Regierung.


Das Oberthema lautete: Wie wird man eigentlich Christ?

Du schreibst von "Ehebruch-Ehen" und "Feministinnen Regierung" ist mir etwas zu pauschel. Was meinst Du damit?

Was willst Du uns und besonders den Suchenden damit sagen?
.
Liebe Grüße
Günter ;)

Atempause

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14

Montag, 27. Januar 2014, 07:37

Wieso war der Christ?

Auf Bibel TV kam gestern ein Spielfilm, " to save a life". Dieser Film war spannend und für die heutige Zeit passender als die Billy Graham Filme aus den 70-gern, worüber jüngere Leute sich in der Regel halbtot lachen.

Uns fiel auf, dass Jake Taylor langsam in die christliche Ideologie hineiwuchs und plötzlich sah man seine Taufe im Meer. Niemand erklärte ihm in dem Film, wie man Christ wird, seine Lebensübergabe wurde nicht gezeigt. Schade! So entsteht ein falsches Bild: man lernt christliche Gemeinschaft kennen und lässt sich tuafen, um zu zeigen, dass man nun dazu gehört. Die Bekehrung kam in jedem der alten Graham Filme raus.
Schalom - Friede mit euch - peace - la paix, allen, die es lesen!

Gera